Sugee-Cake – ein saftiger Klassiker

Sugee-Cake (11 von 3)

Da ich bekanntermaßen einen süßen Zahn habe, habe ich mich bei der „Kulinarischen Weltreise – Wir suchen die besten Rezepte und Gerichte aus Singapur“ für einen süßen Kuchen, namens Sugee-Cake, entschieden. Das passte an dem Tag ganz prima, da es der Geburtstag meiner Frau war und ich sie so mit einem kleinen Birthday-Cake überraschen konnte.

 

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Singapur - die besten Rezepte und Gerichte

 

Die Küche in Singapur

Es ist nicht ganz einfach in Singapur von einer traditionellen Küche oder gar den typischen Gerichten etc. zu sprechen. Denn durch die Zuwanderungen über die letzten Jahrzehnte ist Singapur eher ein kulinarischer Schmelztiegel geworden. So musste ich auch dieses Mal lange im Internet suchen, bis ich etwas gefunden hatte, das ich euch hier nun präsentieren kann.

In die Küche von Singapur fließen unter anderem die Einflüsse der indischen, chinesischen, indonesischen und malaiischen Küche mit ein. Gerade diese Vielfalt an Gerichten macht sie so besonders interessant.

Sehr beliebt in Singapur, das ja unter anderem auch bekannt ist für seine futuristischen Wolkenkratzer, ist das dortige Streetfood die eine echte Vielfalt bieten.

Sugee-Cake (15 von 2)

Was ist jetzt ein Sugee-Cake? 

Das ist ein Kuchen aus Grieß, Mandeln, Butter und reichlich Eiern, verfeinert mit Brandy. Da ich den nicht im Hause hatte habe ich dafür Orangenlikör genommen, der darin ganz prima zur Geltung kam. Die Zugabe von gemahlenen Mandeln verleiht dem Cake zudem noch eine köstliche Nussigkeit.

Der Kuchen wird in Singapur typischerweise während festlicher Anlässe, z.B. Hochzeiten, Geburtstage etc., und an Feiertagen wie Weihnachten und Neujahr gebacken. Das Wort „Sugee“ hat seinen Ursprung im hinduistischen Wort für „Grieß“.

Es ist ein luftig lockerer und saftig reichhaltiger Kuchen. Um für etwas Crunch im Teig zu sorgen habe ich noch gehackte, geröstete Haselnüsse mit hinein getan.

Das Rezept für den Sugee Cake habe ich vom Blog The Bakenista und ihr findet meine Rezeptvariante wie immer am Ende des Posts. Ich fand den Sugee Cake sehr lecker. Sogar so lecker, das er am nächsten Tag schon fast aufgefuttert war.

Sugee-Cake (1 von 9)

Das Schöne an dem Cake ist auch, das er einige Tage lang so schön saftig und locker bleibt. Also kann man ihn ganz gut auf Vorrat auf einem Blech, oder in einer noch größeren Form backen. Dann aber die Zutatenmenge anpassen. Auch für die anstehende Picknickzeit ist der Sugar-Cake ideal. Er ist gut vorzubereiten und dann ab damit in die Gebäckdose und draußen im Grünen Stück für Stück genießen.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig mitnehmen nach Singapur. … Weiterlesen...

Siebenbürger Rahm-Hanklich

Siebenbürger Rahm-Hanklich (7 von 9)

Auf ein Neues! Ich bin in diesem Jahr zum ersten Mal wieder mit dabei, bei der kulinarischen Weltreise mit unserem Reiseleiter Volker vom Blog Volkermampft. Dieses Mal geht es nach Rumänien auf der Suche nach den besten Rezepten und Gerichten aus der rumänischen Küche. Da ich nichts aus der dortigen Küche kannte musste ich erst einmal im Internet ein wenig recherchieren und bin dabei in Siebenbürgen hängen geblieben. Da ich auf jeden Fall etwas Süßes machen wollte gefiel mir der Siebenbürger Rahm-Hanklich sehr gut.

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Siebenbürger Rahm-Hanklich

Der Hanklich ist ein traditioneller Siebenbürger Kuchen aus einem einfachen Hefeteig, der von Ortschaft zu Ortschaft variiert. Er schmeckt sowohl süß, als auch herzhaft zubereitet. Auf jeder Hochzeit, Taufe, Konfirmation wird er gereicht. Er wurde früher nach dem Brotbacken im noch heißen Backofen, direkt auf den Ziegeln gebacken. Heutzutage geht es natürlich auch auf einem Backblech oder wie bei mir in einer Tarteform.

Wenn er fertig gebacken ist, den fertigen Hanklich aus der Form heben und auf dem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestreut servieren. Aber mal ganz ehrlich. Am besten schmeckt er wenn man ihn noch lauwarm ist. Das ist echt total lecker. Das Rezept, das ich vom Blog Schnatters Brodelstube habe und alle Links zu den anderen Mitreisenden und ihrer leckeren Rezepte findet ihr wie immer am Ende des Posts.

Ich hoffe ich konnte euch jetzt für den traditionellen Siebenbürger Rahm-Hanklich begeistern und ihr probiert es einfach mal aus. Es geht sehr einfach und verspricht einen tollen Genuss.

Meinen nächsten Post gibt es hier wieder am Dienstag, den 29. März mit einer süßen Rezension.

Recht herzlich bedanken möchte ich mich auch noch bei unserem Reiseleiter Volker vom Blog Volkermampft für die tolle Organisation dieser Challenge.

Genießt das Leben!
Michael

 

Natürlich habe ich für euch auch noch ein paar weitere herzhafte Rezepte für euch.

Feine Kartoffelsuppe mit Flusskrebsfleisch  

Ukrainischer Borschtsch   

Fischeintopf Cataplana    

 

Die Mitreisenden und ihre Rezepte

Edyta von mein-dolcevita mit Rumänische Mucenici
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Rumänischer Nussstrudel
Anna fuer Wilma von Pane-Bistecca mit Anna’s Salata de Vinete
Friederike von Fliederbaum mit Karpfen auf rumänische Art
Dirk von low-n-slow mit Mucenici – Märtyrersuppe
Susanne von magentratzerl mit Ostropel de Oltenia
Simone von zimtkringel mit Tocana de cartofi
Carina von Coffee2Stay mit Papanaşi: Frittierte Quarkkringel aus Rumänien
Britta von Brittas Kochbuch mit Sarmale – rumänische Kohlrouladen; Mămăligă – Maisbrei; Zacuscă – Auberginen-Paprikadip
Petra aka Cascabel von Weiterlesen...

Okonomiyaki-Puffer

 Kon’nichiwa, watashi no aisuruhito!

Es geht wieder um die Welt und dieses Mal ganz weit weg in Richtung Osten. Wir, die Reisenden der „Kulinarischen Weltreise“ mit unserem Reiseleiter Volker vom Blog Volkermampft, sind unterwegs nach Japan, ins Land der aufgehenden Sonne. Von dort bringe ich euch einen köstlichen Okonomiyaki-Puffer mit.

Dazu habe ich dann noch einen Tomaten-Shiso-Salat mit einer Wasabi-Vinaigrette gemacht.

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Japan

Jeder kennt das Land, zumindest spätestens seit den Olympischen Sommerspielen in Tokio und den sich daran anschließenden Paralympics.

Es ist eine Inselnation im Pazifik, die aus vier großen und über 6000 kleinen Inseln besteht, mit sehr dicht besiedelten Städten, Kaiserpalästen, tollen Nationalparks und abertausenden von Schreinen und Tempeln.

Vielen ist Japan natürlich auch leider durch den Atombombenabwurf über Hiroshima bekannt, eine sehr traurige Bekanntheit. Die Hauptstadt Tokio ist bekannt für Wolkenkratzer, Shopping und ihre Popkultur.

Man nennt Japan auch das „Land der aufgehenden Sonne“, aber warum eigentlich?

Warum nennt man Japan das Land der aufgehenden Sonne? In der Landessprache heißt Japan „Nippon“. Der Name Nippon setzt sich aus zwei Schriftzeichen zusammen. Es ist das Zeichen „ni” das für Sonne steht und dem Zeichen „pon” das für das Wort „Beginn” steht. Aber auch die japanische Flagge spielt auf die Sonne an. Denn der große rote Punkt ist gleichzusetzen mit der Sonnenscheibe und der weiße Untergrund steht für die Reinheit.Oder ganz einfach gesagt „Aufgehend” ist die Sonne auch deswegen, weil Japan nun mal im Osten liegt und da geht ja bekanntlich die Sonne auf. Soviel in wenigen Sätzen zu Japan.

Okonomiyaki-Puffer (2 von 13)

Okonomiyaki-Puffer mit Tomaten-Shiso-Salat und Wasabi-Vinaigrette

Hört sich das lecker an, oder nicht? Ist ja für ein Gericht eine echt lange Bezeichnung. Aber im Prinzip sind es zwei Gerichte die ich zusammen gebracht habe.

Bei den Rezepten für die japanische Küche habe ich es dieses Mal sehr einfach gehabt. Denn ich habe zu Hause das Buch „Meine grüne japanische Küche“ von Stevan Paul, das ich vor einigen Wochen rezensiert habe.

Somit musste ich nur nach meinen diversen Lesezeichen gucken die ich mir da rein gemacht hatte und das passende, was mir und euch gefallen wird aussuchen.

So bin ich dann letztendliche auf die Okonomyaki-Puffer gekommen. Die Japaner lieben diese dicken Puffer die in Japan sehr gerne auf der Teppanyaki-Grillplatte gebraten und mit verschiedenen Toppings serviert werden. Dazu gehört unter anderem eine Tomatenketchup und Kewepie-Mayonnaise. Letztere habe ich leider nirgends gefunden und habe sie durch eine einfache Mayo ersetzt. … Weiterlesen...

Kolokithokeftedes und Skordalia – Griechische Mezedes

Kolokithokeftedes und Skordalia (8 von 10)

Γεια σας αγαπητέ μου!

Im Rahmen der Kulinarischen Rundreise geht’s dieses mal nach Griechenland. Allerdings war ich noch nie in meinem Leben in Griechenland, habe aber schon so einiges aus der griechischen Küche gegessen. Damit meine ich jetzt nicht Tsatsiki, Souvlaki, Gyros und Co. Obwohl das, wenn es gut gemacht ist, oberlecker schmeckt. Bei mir gibt’s im Rahmen der Rundreise leckere Kolokithokeftedes und Skordalia. Was das ist erzähle ich euch im Folgenden.

Kolokithokeftedes - Zucchini-Bratlinge (5 von 5)

Wir haben in Münster ein paar echt tolle griechische Restaurants wo ich ab und zu sehr gerne zum Essen hingehe. Was ich dort sehr gerne esse sind die griechischen Mezedes, die in ihrer Auswahl natürlich sehr umfangreich sind. Damit das Ganze aber nicht den Rahmen sprengt habe ich mir mit Kolokithokeftedes & Skordalia zwei Sachen herausgesucht die vielleicht nicht ganz so bekannt, aber saulecker sind.

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Hinter diesen beiden Namen verbergen sich zum einen ganz leckere Zucchinipuffer und zum anderen ein herrlich, cremiger Kartoffel-Knoblauch Dip. Die Puffer hab ich schon des Öfteren mal gemacht, aber der Dip war für mich jetzt auch ganz neu. Da musste ich echt erst mal nach Rezepten suchen und bin bei „eat this“ und „Fernwehkoch“ fündig geworden. Dort habe ich mal geschaut wie die es gemacht haben.

Für meine Mezedes-Tafel habe ich mir vom Münsteraner Wochenmarkt noch einige weitere Leckereien wie Kalamata-Oliven, gefüllte Weinblätter, gebratene Oliven, Peppadews, gebratene Champignons und Fetakäse geholt. Natürlich darf ein Fladenbrot auch nicht fehlen, das ich kurz vor dem Abendessen noch schnell im heißen Backofen etwas Kross gemacht habe.

Kolokithokeftedes - Zucchini-Bratlinge (4 von 5)

Griechenland und seine Küche

Griechenland, mit der Hauptstadt Athen, ist einer der Mittelmeeranrainerstaaten. Das antike Griechenland ist als frühe europäische Hochkultur bekannt, die unter anderem frühe Naturwissenschaften und die klassische griechische Architektur hervorbrachte.

Vor allen Dingen aber ist Griechenland als ein tolles Urlaubsland bekannt mit einer leichten mediterranen Küche und sehr netten, gastfreundlichen Menschen. Kulinarisch verbindet man zum Beispiel Souvlaki, Gyros, Tsatsiki und vieles mehr damit. Aber es gibt aber noch viele weitere Genüsse wie die leckeren Mezedes, den griechischen Antipasti.

Hierbei werden leckere Sachen als köstliche Vorspeise oder Zwischenmahlzeit serviert, zu der man gerne ein Glas Ouzo (Anislikör) oder Wein genießt.

Wie so vieles in Griechenland geht die traditionelle Küche bis in die Antike zurück. So gehörten Oliven, Wein und Feigen bereits vor ca. 2.000 Jahren zu einem Teil der Nahrungsmittel der griechischen Bevölkerung. Auch die Tradition der Mezedes finden ihren Ursprung in der Antike.

Es sind kleine, … Weiterlesen...

Australische Lamingtons

Australische Lamingtons (1 von 9) (6)

Hallo ihr Lieben!

Hurray, es geht wieder auf Reisen. Im Rahmen der Kulinarischen Weltreise geht es dieses Mal ins Land der Kängurus und der Australischen Lamingtons.

Australien, was für ein toller Kontinent. Zumindest berichten mir das alle die schon mal dort waren, bzw. dort leben. Ich habe das Glück, dass ich nach australischen Spezialitäten drei Personen befragen konnte. Meine Tochter, sie war dort für ein Jahr im Rahmen von Travel & Work, der Sohn meiner Cousine lebt dort seit ein paar Jahren und eine Großtante von mir lebt schon seit einigen Jahrzehnten in Melbourne.

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Mir war es bislang leider noch nicht vergönnt dorthin zu reisen. Aber es wird auf jeden Fall in den nächsten Jahren noch kommen. Ich freue mich jetzt schon darauf.

Auf jeden Fall habe ich alle Drei befragt was ich denn machen könnte, was so typisch wäre für Australien, besonders im süßen Bereich. Denn es war mein Ziel auf jeden Fall etwas Süßes zu machen.

Jeder hatte mir so seine Lieblingssachen mitgeteilt die sich schon ein wenig unterschieden. Aber bei einer Sache, den Lamingtons waren sich alle einig, dass die oberlecker und typisch sind. Also habe ich mich entschieden sie zu machen.

Das Bild links wurde mir von meiner Tochter Laura zur Verfügung gestellt und zeigt die Sydney Harbour Bridge.

Australien ist ein Land und ein Kontinent zugleich. Es hat ca. 25 Millionen Einwohner und ist dünn besiedelt. Seine größten Städte – Sydney, Brisbane, Melbourne, Perth, Adelaide – liegen an den Küsten, aber die Hauptstadt Canberra befindet sich im Landesinneren. Bekannte Wahrzeichen des Landes sind die Oper von Sydney, das Great Barrier Reef, die Abgeschiedenheit der Outback genannte, die tropischen Regenwälder im Norden, das wüstenartige Inland, der Ayers Rock, sowie einzigartige Tierarten wie Kängurus und Schnabeltiere.

Australische Lamingtons (1 von 9) (8)

Australische Lamingtons

Neben einigen bekannten australischen Gebäckarten wie Anzak Cookies, Pavlova und Tim Tams gehören die Lamingtons mit zu den bekanntesten. Das sind köstliche, saftige und mit Schokolade umhüllte Kuchenwürfel die man auch, aufgrund ihrer Textur, auch Schwammkuchen oder Sponge Cakes nennt. Diese kleinen Gebäckstücke können einen schnell begeistern. Bei mir war es schon nach dem ersten Bissen um mich geschehen. Da waren meine 20 Stück ruckzuck weg.

Bei den Australische Lamingtons handelt es sich um eine Art Biskuitmasse, die mit Mehl, Eiern und Zucker sowie ein paar weiteren Zutaten angerührt wird. Nach dem Backen werden sie in Würfel geschnitten, in einem Schokoladenbad getaucht und anschließend ausgiebig in Kokosflocken gewälzt.

Da … Weiterlesen...

Oladji – Die Kulinarische Weltreise mit Stop in Russland

Oladji (11 von 12)

Здравствуйте, дорогие!

Das ist mal meine Ansprache „Hallo Ihr Lieben“ in Russisch, denn es geht wieder eine Station weiter, mit der Kulinarischen Weltreise, organisiert von unserem Reiseleiter Volker vom Blog Volkermampft . Mein Beitrag zur Russlandreise sind sauleckere und fluffige Oladji. Das wird in etwa so ausgesprochen wie man es schreibt, zumindest hört es sich so bei meinen Nachforschungen im Internet so an.… Weiterlesen...