Kräbbelchen nach Uropas Rezept

Kräbbelchen nach Uropas Rezept (7 von 10)

Bei uns zu Hause war es immer Tradition, dass es in der Karnevals-, bzw. Faschingszeit leckere Kräbbelchen gab. Zwar wurde in meiner ostwestfälischen Heimat nicht überall Karneval gefeiert, da aber mein Urgroßvater aus dem Rheinland kam war es eine Tradition, die er schon im Gasthof Rehbein gepflegt hatte.

Kräbbelchen nach Uropas Rezept (1 von 10)

Im Gasthof Rehbein, in Brockhagen gegenüber der Kirche, stand zur Karnevalszeit unter einer großen Cloche immer reichlich von diesem leckeren Gebäck bereit. In der Küche wurden sie dann schon lauwarm von uns genascht.

Die Karnevalszeit mit Kräbbelchen 

Als meine Kinder noch kleiner, bzw. jünger waren habe ich zu Hause mit ihnen diese Tradition beibehalten. Nur gab es dann immer zwei Varianten. Eine mit und eine ohne Rosinen, wobei ich immer zum Team Rosinen zählte.

Gegenüber Uropas Rezept habe ich jetzt eine kleine Rezepturänderung vorgenommen. Dabei habe ich nicht die Rosinen weg gelassen sondern noch etwas hinzugefügt.

Während der Studienzeit meiner Tochter in Holland habe ich mal die Gelegenheit gehabt zu Silvester die dortigen Oliebollen zu probieren, die fast identisch sind mit unseren Kräbbelchen. Bis auf einen Unterschied! Dort kommen noch kleine Apfelstückchen mit in den Teig. Das hatte mir seinerzeit sehr gut geschmeckt, da ich die Kombination Rosinen, Äpfel und dann außen rundherum noch Zimt & Zucker genial fand. Das hatte ich mir gemerkt und jetzt habe ich es umgesetzt. Bleibt die Frage ob meine Kräbbelchen jetzt Olibollen heißen.

Aber egal, schmecken müssen Sie. Ich finde, dass das Zusammenspiel der weichen Rosinen, die in etwas Rum eingelegt werden, mit den Apfelstücken das Ganze noch etwas saftiger machten und es auch etwas länger saftiger blieb.  Wer allerdings keinen Rum nehmen möchte, kann ihn auch einfach weglassen.

Das Beste ist es die Kräbbelchen noch lauwarm zu genießen, dann schmecken sie am besten. Ich trinke dazu ganz gerne eine heiße Schokolade. Das Rezept gibt es wie immer am Ende des Posts.

Bleibt noch zu erwähnen, dass ich dieses Mal noch etwas Neues ausprobiert habe. Ich habe beim Verzehr die Kräbbelchen ein wenig in einem Brombeermus getunkt. Das erhöht noch mal die Fruchtigkeit.

Damit wäre ich für heute auch schon am Ende. Ich hoffe ihr habt jetzt Lust bekommen auch mal ein paar Kräbbelchehen nach Uropas Rezept zu machen. Meinen nächsten Post gibt es hier wieder am Mittwoch, den 2. März. Da spiele ich dann mal den Suppenkasper.

Genießt das Leben!
Michael

 

Hier noch ein paar weitere Naschereien.

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