Beschwipster Apfelkuchen – ein herbstlicher Genuss

Beschwipster Apfelkuchen (3 von 6)

Herbstzeit ist Apfelkuchenzeit und was schmeckt da besser als ein selbstgebackener Beschwipster Apfelkuchen mit Ebbelwoi. Darauf noch eine schöne Baiserhaube und fertig ist der Genuss.

 

Beschwipster Apfelkuchen

Ich liebe ja die Apfelzeit wenn man wieder frische Äpfel überall kaufen kann. Ich bin dazu sogar schon mal bis ins Alte Land bei Hamburg gefahren. Dort hat man eine riesige Auswahl, aber nicht nur an Äpfeln sondern auch an saftigen Birnen und vieles andere mehr.

Am liebsten verarbeite ich in Apfelkuchen, aber auch in Apfelkompott, die Sorte Boskop. Dieser Apfelkuchen ist eigentlich sehr einfach zu machen. Man macht einen Mürbeteig und befüllt ihn mit einer vorab erhitzten Masse die aus Apfelstücken, Ebbelwoi und Vanille-Puddingpulver besteht. Dann etwas backen und zum Schluss kommt noch das I-Tüpfelchen darauf, bzw. in diesem Falle die Baiserhaube. Letztere kann man je nach Gusto „künstlerisch“ gestalten bevor sie im Ofen gebräunt wird.

Nach dem Auskühlen und einer gewissen Zeit, am besten über Nacht, wo ein beschwipster Apfelkuchen gut durchziehen muss kann man ihn in aller Ruhe genießen. Am besten passt dazu ein leckeres Heißgetränk. Ich trinke sehr gerne eine heiße Schoki oder einen Egg-Nogg, verfeinert mit einem Schuss Haselnuss-Likör, dazu.

Der Vorteil zu dem Kuchen einen Egg Nogg zu trinken besteht darin, dass ich eine gute Verwertung der drei Eigelbe habe. Natürlich kann man auch noch eine leckere Vanillesauce oder eine Kugel Vanilleeis dazu servieren. Jeder so wie er es am liebsten hätte.

 

Beschwipster Apfelkuchen (1 von 6)

 

Der Apfel – der Boskop

Gemeinhin kennt jeder den Spruch „An apple a day, keeps the doctor away“. Da mag echt was dran sein, denn Äpfel sind nicht nur lecker sondern auch gesund, und ist das ganze Jahr über verfügbar.

Äpfel sind hierzulande mit das beliebteste Obst, was unter anderem an der Sortenvielfalt und an dem tollen Geschmack liegt. Im Durchschnitt isst jeder Deutsche ca. 17 Kilogramm Äpfel pro Jahr.

Der Apfel gehört zur Pflanzengattung der Kernobstgewächse, die ca. 42 – 55 Arten umfasst. Sie wachsen überwiegend in Europa, Asien und Nordamerika.

Jeder kennt ihn, viele mögen ihn. Aber seinen ganzen Namen kennen wohl die wenigsten, wozu ich mich auch zähle. Mein beschwipster Apfelkuchen ist ja mit ihm befüllt worden. Ich will euch jetzt den richtigen, bzw., kompletten Namen mitteilen. Dieser Apfel heißt in seiner Gänze „Schöner aus Boskop“. Toller Name, nicht wahr?

Der Boskop ist eine zu den Renetten zählende Sorte und gehört zu den sog. Winteräpfeln zuzurechnen. Sein ganz ursprünglicher … Weiterlesen...

Orecchiette al Pangrattato – Die Kulinarische Weltreise

 

 

⇩ zum Rezept ⇩

 

Auf geht’s nach Bella Italia! Es ist mein Lieblingsland und ich freue mich immer wenn ich so ein leckeres Pastagericht wie die Orecchiette al Pangrattato kochen und euch im Rahmen der „Kulinarischen Weltreise“ präsentieren kann. Denn auf dieser Reise, organisiert von Volker vom Blog Volkermampft, geht es um klassische Rezepte der italienischen Küche und unbekannte Gerichte aus Italien.

Zurück in Italien! Denn die Küche dieses Landes wird einfach nicht langweilig denn sie hat so viel zu bieten. Es gibt haufenweise regionale Spezialitäten, neu interpretierte Klassiker oder ganz einfache Gerichte, die man bislang noch nicht kannte, oder schon kannte, aber noch nie ausprobiert hat. So wie meine Orecchiette mit Pangrattato, das ich weder kannte noch jemals gekocht habe. Zumindest nicht in dieser Zusammensetzung. Also Orecchiette habe ich natürlich schon mal gemacht, aber ich glaube das ist gefühlte 10 Jahre her. Umso mehr freut es mich sie jetzt mal wieder zu machen und dann mit Pangrattato zu verfeinern.

 

'Blogger

 

Bella Italia – deliziosa cucina italiana

Ich bin ein großer Freund der Mediterranen, bzw. italienischen Küche die meistens leicht daher kommt mit viel Fisch, Meeresfrüchten, Wild etc. und fast immer ist auch bestes Olivenöl mit dabei. Als ich jetzt so überlegt habe was ich den für diese Reise machen könnte habe ich erst einmal in meinem Archiv gestöbert.

Das erste worüber ich gestolpert bin war, dass ich im September 2019 das erste Mal Teilnehmer der Kulinarischen Weltreise war und das Thema seinerzeit lautete „Kulinarische Urlaubserinnerungen“. Ich war damals gerade aus meinem Italienurlaub zurück, verbunden mit tollen Eindrücken aus der Emiglia Romana, der Toskana, dem Gardasee sowie einigen Rezeptideen.

Mein damaliger Beitrag war ein Salat mit paniertem, frittiertem Büffelmozzarella, der mich im Urlaub echt geflasht hatte. Am Ende des Posts gibt es natürlich den Link dazu.

Für mich ist Italien eines der schönsten Reiseziele überhaupt. Das Essen, die Sprache, die genussvollen Produkte, die Landschaften, schöne Städte und Städtchen und natürlich das Dolce Vita. Mehr geht wirklich nicht.

Wie heißt es so schön „Liebe geht durch den Magen“. Dafür ist die italienische Küche geradezu prädestiniert. Besonders wenn die Mamma am Herd steht und mit ganz viel Liebe den Kochlöffel schwingt. Die bekanntesten typischen italienischen Gerichte sind mal Pasta, Pizza und Risotto, die alle mit den unterschiedlichsten Aromen der mediterranen Küche zubereitet werden.

Jede Region hat andere Geschmacksrichtungen. So sind in den Küstenregionen die Gerichte eher … Weiterlesen...

Grönländer Kaffemik – Die Kulinarische Weltreise

Grönländer Kaffemik (11 von 11)

⇩ zum Rezept ⇩

 

Eigentlich sollte die Kulinarische Weltreise in diesem Monat nach Grönland gehen, was ich bei diesen heißen Temperaturen die wir momentan zu Hause haben prima gefunden habe. Dafür hatte ich mir bereits das Thema Grönländer Kaffeemik ausgesucht und auch schon etwas dafür gemacht.

Aber „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“, sagt zumindest ein bekanntes Sprichwort. So war das auch in diesem Falle. Ich hatte schon alles angerührt, gebacken, fotografiert und aufgefuttert als ich eines Abends rein zufällig bei Facebook gesehen habe, dass das Thema, aufgrund der heißen Temperaturen, geändert worden ist.

Das war für mich natürlich zu spät. Also habe ich mir gesagt, es bleibt dabei so wie es ist. Das neue Thema heißt zwar jetzt “Gerichte gegen die Hitze – die besten Rezepte aus der ganzen Welt”, und ich fahre zur Abkühlung nach Grönland. Soweit, so gut.

Blogger Aktion

 

Jetzt schreibe ich hier über den Themenwechsel und habe ganz vergessen was es bei mir bei der – Kulinarischen Weltreise nach Grönland, als Gericht gegen die Hitze – gibt.

Also wieder zurück zum neuen Thema. Könnt ihr mir noch folgen? Ich serviere passend zum alten Thema einen „Grönländer Kaffeemik“. Dazu serviere ich einen fluffigen Rührkuchen mit Blaubeeren und einen typischen Grönländer Kaffee. Hört sich doch sehr gut an, oder?

Ich finde bei der Hitze schmeckt ein Rührkuchen mit Blaubeeren genauso gut und zudem ist ja gerade die Erntezeit für diese Beeren. Den leckeren, leicht alkoholischen Grönländer Kaffee kann man auch wenn man will, mit ein paar Eiswürfeln, eiskalt gegen die Hitze servieren. So, kommen wir nun zu den kulinarischen Genüssen und was ein Grönländer Kaffeemik ist.

 

Grönländer Kaffeemik

Kaffemik ist ein grönländischer Ausdruck, der wortwörtlich „via Kaffee“ bedeutet und ein Teil der grönländischen Alltagskultur ist. Quasi ist es eine gesellschaftliche Verabredung zum Kaffeetrinken. Es ist eine ganztägige Veranstaltung bei der bis zu 50 oder mehr Personen kommen oder gehen.

Ein Kaffemik ist also eine privat durchgeführte Veranstaltung zu dem ein Hausbesitzer anlässlich einer Feier, wie zum Beispiel Geburtstag, Konfirmation etc. einlädt. Sie kann durchaus von jedem besucht werden, ohne dass man den Gefeierten bzw. Gastgebenden kennen muss.

Bei so einer Veranstaltung wird sowohl normaler Kaffee als auch Grönländer Kaffee, hausgemachte Kuchen, Krähenbeeren Muffins und weitere kleine Leckereien serviert. Aber auch vollwertige Gerichte vom Rentier, Moschusochsen oder eine Fischsuppe werden gerne auf den Tisch gebracht.

Das Ziel eines Kaffemiks ist weniger das … Weiterlesen...

Deftig Vegan Mediterran

Deftig Vegan Mediterran (5 von 7)

Lecker DEFTIG VEGAN MEDITERRAN schlemmen und genießen, das kann man jetzt mit den Rezepten aus dem neuesten Buch von Anne-Katrin Weber, das jetzt neu erschienen ist. Als ich den Titel gelesen habe hatte ich schon viele Bilder vor Augen welch leckeren Gerichte ich wohl aus dem Buch nachkochen und euch präsentieren könnte.

Deftig Vegan Mediterran (1 von 3)

Aber weit gefehlt! Von den über 70 tollen Rezepten die in diesem Buch stehen, durfte ich nur welche aus einer vorgegebenen Auswahl von 12 Stück aussuchen. Das wurde leider so vom Verlag vorgegeben. Das ist in all den Jahren, in denen ich schon über 40 Rezensionen geschrieben habe, das erst mal so passiert. Ich fand es sehr schade!

Nichtsdestotrotz habe ich zwei Gerichte gefunden die mir zugesagt haben und die euch sicherlich auch gefallen werden.

Deftig Vegan Mediterran (10 von 7)

Die mediterrane Küche

Mediterrane Küche – kennt jeder, doch was ist eine Küche die deftig vegan mediterran ist ? Wie man allgemein weiß leben die Menschen in den mediterranen Ländern kulinarisch schon etwas leichter mit reichlich frischem Gemüse, Salaten, Obst, Olivenöl, Nüsse und Fisch.

Mediterran bedeutet erst einmal alles was zum Mittelmeerraum dazugehört, das sind zum Beispiel die Mittelmeer-Anrainerstaaten wie Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland und viele mehr. Aber auch die Ernährung ist dort anders indem meistens, oder fast immer Olivenöl verwendet wird, oder Knoblauch, Auberginen, Zucchini und vieles andere mehr.

Wenn jemand eine kulinarische Antwort auf die oben gestellte Frage hat, dann ist es die beliebte Food-Autorin und Ökotrophologin Anne-Katrin Weber mit ihrem neusten Buch „Deftig vegan mediterran“.

Denn die Fülle an köstlichen Gerichten und kulinarischen Schätzen, die sich in Ländern wie Spanien, Italien, Griechenland, Türkei oder Frankreich finden lässt, scheint unerschöpflich! Jede Region des Mittelmeerraumes hat eine eigenständige Küche und Kultur, doch intensive Kräuter, Knoblauch, frisches Obst und jegliche Art von mediterranem Gemüse kommen überall großzügig zum Einsatz und sind somit die perfekte Voraussetzung für grenzenlosen Genuss. Und das vollkommen vegan!

Anne-Katrin Weber

Die Hamburgerin hat seit Jahren unter anderem mit ihrer Erfolgsreihe »Deftig vegetarisch/vegan« schon ein vielbeachtetes Standing in der Kochbuchszene und zählt schon längst nicht mehr zu den Geheimtipps, wenn es um Genuss-Küche geht. Auch ich bin ein großer Fan ihrer Kochbücher, wo die Speisen von Wolfgang Schardt immer gekonnt in Szene gesetzt werden. Gemeinsam mit ihm widmet sie sich in ihrem neusten Buch voll und ganz den sonnigen Südseeregionen rund ums Mittelmeer.

Deftig Vegan Mediterran

Deftige und gesunde vegane Mittelmeerküche, dass findet man in diesem neuen Buch. Gesund … Weiterlesen...

Safran-Biryani mit Gurken-Raita

Safran-Biryami mit Gurken-Raita (8 von 7)

Zum heutigen Tag des Safrans habe ich ein leckeres Safran-Biryani mit Gurken-Raita und Wildfang-Garnelen gemacht. Das ist ein echt feiner Genuss aus der asiatischen Küche. Die liebe Susan vom Blog Labsalliebe hat zu diesem Blogevent so einige BloggerInnen eingeladen die ihre leckeren Safran-Kreationen präsentieren. Wer mit dabei ist erfahrt ihr am Ende des Posts.

Ich bin ein großer Safranfan, besonders wenn Reis und Fisch oder Meeresfrüchte mit im Spiel sind.

Safran                                             

Die Geschichte des Safrans reicht über 1000 ende von Jahren zurück. Safran, ist ein Gewürz, das aus den getrockneten, orangeroten 2,5 – 3,5 cm langen Narben des Safrankrokus gewonnen wird und wohl das teuerste Gewürz der Welt geworden ist. Mit dem leicht bitteren Geschmack und diesem betörenden Duft wird Safran als Gewürz, Duft oder Farbstoff verwendet.

Der Name Safran findet seinen Ursprung in dem persischen Wort „Zar-paran“, was soviel wie „goldene Blütenblätter“ bedeutet. Es ist auch bekannt als das „rote Gold Persiens“.

Die empfindlichen Blüten treiben nur einmal im Jahr für einen sehr kurzen Zeitraum, zwischen September und Oktober, aus. Die Ernte ist sehr arbeitsintensiv, da die Blüten in der kurzen zweiwöchigen Erntephasen jeden Tag von Hand eingesammelt werden müssen. Um eine starke Sonneneinstrahlung zu vermeiden, werden die Blüten früh morgens am ersten Tag ihrer Blütezeit geerntet. Die drei roten Safran-Fäden werden in Handarbeit aus den Blütenkelchen gelöst und anschließend getrocknet. Um 1 kg Safran zu erhalten braucht man 150.000 Blüten, 1000 mBoden und 200 Stunden Arbeit.                          Quelle: Biorient 

Safran-Biryami mit Gurken-Raita (5 von 7)

Safran-Biryani mit Gurken-Raita

Über Safran habe ich ja schon vorab einiges geschrieben, aber was ist Biryani? Das ist ein herzhaftes Reisgericht aus Asien, genauer gesagt Reis mit Safran und mehr. Es ist eines der Nationalgerichte Indiens, das sehr gerne bei Hochzeiten oder anderen Festivitäten gereicht wird.

Der Name Biryani kommt aus dem persischen und bedeutet so viel wie „gebraten“ oder „geröstet“. Beim Biryani wird der Reis, der die Hauptzutat ist, angebraten.

Es gibt jedoch nicht “das eine original Biryani”, denn fast jede Stadt und Region hat sein eigenes Rezept. Auch in Pakistan, Bangladesch und im gesamten Mittleren Osten gibt viele Varianten davon.

Meistens wird Basmati-Reis oder eine andere langkörnige Sorten verwendet. In meinem Falle habe ich Naturreis genommen. Ich habe ihn allerdings erst etwas vorgegart und dann erst mit den anderen Zutaten im Backofen „gebraten“. Dazu kommt dann Fleisch, wobei traditionell sehr häufig Huhn, aber auch Lamm oder Rind, verwendet wird. Für mein Safran–Biryani habe ich … Weiterlesen...

Milchreis Cheesecake mit Zwetschgenkompott

Milchreis Cheesecake (8 von 8)

⇩ zum Rezept ⇩

Ich habe zum heutigen „Tag des Käsekuchens“ einen leicht cremigen Milchreis Cheesecake mit Zwetschgenkompott gemacht. Dieser Feiertag ist für mich einer der schönsten Kuchentage im Jahr, denn es geht um meinen geliebten Käsekuchen. Da man die Feste feiern soll wie sie fallen, werde ich gemeinsam mit 18 weiteren BloggerInnen diesen Tag gebührlich abfeiern. Und das machen wir natürlich mit ganz vielen leckeren Rezepten.

 

Milchreis Cheesecake (1 von 8)

Die Rezepte der anderen BloggerInnen habe ich am Ende des Posts für euch verlinkt. Ich wünsche euch jetzt schon mal viel Spaß beim Stöbern und bin gespannt welchen Käsekuchen ihr ganz bestimmt nachbacken werdet.

 

Der Tag des Käsekuchens

Seit 2001 feiern die USA ihren nationalen Tag des Käsekuchens aka National Cheesecake Day, immer am 30. Juli. Wer diesen Tag ins Leben gerufen hat ist allerdings überhaupt nicht klar. Ebenso wenig warum die Wahl des Datums ausgerechnet auf den heutigen 30. Juli gefallen ist.

Auch wenn heutzutage immer häufiger Cheesecake gesagt wird, so ist der Ursprung aber der gute, immer jung gebliebene Käsekuchen. Ebenso wie viele ihn von der Oma oder der Mutter her kennen. Und wer kennt ihn nicht Omas leckeren Käsekuchen. Aber auch der allseits beliebte und sehr leckere New York Cheesecake mit Erdbeersauce ist ein absoluter Renner.

Käsekuchen versus Cheesecake

Ob man es glaubt oder nicht, ins Englische übersetzt heißt unser guter Käsekuchen schlicht und einfach Cheesecake. Aber damit hören auch schon die Gemeinsamkeiten der beiden Kuchen auf. Allerdings wie bei allen Dingen gibt es von den elementaren Unterschieden auch noch viele weiter kleinere Abweichungen. Darauf werde ich aber nicht näher eingehen.

Der Begriff Cheesecake steht als Oberbegriff für einen Kuchen der seine ganze eigene Art der Zubereitung hat. Bei dieser Variante ergibt sich durch die Verwendung von Frischkäse und/oder Sahne, oder Hüttenkäse, oder Sour Cream ein anderer Kuchen, als unsere deutsche Variante mit Quark.

Auch was den Boden angeht gibt es gravierende Unterschiede. Bei uns wird in der Regel ein Mürbeteig genommen, während beim Cheesecake der Boden aus Kekskrümmeln besteht.

Beim Backen gibt es den letzten großen Unterschied. Bei uns kommt der Kuchen in der Form in den Backofen und wird abgebacken. In den USA wird der Cheesecake im Wasserbad gebacken.

Oder wie es mittlerweile hier auch vielfach gemacht wird, das der Kekskrümmelboden, mit Butter vermengt, im Kühlschrank „gebacken“ wird. Das ist dann, wie jetzt bei meinem, die No-Bake Variante.

Milchreis Cheesecake mit Zwetschgenkompott      

Milchreis kennt jeder … Weiterlesen...

Route du Äppler

Route du Äppler (35 von 8)

⇩ zum Rezept ⇩

Route du Äppler (6 von 17)

Zwei Tage lang war ich mit einer Bloggerinnen-Gruppe, im Rahmen der Pressereise “Route du Äppler” dem Apfelwein auf der Spur. Der Startpunkt unserer Reise war in Frankfurt am Main. Die Route führte uns anschließend nach Reichelsheim, Michelstadt im Odenwald, Oberursel im Taunus und wieder zurück an unseren Ausgangpunkt.

Zur Einstimmung in das Thema Apfelwein haben wir uns in der traditionellen Frankfurter Apfelweinwirtschaft Adolf Wagner getroffen. Mit einem gemeinsamen hessischen Mittagessen haben wir uns erst einmal gestärkt und schon den Ebbelwoi probiert. Es wurden uns sehr leckere hessische Spezialitäten serviert. Es gab Grie Soß mit Bratkartoffeln und Eiern, herzhaften Spundekäs, Handkäse mit Musik, Kochkäse, eine „Frankfurter Schlachteplatte“ und vieles mehr.

Dazu einen großen Bembel voll mit gut gekühltem Ebbelwoi, der aus den „Gerippten“ getrunken wird. “Gerippte” sind spezielle Gläser mit einer Rautenstruktur auf der Außenseite. Diese Struktur der Gläser wird darauf zurückgeführt, dass früher oft ohne Besteck gegessen wurde. Das bedeutete, dass die Hände fettig waren und Gläser ohne Struktur glitten einem aus den Händen. Ein weiterer Grund ist die Fähigkeit des Glases, das einem Prisma gleicht, auch trüben, ungefilterten Flüssigkeiten etwas Glanz zu verleihen.

Fast jeder der Ebbelwoi trinkt denkt, dass die Wiege des Apfelweins in Frankfurt oder im Odenwald liegt. Aber weit gefehlt. Die Wiege liegt in Asturien, Spanien irgendwo im 11. Jahrhundert. Früher war der Ebbelwoi eher ein „Arme Leute Getränk“. Heute ist es das Nationalgetränk der Hessen, das so langsam Deutschland und die Welt erobert.

Route du Äppler (8 von 17)

Kelterei Krämer                                        

Nach dieser ordentlichen Stärkung fuhren wir los auf der Route du Äppler. Es ging nach Beerfurth zur Kelterei Krämer, unserer ersten Besuchsstation. Dort begrüßten uns Frau Braun und Karsten Schwinn mit einem Gläschen erfrischenden Apfelschaumwein. Die Flasche in der, der Wein abgefüllt war hatte durch die äußere schwarze Farbe eine sehr edle Anmutung.

Die Kelterei Krämer ist ein Familienunternehmen in der 3. Generation, wurde 1928 gegründet. Sie hat sich im Laufe der Zeit zu einer renommierten, auch über die Region hinaus bekannten, Kelterei entwickelt. Aus überlieferten Rezepten und traditionellem Handwerk, kombiniert mit moderner Kelter- und Produktionstechnik, entstehen hier hervorragende Apfelweine und auch Fruchtsäfte. Die Apfelweine werden teilweise auch international vertrieben werden.

Man informierte uns sehr ausführlich über die Apfelweinherstellung und die Apfelbaumzucht. Danach haben wir eine Betriebsführung gemacht und sind zu einer nahe gelegenen Streuobstwiese gegangen.

In der Kelterei werden nicht nur Äpfel von den eigenen Streuobstwiesen verarbeitet. Aufgrund der hohen Produktionsmengen von ca. 12 – … Weiterlesen...

Fischbrötchen mit Rührei, Schillerlocke und Krabben

Fischbrötchen mit Rührei 3

Bald geht es wieder los, zumindest für ein paar Tage auf meine Lieblingsinsel Norderney. Um mich schon mal genussvoll darauf einzustimmen habe ich mir ein Fischbrötchen mit Rührei, Schillerlocke und Krabben gemacht.

Eigentlich war dieser 4-tägige Trip schon für Mitte Januar, über meinen Geburtstag geplant, aber das große C hat das dann irgendwie wieder verhindert. Nun ist es aber an der Zeit wieder hinzu fahren und ein paar Tage an der frischen Seeluft zu genießen, Abends lecker essen zu gehen und vielleicht auch wieder etwas Neues zu entdecken.

Wenn ich auf der Insel bin esse ich sehr gerne mal so zwischendurch ein Fischbrötchen, aber ganz ehrlich nicht nur auf der Insel, auch bei uns auf dem Wochenmarkt. Na ja wie gesagt, ein Fischbrötchen, meistens mit Krabben, Aal oder Matjes. Jetzt hab ich mir mal überlegt, dass das doch auch sehr gut mit einer Schillerlocke schmecken müsste und dann noch etwas Rührei darüber. Ja, und Krabben sowieso, denn die dürfen nicht fehlen.

Fischbrötchen mit Rührei 1

Fischbrötchen mit Rührei, Schillerlocke und Krabben

Also bin ich auf dem Wochenmarkt zu meinem Fischhändler des Vertrauens gegangen, habe mir ein paar schöne Schillerlocken ausgesucht und eine ordentliche Portion Krabben. Natürlich so viele dass es auch noch für ein Krabbenbrot zum Sonntagsfrühstück reicht.

So ein Fischbrötchen ist ja im Prinzip sehr schnell gemacht. Okay, wenn man noch ein Rührei anrührt und brät und ein paar Pickles hackt kann es auch schon mal 10 Minuten länger dauern. Aber der anschließende Genuss entschädigt für die Wartezeit.

Also habe ich die ganzen Sachen entsprechende vorbereitet, in das Brötchen gepackt und Bissen für Bissen genossen. Und wer es mit der Schillerlocke besonders lecker haben möchte erwärmt diese ein wenig, dann schmeckt sie nochmal so gut. Das Rezept für mein Fischbrötchen findet ihr wie immer am Ende des Posts.

Nun hoffe ich, dass ihr auch mal wieder Appetit auf ein dick belegtes Fischbrötchen bekommen habt. Vielleicht probiert ihr dieses aus oder kreiert etwas Eigenes. Hier geht es am Freitag, den 6. Mai weiter mit dem nächsten Post. Dann gibt es „Berliner Luft“ nach einem Rezept aus Uropas Rezeptbuch, nur etwas moderner angerichtet. Lasst euch überraschen.

Genießt das Leben!
Michael

 

Ein paar Fischsachen habe ich noch für euch

Makrelen-Frikadellen      

Stjerneskud Smoerrebroed            

Nordsee-Bruschetta     

 

Fischbrötchen mit Rührei 3
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Sugee-Cake – ein saftiger Klassiker

Sugee-Cake (11 von 3)

Da ich bekanntermaßen einen süßen Zahn habe, habe ich mich bei der „Kulinarischen Weltreise – Wir suchen die besten Rezepte und Gerichte aus Singapur“ für einen süßen Kuchen, namens Sugee-Cake, entschieden. Das passte an dem Tag ganz prima, da es der Geburtstag meiner Frau war und ich sie so mit einem kleinen Birthday-Cake überraschen konnte.

 

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Singapur - die besten Rezepte und Gerichte

 

Die Küche in Singapur

Es ist nicht ganz einfach in Singapur von einer traditionellen Küche oder gar den typischen Gerichten etc. zu sprechen. Denn durch die Zuwanderungen über die letzten Jahrzehnte ist Singapur eher ein kulinarischer Schmelztiegel geworden. So musste ich auch dieses Mal lange im Internet suchen, bis ich etwas gefunden hatte, das ich euch hier nun präsentieren kann.

In die Küche von Singapur fließen unter anderem die Einflüsse der indischen, chinesischen, indonesischen und malaiischen Küche mit ein. Gerade diese Vielfalt an Gerichten macht sie so besonders interessant.

Sehr beliebt in Singapur, das ja unter anderem auch bekannt ist für seine futuristischen Wolkenkratzer, ist das dortige Streetfood die eine echte Vielfalt bieten.

Sugee-Cake (15 von 2)

Was ist jetzt ein Sugee-Cake? 

Das ist ein Kuchen aus Grieß, Mandeln, Butter und reichlich Eiern, verfeinert mit Brandy. Da ich den nicht im Hause hatte habe ich dafür Orangenlikör genommen, der darin ganz prima zur Geltung kam. Die Zugabe von gemahlenen Mandeln verleiht dem Cake zudem noch eine köstliche Nussigkeit.

Der Kuchen wird in Singapur typischerweise während festlicher Anlässe, z.B. Hochzeiten, Geburtstage etc., und an Feiertagen wie Weihnachten und Neujahr gebacken. Das Wort „Sugee“ hat seinen Ursprung im hinduistischen Wort für „Grieß“.

Es ist ein luftig lockerer und saftig reichhaltiger Kuchen. Um für etwas Crunch im Teig zu sorgen habe ich noch gehackte, geröstete Haselnüsse mit hinein getan.

Das Rezept für den Sugee Cake habe ich vom Blog The Bakenista und ihr findet meine Rezeptvariante wie immer am Ende des Posts. Ich fand den Sugee Cake sehr lecker. Sogar so lecker, das er am nächsten Tag schon fast aufgefuttert war.

Sugee-Cake (1 von 9)

Das Schöne an dem Cake ist auch, das er einige Tage lang so schön saftig und locker bleibt. Also kann man ihn ganz gut auf Vorrat auf einem Blech, oder in einer noch größeren Form backen. Dann aber die Zutatenmenge anpassen. Auch für die anstehende Picknickzeit ist der Sugar-Cake ideal. Er ist gut vorzubereiten und dann ab damit in die Gebäckdose und draußen im Grünen Stück für Stück genießen.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig mitnehmen nach Singapur. … Weiterlesen...

Moules frites mit Safran-Mayonnaise

Ich liebe es im Frühjahrsanfang spätnachmittags auf der Terrasse zu sitzen, den Frühling mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen, den vorbei flatternden bunten Schmetterlingen zuzusehen und dem lauten Vogelgezwitscher zuzuhören. Dabei esse ich gerne eine Kleinigkeit und genieße gerne einen leichten Wein dazu. Jetzt war wieder einer dieser schönen Momente und ich habe mir eine leckere Portion Moules frites mit Safran-Mayonnaise gemacht und sie in aller Ruhe genossen. Wie schon vorab gesagt gehört zu so einem wunderschönen Moment für mich ein guter Wein dazu. Da kam mir ein leichter Rosé im Rahmen der Aktion „Hello Gallo – Hello Moments“ von den Gallo Family Vineyards gerade recht. Denn der steht für den bewussten Genuss alltäglicher Augenblicke.

Ich liebe es im Frühjahrsanfang spätnachmittags auf der Terrasse zu sitzen, den Frühling mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen, den vorbei flatternden bunten Schmetterlingen zuzusehen und dem lauten Vogelgezwitscher zuzuhören. Dabei esse ich gerne eine Kleinigkeit und genieße gerne einen leichten Wein dazu. Jetzt war wieder einer dieser schönen Momente und ich habe mir eine leckere Portion Moules frites mit Safran-Mayonnaise gemacht und sie in aller Ruhe genossen.

⇩ zum Rezept ⇩

 

Moules frites mit Safran-Mayonnaise (1 von 24)

Wie schon vorab gesagt gehört zu so einem wunderschönen Moment für mich ein guter Wein dazu. Da kam mir ein leichter Rosé im Rahmen der Aktion „Hello Moments – Hello Gallo“ von den Gallo Family Vineyards gerade recht. Denn der steht für den bewussten Genuss alltäglicher Augenblicke.

 

Moules frites mit Safran-Mayonnaise

Das musste mal wieder sein, so eine leckere Portion Muscheln, belgische Pommes und eine leckere Safran-Mayonnaise dazu. Ich esse sehr gerne Muscheln in allen Variationen und besonders in dieser Kombination. Es ist für mich ein klassisches Bistrogericht mit Wohlfühlfaktor.

Die Muscheln und die Kartoffeln für die Pommes besorge ich mir immer bei uns auf dem Wochenmarkt, bei den entsprechenden Markthändlern.

Wer von Euch kennt eigentlich Moules frites? Wahrscheinlich eher nicht so viele, sofern man nicht schon mal in Belgien oder Frankreich unterwegs war.

Also dann erkläre ich es mal kurz. Dieses ist ein in Belgien und Frankreich, sowie angrenzenden Gebieten, sehr populäres Gericht. Es besteht aus frischen im Topf oder einer Schale servierten Miesmuscheln im Gemüsesud. Dazu gibt es dann noch diese speziellen belgischen Pommes frites, die etwas anders frittiert werden als die normalen.


Das Besondere ist die Zubereitung der Pommes. Denn sie werden zum einen immer aus frischen Kartoffeln gemacht und zweimal frittiert, damit sie innen schön weich und außen knusprig sind. Für Pommeskenner und –fans sind sie die Besten auf der Welt.

Wichtig bei diesen Pommes sind die unterschiedlichen Frittier-Temperaturen. Im ersten Durchgang werden die Kartoffeln bei 150 Grad C gegart. Nach dem Abkühlen bekommen die Pommes dann bei einer Temperatur 180 Grad C die knusprige Textur und die ihre goldbraue Farbe. Mein Rezept zu den Moules frites findet ihr wie immer am Ende des Posts.

Moules frites mit Safran-Mayonnaise (16 von 24)

Hello Moments – Hello Gallo mit Gallo Family Vineyards

Das Unternehmen für die kalifornische Weinmarke Gallo Family Vineyards steht mit ihrem Claim “Hello Moments – Hello Gallo” für den bewussten Genuss alltäglicher Augenblicke.

Das Unternehmen verbindet Familientradition in der dritten Generation mit innovativem Handeln. Der Fokus … Weiterlesen...