Buchrezension „Lecker Hoch 5“ und zwei leckere Rezepte

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Hallo ihr Lieben! 

Jeder muss mal mit einer Sache anfangen die er noch nie gemacht hat. So ging es mir diese Woche. Ich habe vom Olivia Verlag das neuste Buch mit dem Titel „Lecker Hoch 5“ bekommen um eine Rezension zu schreiben. Das Angebot habe ich gerne angenommen und zusätzlich habe ich aus dem Buch zwei Rezepte ausprobiert, die Lust auf mehr machen.

 

Als das Buch bei mir ankam war ich natürlich darauf schon sehr gespannt. Es ist ein kompaktes Kochbuch mit fast 200 Seiten und 400 Rezepten. Diese Anzahl von 400 Rezepten muss man erst einmal sacken lassen. So ein Kochbuch habe ich in meiner umfangreichen Sammlung bisher nur einmal und das hat ca. 1000 Rezepte. Aber 400 Rezepte, das ist schon eine Hausnummer die man heutzutage eher seltener antrifft. Jetzt war ich natürlich gespannt wie das umgesetzt worden ist.

Dieses neue Kochbuch trägt nicht umsonst den Titel „Lecker Hoch 5“. Es beinhaltet 80 Lieblingsrezepte in jeweils 5 Varianten und sorgt so für besagte 400 Mal leckeren Genuss und sehr viel Abwechslung in der Küche. Da findet jeder sein Lieblingsrezept. Hinzu kommt, dass man das Kochbuch auf maximal 480 Rezepte erweitern kann. Wie geht das denn, werdet ihr euch fragen. Bei jedem der 80 Grundrezepte gibt es ein freies Feld in dem man sein eigenes Lieblingsrezept zusätzlich eintragen kann. Durch die eigenen Lieblingsrezepte entsteht dann ein Kochbuch mit einer persönlichen Note. Somit gibt es mit „Lecker Hoch 5“ immer Abwechslung auf dem Teller.

 

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Als ich mit dem Buch durch war habe ich gedacht, das ich mit der Anzahl an Rezepten locker ein Jahr auskommen könnte. Die 80 Lieblingsrezepte sind aufgeteilt in 6 Rubriken von Salaten über Suppen zum Hauptgericht mit Beilagen, kleinen Snacks und einem süßen Abschluss in Form von Dessert oder Kuchen. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mit dabei sind natürlich so Klassiker wie Kartoffelsalat mit Mayonnaise für die Norddeutschen und mit Essig für die Süddeutschen. Aber auch so leckere Varianten wie Kartoffelsalat nach steirischer Art oder auch eine mit Süßkartoffeln, Chorizo und Kirschtomaten.

Jedes Lieblingsrezept und seine Varianten sind auf einer Doppelseite zu finden mit je einem Foto pro Gericht. Die Fotos sind sehr ansprechend und regen einen schon beim Anblick zum nachkochen an. Ich habe natürlich auch etwas nachgekocht, bzw. nachgebacken und möchte euch schon mal zwei Rezepte verraten.

 

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Da jetzt die Kürbiszeit ist und ich ein Freund von Kartoffelsalat, Kürbiskernen und Kürbis-Öl bin habe ich natürlich den Steirischen Kartoffelsalat ausprobiert.

 

Man nehme für den Steirischen Kartoffelsalat aus dem Kochbuch „Lecker Hoch 5“

700 g kleine festkochende Kartoffeln

1 Zwiebel

4 EL Weissweinessig

4 EL Rapsöl

1 TL Senf

Salz, Pfeffer

200 ml Gemüsebrühe

50 g Kürbiskerne

250 g Feldsalat

2 EL Kürbiskernöl

Man mache

Kartoffeln mit Schale ca. 20 Minuten in Salzwasser garen, abgießen und abkühlen lassen. Pellen, in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden und in eine große Schüssel legen.

Zwiebeln klein hacken, mit Essig, Rapsöl, Senf, Salz, Pfeffer und der Brühe vermischen und über die Kartoffeln gießen. Gut vermengt und zugedeckt mindestens 60 Minuten ziehen lassen. Kürbiskerne rösten und mit dem Feldsalat unter den Kartoffelsalat heben. Kürbiskernöl darüber gießen und den Salat schön angerichtet servieren. Dazu passt zum Beispiel ein Steinbeißerfilet in Panko-Panade.

 

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Da es bei mir auf dem Blog auch immer etwas Süsses gibt habe ich in dem Buch schnell weiter geblättert, hin zu den süßen Rezepten. Diese findet man unter der Rubrik „Nachtisch“ und es sind mit allen Varianten insgesamt 75 Rezepte. Man findet Rezepte von A wie Armer Ritter bis W wie Waffeln. Aber auch alles andere liest sich äußerst köstlich. Als Milchreis-Liebhaber habe ich in diesem Kochbuch natürlich auch fünf verschieden Varianten gefunden. Da ich aber bald nach Norderney fahre werde ich dann dort in der Milchbar meinen geliebten klassischen Milchreis mit Zucker & Zimt genießen.

Aus dem Kapitel „Nachtisch“ habe ich etwas ganz leckeres ausgesucht. Ich bin Marzipan-Fan und was passt zu dieser Jahreszeit prima dazu? Natürlich Zwetschgen. Also schnell auf den Markt, ein paar Zwetschgen gekauft und dann das Rezept ausprobiert.

 

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Man nehme für den Zwetschgen-Crumble mit Marzipanstreuseln aus dem Kochbuch „Lecker Hoch 5“

100 g Marzipanrohmasse

½ Bio-Zitrone

150 g Mehl

100 g Butter

75 g Zucker

30 g Amarettini

65 ml Rotwein

35 g Rohrohrzucker

½ TL Zimt

1 Prise gemahlene Nelken

½ Orange

1 EL Speisestärke

500 g Zwetschgen (alternativ Pflaumen)

Man mache

Marzipan grob raspeln, Zitronenschale abreiben. Beides mit Mehl, Butter und Zucker in einer Schüssel mit den Händen zu groben Streuseln verarbeiten. Amarettini grob darüber bröseln und untermischen.

Rotwein mit Rohrohrzucker, Zimt und Nelken aufkochen. Zitrone und Orange auspressen. Stärke mit beiden Säften glatt rühren, in den Rotwein gießen und aufkochen. Zwetschgen halbieren und untermischen.

Ofenfeste Förmchen mit Butter einfetten, die Zwetschgen hineinfüllen und die Streusel darüber verteilen. Crumbles im Ofen bei 180 Grad C ca. 30 Minuten goldbraun backen. Am besten noch lauwarm mit einer Kugel Tiramisu-Eis genießen. Ist das nicht herrlich so etwas Leckeres?

 

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Das waren meine beiden Rezepte aus diesem Kochbuch „Lecker Hoch 5“, das ich euch sehr empfehlen kann. Ob für zu Hause oder mit ein paar zusätzlich eingetragenen Lieblingsrezepten für einen lieben Freund/-in, als Geschenk. Besonders das vor uns liegende Weihnachtsfest ist dafür natürlich prima geeignet.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen/-backen und vielleicht steht das Buch auch bald in eurem Kochbuchregal. Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende. Den nächsten BlogPost gibt es hier wieder am 1. November mit etwas Herzhaftem.

 

Genießt das Leben!

Michael

 

Abschließend möchte ich mich beim Olivia Verlag und Herrn Michael Albrecht recht herzlich für die Zurverfügungstellung ihres neuen Buches bedanken.

 

One comment

  1. Was ein absoluter Glückstreffer, dass Du Deinen Blog unter diesem einem Facebook Post verlinkt hast. Ich kannte ihn nicht und bin wirklich hin und weg!
    Das Buch kenne ich ebenfalls noch nicht, werde es aber sofort auf meine Buchhandlungsliste packen und beim nächsten Mal danach schauen. Das klingt nämlich nach einer feinen Sache. Danke auch für die zwei Schnupperrezepte! Als Triathletin hat man eh immer Hunger, da passt ein Kochbuch hervorragend. 😉
    Liebe Grüße,
    Claudi

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