Beschwipster Apfelkuchen – ein herbstlicher Genuss

Beschwipster Apfelkuchen (3 von 6)

Herbstzeit ist Apfelkuchenzeit und was schmeckt da besser als ein selbstgebackener Beschwipster Apfelkuchen mit Ebbelwoi. Darauf noch eine schöne Baiserhaube und fertig ist der Genuss.

 

Beschwipster Apfelkuchen

Ich liebe ja die Apfelzeit wenn man wieder frische Äpfel überall kaufen kann. Ich bin dazu sogar schon mal bis ins Alte Land bei Hamburg gefahren. Dort hat man eine riesige Auswahl, aber nicht nur an Äpfeln sondern auch an saftigen Birnen und vieles andere mehr.

Am liebsten verarbeite ich in Apfelkuchen, aber auch in Apfelkompott, die Sorte Boskop. Dieser Apfelkuchen ist eigentlich sehr einfach zu machen. Man macht einen Mürbeteig und befüllt ihn mit einer vorab erhitzten Masse die aus Apfelstücken, Ebbelwoi und Vanille-Puddingpulver besteht. Dann etwas backen und zum Schluss kommt noch das I-Tüpfelchen darauf, bzw. in diesem Falle die Baiserhaube. Letztere kann man je nach Gusto „künstlerisch“ gestalten bevor sie im Ofen gebräunt wird.

Nach dem Auskühlen und einer gewissen Zeit, am besten über Nacht, wo ein beschwipster Apfelkuchen gut durchziehen muss kann man ihn in aller Ruhe genießen. Am besten passt dazu ein leckeres Heißgetränk. Ich trinke sehr gerne eine heiße Schoki oder einen Egg-Nogg, verfeinert mit einem Schuss Haselnuss-Likör, dazu.

Der Vorteil zu dem Kuchen einen Egg Nogg zu trinken besteht darin, dass ich eine gute Verwertung der drei Eigelbe habe. Natürlich kann man auch noch eine leckere Vanillesauce oder eine Kugel Vanilleeis dazu servieren. Jeder so wie er es am liebsten hätte.

 

Beschwipster Apfelkuchen (1 von 6)

 

Der Apfel – der Boskop

Gemeinhin kennt jeder den Spruch „An apple a day, keeps the doctor away“. Da mag echt was dran sein, denn Äpfel sind nicht nur lecker sondern auch gesund, und ist das ganze Jahr über verfügbar.

Äpfel sind hierzulande mit das beliebteste Obst, was unter anderem an der Sortenvielfalt und an dem tollen Geschmack liegt. Im Durchschnitt isst jeder Deutsche ca. 17 Kilogramm Äpfel pro Jahr.

Der Apfel gehört zur Pflanzengattung der Kernobstgewächse, die ca. 42 – 55 Arten umfasst. Sie wachsen überwiegend in Europa, Asien und Nordamerika.

Jeder kennt ihn, viele mögen ihn. Aber seinen ganzen Namen kennen wohl die wenigsten, wozu ich mich auch zähle. Mein beschwipster Apfelkuchen ist ja mit ihm befüllt worden. Ich will euch jetzt den richtigen, bzw., kompletten Namen mitteilen. Dieser Apfel heißt in seiner Gänze „Schöner aus Boskop“. Toller Name, nicht wahr?

Der Boskop ist eine zu den Renetten zählende Sorte und gehört zu den sog. Winteräpfeln zuzurechnen. Sein ganz ursprünglicher … Weiterlesen...

Grönländer Kaffemik – Die Kulinarische Weltreise

Grönländer Kaffemik (11 von 11)

⇩ zum Rezept ⇩

 

Eigentlich sollte die Kulinarische Weltreise in diesem Monat nach Grönland gehen, was ich bei diesen heißen Temperaturen die wir momentan zu Hause haben prima gefunden habe. Dafür hatte ich mir bereits das Thema Grönländer Kaffeemik ausgesucht und auch schon etwas dafür gemacht.

Aber „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“, sagt zumindest ein bekanntes Sprichwort. So war das auch in diesem Falle. Ich hatte schon alles angerührt, gebacken, fotografiert und aufgefuttert als ich eines Abends rein zufällig bei Facebook gesehen habe, dass das Thema, aufgrund der heißen Temperaturen, geändert worden ist.

Das war für mich natürlich zu spät. Also habe ich mir gesagt, es bleibt dabei so wie es ist. Das neue Thema heißt zwar jetzt “Gerichte gegen die Hitze – die besten Rezepte aus der ganzen Welt”, und ich fahre zur Abkühlung nach Grönland. Soweit, so gut.

Blogger Aktion

 

Jetzt schreibe ich hier über den Themenwechsel und habe ganz vergessen was es bei mir bei der – Kulinarischen Weltreise nach Grönland, als Gericht gegen die Hitze – gibt.

Also wieder zurück zum neuen Thema. Könnt ihr mir noch folgen? Ich serviere passend zum alten Thema einen „Grönländer Kaffeemik“. Dazu serviere ich einen fluffigen Rührkuchen mit Blaubeeren und einen typischen Grönländer Kaffee. Hört sich doch sehr gut an, oder?

Ich finde bei der Hitze schmeckt ein Rührkuchen mit Blaubeeren genauso gut und zudem ist ja gerade die Erntezeit für diese Beeren. Den leckeren, leicht alkoholischen Grönländer Kaffee kann man auch wenn man will, mit ein paar Eiswürfeln, eiskalt gegen die Hitze servieren. So, kommen wir nun zu den kulinarischen Genüssen und was ein Grönländer Kaffeemik ist.

 

Grönländer Kaffeemik

Kaffemik ist ein grönländischer Ausdruck, der wortwörtlich „via Kaffee“ bedeutet und ein Teil der grönländischen Alltagskultur ist. Quasi ist es eine gesellschaftliche Verabredung zum Kaffeetrinken. Es ist eine ganztägige Veranstaltung bei der bis zu 50 oder mehr Personen kommen oder gehen.

Ein Kaffemik ist also eine privat durchgeführte Veranstaltung zu dem ein Hausbesitzer anlässlich einer Feier, wie zum Beispiel Geburtstag, Konfirmation etc. einlädt. Sie kann durchaus von jedem besucht werden, ohne dass man den Gefeierten bzw. Gastgebenden kennen muss.

Bei so einer Veranstaltung wird sowohl normaler Kaffee als auch Grönländer Kaffee, hausgemachte Kuchen, Krähenbeeren Muffins und weitere kleine Leckereien serviert. Aber auch vollwertige Gerichte vom Rentier, Moschusochsen oder eine Fischsuppe werden gerne auf den Tisch gebracht.

Das Ziel eines Kaffemiks ist weniger das … Weiterlesen...

Twinkies mit Himbeercreme und Schokoglasur

⇩ zum Rezept ⇩

Kennt ihr Twinkies? Vielleicht kennen es ja diejenigen die schon mal in den USA zu Besuch waren. Ich kannte sie bis zum Juni dieses Jahres nicht und habe die süßen kleinen Dinger dort das erste Mal gegessen. Nachdem ich zurück war habe ich mir vorgenommen selbstgemachte Twinkies mit Himbeercreme, aber in einer etwas leichteren Variante, zu machen. Denn Twinkies selber machen macht echt Spaß und etwas später schon viel Genuss zum Kaffee.

Twinkies mit Himbeercreme 1. JPG (6)

Man kann es sich natürlich auch einfacher machen und die Twinkies online bestellen. Why not. So, wie bin ich nun genau darauf gekommen die diese kleinen süßen Twinkies selbst zu machen.

Chicago in the summer

Chicago ist eine der größten Städte in den USA und gehört mit zu meinen dortigen Lieblingsstädten. Die Stadt liegt entlang des Lake Michigan, einem der fünftgrößten Seen in den USA.

Bekannt ist Chicago für seine schöne Architektur, einer von tollen Wolkenkratzern dominierten Skyline (z.B. Hancock-Center, Willis Tower, Tribune Tower) und bekannten Museen. Ebenfalls sehr schön ist der Chicago River mit seinem River Walk, der sich durch die Stadt zieht und mit verschiedenen Cafés und Restaurants zum Verweilen einlädt.

Für alle Bluesfreunde ist Chicago natürlich einer der Hotspots. Der Chicago Blues ist ein Stil der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden ist, als er aus dem Süden der USA in die Großstädte des mittleren Westens kam. In diesem Jahr hatten wir das Glück, das während unseres Aufenthaltes dort ein dreitägiges internationales Bluesfestival im Millenium Park stattfand. Wenn wir in Chicago sind gehört ein Besuch im legendären Buddy Guy’s Legends zum Pflichtprogramm.

Twinkies mit Himbeercreme (8 von 11)

Wir sind des Öfteren aus familiären Gründen in Chicago, denn dort lebt und arbeitet die Tochter von meiner Frau. So waren wir in diesem Jahr, nach einer über 2 jährigen Coronapause, endlich mal wieder bei ihr zu Besuch.

An einem Sonntag, es war nach dem Besuch des Blues-Festivals, sind wir noch durch den Millenium- und Grant Park geschlendert und haben uns die Buckingham Fountain angeschaut. Ein gewaltiger, wunderschöner Springbrunnen der am Abend, wenn er beleuchtet wird, ein echtes Schauspiel bietet. Des Weiteren markiert er den östlichen Endpunkt der legendären Route 66.

 

Wie bin ich darauf gekommen sie selber zu machen?

Bei unserem Spaziergang durch besagten Park bekamen wir einen leichten Kaffeedurst und Hunger nach etwas Süßem. An einer kleinen Kaffeebude mit einer kleinen Gebäckauslage machten wir Halt, holten uns Kaffee und die besagten Twinkies, die dort mit … Weiterlesen...

Milchreis Cheesecake mit Zwetschgenkompott

Milchreis Cheesecake (8 von 8)

⇩ zum Rezept ⇩

Ich habe zum heutigen „Tag des Käsekuchens“ einen leicht cremigen Milchreis Cheesecake mit Zwetschgenkompott gemacht. Dieser Feiertag ist für mich einer der schönsten Kuchentage im Jahr, denn es geht um meinen geliebten Käsekuchen. Da man die Feste feiern soll wie sie fallen, werde ich gemeinsam mit 18 weiteren BloggerInnen diesen Tag gebührlich abfeiern. Und das machen wir natürlich mit ganz vielen leckeren Rezepten.

 

Milchreis Cheesecake (1 von 8)

Die Rezepte der anderen BloggerInnen habe ich am Ende des Posts für euch verlinkt. Ich wünsche euch jetzt schon mal viel Spaß beim Stöbern und bin gespannt welchen Käsekuchen ihr ganz bestimmt nachbacken werdet.

 

Der Tag des Käsekuchens

Seit 2001 feiern die USA ihren nationalen Tag des Käsekuchens aka National Cheesecake Day, immer am 30. Juli. Wer diesen Tag ins Leben gerufen hat ist allerdings überhaupt nicht klar. Ebenso wenig warum die Wahl des Datums ausgerechnet auf den heutigen 30. Juli gefallen ist.

Auch wenn heutzutage immer häufiger Cheesecake gesagt wird, so ist der Ursprung aber der gute, immer jung gebliebene Käsekuchen. Ebenso wie viele ihn von der Oma oder der Mutter her kennen. Und wer kennt ihn nicht Omas leckeren Käsekuchen. Aber auch der allseits beliebte und sehr leckere New York Cheesecake mit Erdbeersauce ist ein absoluter Renner.

Käsekuchen versus Cheesecake

Ob man es glaubt oder nicht, ins Englische übersetzt heißt unser guter Käsekuchen schlicht und einfach Cheesecake. Aber damit hören auch schon die Gemeinsamkeiten der beiden Kuchen auf. Allerdings wie bei allen Dingen gibt es von den elementaren Unterschieden auch noch viele weiter kleinere Abweichungen. Darauf werde ich aber nicht näher eingehen.

Der Begriff Cheesecake steht als Oberbegriff für einen Kuchen der seine ganze eigene Art der Zubereitung hat. Bei dieser Variante ergibt sich durch die Verwendung von Frischkäse und/oder Sahne, oder Hüttenkäse, oder Sour Cream ein anderer Kuchen, als unsere deutsche Variante mit Quark.

Auch was den Boden angeht gibt es gravierende Unterschiede. Bei uns wird in der Regel ein Mürbeteig genommen, während beim Cheesecake der Boden aus Kekskrümmeln besteht.

Beim Backen gibt es den letzten großen Unterschied. Bei uns kommt der Kuchen in der Form in den Backofen und wird abgebacken. In den USA wird der Cheesecake im Wasserbad gebacken.

Oder wie es mittlerweile hier auch vielfach gemacht wird, das der Kekskrümmelboden, mit Butter vermengt, im Kühlschrank „gebacken“ wird. Das ist dann, wie jetzt bei meinem, die No-Bake Variante.

Milchreis Cheesecake mit Zwetschgenkompott      

Milchreis kennt jeder … Weiterlesen...

Verliebt in New York *Werbung / Rezension*

Verliebt in New York (8 von 8)

Verliebt in New York, eine schöne Liebe für eine der aufregendsten Städte die ich kenne. In dem neuesten Buch der beiden Autoren Lisa Nieschlag und Lars Wentrup gibt es reichlich Rezepte und viele Geschichten aus New York City. Unterstützt durch tolle, stimmungsvolle Bilder vom Fotografen Joe Thomas.

Verliebt in New York (11 von 6)

 

Kommt mit und erobert mit mir kulinarisch „Die Stadt die niemals schläft“. Also großer New York Fan werde ich natürlich auch so einige meiner Bilder aus NYC beisteuern, denn auch ich habe mich mit meinen diversen Besuchen in New York in die Stadt verliebt.

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New York City  

Die Stadt ist ein Schmelztiegel der verschiedensten Nationalitäten, Kulturen und Mentalitäten. Es herrscht hier ein einzigartiges Klima der Freiheit und Toleranz. Die berühmten Stadtteile Chinatown, Harlem, Little Italy oder Brooklyn tragen natürlich auch dazu bei. Freiheit: Als d

New York City liegt an der Mündung des Hudson River, wo er in den Atlantik fließt. Das dicht bevölkerte Herzstück bildet Manhattan, eines der bedeutendsten Handels-, Finanz- und Kulturzentren der Welt.

Zu den legendären Wahrzeichen Manhattans gehören diverse Wolkenkratzer wie das Empire State Building, die Freiheitsstatue, das One World Trade Center, der weitläufige Central Park, die Wall Street, die Brooklyn Bridge und vieles mehr. Aber auch der mit Leuchtreklame überflutete Times Square und das Theaterviertel Broadway dürfte vielen ein Begriff sein. Wer Lust hat kann auch die berühmte „Magnolia Bakery“, bekannt aus der Serie „Sex and the City“, besuchen und dort die köstlichsten Tortenvariationen probieren. Jede Torte und jedes Gebäckstück dort ist eine Sünde wert.

Wenn man in Downtown angekommen ist, ist man erst einmal erschlagen von der Hektik, dieser Dynamik und den vielen Menschen, den Yellow Cabs, der bunten Reklamewände, der Geräuschkulisse mit Sirenengeheul und Gehupe. In der kalten Jahreszeit kommen dann noch die Dampfschwaden von den Klimaanlagen dazu, die dann stellenweise aus den Straßen empor steigen.

Man hat den Eindruck, die Menschen rennen hier mehr als das sie gehen. Aber es gibt natürlich auch ruhigere Bereiche wenn man Downtown ein wenig verlässt. An vielen Ecken kommt es einem irgendwie bekannt vor da man diese Stellen schon in vielen Kinofilmen und im Fernsehen gesehen hat. Meine Tochter war seinerzeit Praktikantin bei einer Sightseeing-Agentur, die Touren zu den berühmten Filmschauplätzen angeboten hat und diese Ecken haben wir während meines Aufenthaltes in New York City besucht.

 

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The Big Apple           

Wisst ihr eigentlich warum New York auch den Beinamen „Big Apple“ hat? Es ist der Spitzenname dieser … Weiterlesen...

Banana Puddingcreme Cake mit Erdbeeren – Ein absolutes Summer-Dreamteam

Banana Puddingcreme Cake (3)

Ich will mal wieder nach New York ….. Geht momentan leider aus Zeitgründen nicht. Dafür ging schon, bis letzte Woche ein Familienurlaub nach Chicago, einer meiner „Favorite cities“ in den USA. Dort war ich einmal, nee zweimal zum Kaffee trinken in der Filiale der berühmten MAGNOLIA BAKERY. Diese Besuche haben mich dazu inspiriert, zu Hause wieder angekommen, einen Banana Puddingcreme Cake mit Erdbeeren zu machen. Wieso, warum und weswegen das lest ihr in den nächsten Abschnitten.

Banana-Puddingcreme-Cake (1 von 5)

Also dann fange ich mal von vorne an.

Magnolia Bakery                     

Als ich vor 10 Jahren in Chicago auf Familienbesuch war, wurden meine Frau und ich von ihrer Tochter in ein Café, das Magnolia Bakery hieß, geführt. Dieses Café in Chicago (108 N State Street) ist eine Filiale der, aus der Serie „Sex and the City“ bekannten Bakery.

Auf jeden Fall versprach innen der Anblick der vielen bunten Torten und sonstigen süßen Verführungen einen Genuss ohne Ende. Da haben wir uns in den zehn Tagen natürlich erst einmal durchprobiert. Von Cookies über Layer Cakes landeten wir dann schlussendlich beim berühmten „World famous Magnolia Banana Pudding“. Wir haben ihn damals in den 10 Tagen dort bestimmt vier oder fünfmal gegessen.

Nun ja, der Täter kehrt immer wieder an seinen Tatort zurück und wir waren bei unserem jetzigen Besuch wieder dort. Beim genießen des Banana Puddings kam mir dann so die Idee wie denn wohl dieser Pudding im Zusammenspiel mit Erdbeeren als Kuchen schmecken könnte. Das ich alleine schon mit meinen Vorstellungen Appetit auf den zukünftigen Banana Pudding Creme Cake bekam könnt ihr euch sicherlich gut vorstellen. Auf jeden Fall habe ich die Inspiration mit nach Hause genommen und ihn jetzt gemacht.

Banana-Puddingcreme-Cake 2 von 5)

Banana Puddingcreme Cake mit Erdbeeren 

Für diesen äußerst leckeren Kuchen habe ich einen Kuchenboden gebacken, den ich mit Marzipan verfeinert und um dem Ganzen ein wenig Crunch zu geben noch ein paar gehackte Pistazienkerne beigemischt habe.

Auf den fertig gebackenen und ausgekühlten Kuchen wird dann die in der Zwischenzeit angerührte und durchgekühlte Banana Puddingcreme gestrichen.

Während der Kühlphase werden die Erdbeeren entsprechend vorbereitet. Ein paar Erdbeeren habe ich noch püriert und das Püree nachher oben drüber gegeben. Ein paar Minzeblätter drauf und fertig ist dieser herrlich leckere Kuchen.

Er ist Stück für Stück ein Genuss und besonders, da die Creme frisch aus dem Kühlschrank kommt, bringt er auch noch ein paar erfrischende Momente mit sich. Das Rezept findet ihr wie immer am Ende des … Weiterlesen...

Griessknödel gefüllt mit Rhabarber-Kompott – Ein sommerlicher Genuss

Nun neigt sich die Rhabarberzeit so langsam dem Ende entgegen. Zeit nochmal etwas leckeres damit zu machen. Ich habe mir als Dessert ein paar Griessknödel gefüllt mit Rhabarber-Kompott gemacht. Dazu habe ich ein Rhabarberkompott angerührt, was ich gleichzeitig als Füllung für meine Knödel genommen habe.

Gefüllte Rhabarber-Griessknödel (2 von 10)

Griessknödel gefüllt mit Rhabarber-Kompott

Im Prinzip sind sie recht einfach und schnell zu machen. Da der Teig gut durchziehen muss solltet ihr ihn schon am Abend zuvor ansetzen. Am nächsten Tag macht man schnell das Kompott und lässt es etwas abkühlen. Danach werden die Knödel gefüllt, gegart und mit Vanillecreme, Brösel und dem Kompott serviert.

Die haben oberlecker geschmeckt und waren bei uns ruckizucki aufgegessen, daher finde ich, dass man sie prima auch als süßen Lunch essen kann. Und auch die Kinder zu Hause haben sie bestimmt ihre Freude daran und freuen sich darauf. Dann aber am besten die doppelte Portion machen.

Man kann sie auch sehr gut zum Picknick mitnehmen, denn wenn es wieder wärmer ist geht’s mit dem Rad und einem gut gefüllten Picknickkorb wieder los. Und kalt schmecken sie auch köstlich.

Griessknödel mit Rhabarber-Kompott 1

Die Knödelei und ich

Hört sich im ersten Moment so an, als ob ich mit diesen leckeren runden Dingern irgendwie auf Kriegsfuss stehen würde, oder mit Gries generell, denn Grießpudding und so spaltet ja schon die Geschmäcker. Aber weit gefehlt. Ich bin ein großer Knödelfan und Grießfan, egal ob salzig oder süß. Wichtig ist immer, dass ein schönes Sößchen oder etwas fruchtig schlotziges mit dazu serviert wird.

Meine Mutter hat in meiner Kindheit des Öfteren Grieß- oder auch Kartoffelknödel gemacht. In der Regel waren sie meistens gefüllt. Besonders die Kartoffelknödel hatten es mir angetan. Mittags gab es sie im Ganzen mit einem Aprikosenkompott. Was dann übrig blieb, was leider selten genug vorkam, wurde Abends gegessen. Dazu würden die Knödel halbiert, kurz in aufgeschäumter Butter leicht gebräunt und dann wieder mit dem restlichen Aprikosenkompott oder sogar noch mit einer Vanillecreme serviert. Da brauchte man echt nichts anderes mehr.

Ich hoffe ihr habt jetzt auch Lust auf meine Griessknödel gefüllt mit Rhabarber-Kompott bekommen. Das Rezept findet ihr am Ende des Posts. Schon am Freitag, den 1. Juli geht es hier weiter. Dann wird es beerig-bananig. Also lasst euch überraschen.

Genießt das Leben!
Michael

Ich habe noch weitere Rhabarber Rezepte für euch

 

Rhabarber Turnovers (1 von 7)
Rhabarber Turnovers
Gâteau Breton mit Rhabarber (9 von 13)
Gâteau Breton mit Rhabarber
Rhabarber-Tomaten-Chutney (1 von 3)
Rhabarber-Tomaten-Chutney

 

Gefüllte Rhabarber-Griessknödel

Vorbereitungszeit1 Std.
Gericht: Dessert
Portionen: 2

Zutaten

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Stippmilch-Tarte mit Erdbeeren – ein sommerlicher Genuss

Stippmilch-Tarte mit Erdbeeren (12 von 11)

Wie hieß es früher in meiner Jugend so schön „Milch macht müde Männer munter ….“ Nun bin ich zwar nicht müde, aber ein großer Milchtrinker bin ich schon. Wisst ihr eigentlich, dass man Milch und Milchprodukte in den verschiedensten Süßspeisen und auch in deftigen Gerichten ganz prima verarbeiten kann? Als erfahrener Milchtrinker habe ich euch jetzt zur Sommerzeit eine leckere, cremige Stippmilch-Tarte mit Erdbeeren gebacken.

Stippmilch-Tarte mit Erdbeeren (1 von 4) (2)

Nee, echt gebacken? Mit Milch kann man doch nicht backen. Na ja, backen nicht unbedingt aber der Belag meiner Milchtarte mit Erdbeeren enthält Milch und Milchprodukte. Geht doch, oder?

Ach ja meine Jugend, bzw. mein Leben als Milchtrinker. Wir waren früher eine sechsköpfige Familie und da wurde so einiges an Milch verbraucht. Bei uns kam immer der Milchman mit seinem Wagen vorbei und es gab frisch gezapfte Milch, direkt in unsere Milchkanne.

Bevor der Milchmann kam, gab es in meiner Heimatstadt sogar noch eine kleine Molkerei wo man die Milch, frisch abgefüllt in 500 oder 1000 ml Becher kaufen konnte. Der Laden hatte seinerzeit den Ruf weg, als „Milch-Lisa“. Die gute Frau die hinter dem Tresen stand hieß so mit Vornamen.

Stippmilch-Tarte mit Erdbeeren     

Ich backe des Öfteren gerne eine Tarte und belege sie mit den unterschiedlichsten Sachen. Es kann sein, dass der Belag noch mit gebacken werden muss, oder wie in diesem Fall, dass die fertig gebackene Tarte mit einer leckeren Creme, oder ähnlichem, befüllt wird und dann nur noch in den Kühlschrank muss um fest zu werden.

Als Boden für meine Milchtarte habe ich krosse Amaretti genommen. Diese entsprechend zerkleinert und mit Mehl, Butter und Eiern etc. gemischt. Dieser Teig wird dann in die Tarteform gegeben und abgebacken.

In der Zwischenzeit kann man prima die Füllung herstellen, die dann anschließend nur noch auf den abgekühlten Boden gegossen werden muss. Dann im Kühlschrank gut durchkühlen lassen und kühl aus dem Kühlschrank genießen. Gerade an warmen Sommertagen ist das ein echter Genuss. Auf die leckere Stippmilchcreme kommen noch frische, selbst gepflückte Erdbeeren vom Feld und etwas Minze.

Und was es jetzt mit dem Produkt Milch so alles auf sich hat, das erzähle ich euch im nächsten Abschnitt.

Stippmilch-Tarte mit Erdbeeren (13 von 11)

Die Milch machts

Als kleiner Junge habe ich oft am Wochenende, so von Samstag auf Sonntag bei meinen Großeltern geschlafen. Das hatte zwei gute Gründe. Zum einen hatten sie einen Farbfernseher und zum anderen gab es morgens, nachdem aufwachen – aber noch im Bett – eine heiße … Weiterlesen...