Kalbsschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat

Kalbsschnitzel mit Gurken- Kartoffelsalat 3

Dieses herrliche Sommerwetter und die warmen Temperaturen haben mich animiert mal wieder ein leckeres Kalbsschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat zu machen. Auch wenn jetzt der Spargel noch hoch im Kurs steht muss auch mal ein wenig Abwechslung auf den Tisch.

Kalbsschnitzel mit Gurken-Kartoffelsalat 2

In meiner Kindheit gab es oft diesen oder jenen Kartoffelsalat zum Mittagessen, aber meisten mit paniertem Rotbarschfilet. Das war immer oberlecker. Meistens hat meine Mutter immer noch ihre einmalige Remouladensauce dazu gereicht.

Kalbsschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat     

Wichtig beim Kalbsschnitzel ist ja, dass es schön dünn geklopft wird. Das geht am besten indem man es zwischen zwei Folienabschnitte legt und zum Beispiel mit einem Pfannenboden drauf kloppt. Rustikal zwar, aber funktioniert.

Was ja jeder kennt ist das Wiener Kalbsschnitzel. Das ist ein dünnes, paniertes und ausgebackenes Schnitzel aus Kalbfleisch und gehört zu den bekanntesten Spezialitäten der Wiener Küche. Ich habe meines jetzt nicht Wiener Kalbsschnitzel genannt, da ja meine Panade noch einen gewissen Anteil an Pankopanade enthält. Das mache ich gerne so, denn es sorgt für ein wenig zusätzlichen Crunch.

Der Salat ist easy peasy und mal nicht die norddeutsche Variante mit Mayonnaise, die ich aber auch sehr gerne mag. Aber ab und zu muss es mal der süddeutsche sein, denn den habe ich ja während meiner Zeit in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber sehr oft genossen. Nur gab es meistens geschmelzte Maultäschle dazu.

Das war es auch schon für heute, mit dieser kleinen sommerlichen Edition. Aber bevor ich mich für heute von euch verabschiede habe ich noch eine Frage an euch, bei der es um meine Blogposts geht.

Auf meinem Blog geht es ja um Salziges und Süßes, das ist mein Schwerpunkt. Was ich jetzt gerne von euch wissen möchte, wie ihr es denn gerne hättet. Seid ihr eher von der süßen Fraktion, oder von der salzigen oder sagt ihr passt schon so wie es ist. Wenn ihr Lust habt schreibt es einfach in die Kommentare hinein. Vielen Dank für eure Unterstützung.

Meinen nächsten Blogpost gibt es hier wieder am Freitag, den 27. Mai mit einem Gericht das teilweise an Italien erinnert. Lasst euch überraschen.

Genießt das Leben!
Michael
 
Ich habe noch einige meiner leckeren Salatrezepte für euch aufgelistet.

 

Bunter Sommersalat (7 von 7)
Bunter Sommersalat
Kartoffelsalat mit Dicke Bohnen (4 von 8)
Kartoffelsalat mit Dicken Bohnen
Grünkohl-Kartoffelsalat (5 von 5)
Grünkohl-Kartoffelsalat

         

 

Kalbsschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat
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Salsiccia-Burger – mal was anderes

Salsiccia-Burger, lecker belegt

Helau und Alaaf! Heute ist Weiberfastnacht und da braucht man doch eine gute Grundlage für die Party, die ja in gewissem Rahmen in diesem Jahr etwas gefeiert werden darf. Damit der Burger nicht so alleine daher kommt habe ich ihm noch eine ordentliche Portion knuspriger Knödel-Pommes spendiert.

Salsiccia-Burger

Wie kommt man auf einen Salsiccia-Burger?

Das war mal wieder so eine Schnapsidee. Ich hatte Bock auf einen selbstgemachten Burger und lief so mit meinen Gedanken auf dem Wochenmarkt herum und landete beim Metzger. Neben ausgewählten Fleischsorten bietet er unter anderem auch diverse Sorten an Würstchen an.

Während ich seine Theke abscannte blieben meine Augen bei den leckeren Salsiccia-Würstchen hängen. Die würden sich auf einem Burger bestimmt prima machen, dachte ich mir. Also habe ich sie gekauft und mich mit der nächsten Frage beschäftigt.

Was wollte ich dazu machen? Es sollte auf jeden Fall etwas mit Kohl sein. Somit fiel meine Wahl auf Grünkohl, den ich schon fertig abgezupft und vorgehackt bei meinem Gemüsemann geholt habe. Dazu noch ein paar Pilze, rote Zwiebeln und Rösti-Ecken. Mit den Einkäufen ging es zurück nach Hause. Jetzt fehlte nur noch eine angerührte Mayo und etwas BBQ-Sauce. Das war kein Problem, denn das hatte ich alles zu Hause.

Für mich gehören natürlich auch immer ein paar Pommes zum Burger, da fiel meine Wahl auf ….

…. Knödel-Pommes

Solche Pommes gibt es nicht zu kaufen, wenn schon, dann muss man sie selber machen. Auf die Idee bin ich gekommen, als beim Kochen so nebenbei der Fernseher mit irgendeiner Kochsendung lief. Da habe ich es so nebenbei gehört und dachte mir, das ist doch eine prima Idee.

Der Koch in der Sendung hatte dazu Semmelknödel gemacht, sie in Streifen geschnitten und frittiert. Coole Idee, aber das muss doch auch einfacher gehen.

Also habe ich mir aus dem Kühlregal einen Beutel Kartoffelknödelteig besorgt. Diesen mit einigen Zutaten verfeinert, in eine rechteckige Form gegeben und im Ofen in einem Wasserbad gegart. Anschließend musste der fertig gegarte Teig auskühlen bevor ich in ihn in lange Streifen geschnitten und zu Pommes „gezupft“ habe. Die langen Streifen einfach nur quer zu teilen war mir, von der Form her, zu unnatürlich.

Ich habe die Pommes auf zweierlei Arten frittiert. Zum einen naturbelassen und zum anderen mit Pankomehl paniert. Bei letzterem muss man ein wenig aufpassen, denn es bleibt doch so einiges an Panade im Topf und wird schnell schwarz. Geschmacklich vom Mundgefühl … Weiterlesen...

Westfälischer Wurstebrei – aus Uropas Rezeptbuch

Westfälischer Wurstebrei (7 von 7)

Weiter geht es mit meinen Hausmacher Spezialitäten aus Uropas Rezeptbuch. Ich habe mir bei meinem Metzger des Vertrauens das Rindfleisch bestellt und alle weiteren Zutaten im Lebensmittelgeschäft besorgt. Dann ging es ab nach Hause in die Küche. Dort habe ich einen großen Topf rausgeholt und alles gemäß Rezept hineingetan damit mein westfälischer Wurstebrei auch was wird.

Aus Uropas Rezeptbuch

Die Herstellung von Wurstebrei hatte bei uns zu Hause eine lange Tradition. Immer wenn es Februar wurde ging es los. Früher war die Familie noch größer und entsprechend groß war auch das Kochgefäß. Wir haben immer einen Einmachkessel dafür genommen.

Das hatte zwei Gründe. Den einen habe ich oben, wg. der Familiengröße, schon genannt. Der andere war, dass wir aus einem Teil des fertigen Breis noch etwas anderes produziert haben. Dazu wurde ein Teil der Masse in Rinderkranzdärme gefüllt und über mehrere Tage kalt geräuchert. Das fertige Produkt hieß dann Grützewurst. Leider habe ich bei mir zu Hause keinen Kaltrauch zur Verfügung, daher fällt dieses leckere Produkt leider weg, was eigentlich sehr schade ist.

Also zurück zum Wurstebrei. Diesen lässt man am besten nach der Produktion für 1-2 Tage stehen damit er gut durchziehen kann. Anschließend wird er mit etwas Fett in einer Pfanne erhitzt, aber nicht gebraten. Dazu kann man zum Beispiel Kartoffeln und Pickels essen. Besonders gerne esse ich dazu Specksauce. Die hebt noch mal den Geschmack und man kann sie so schön mit den Kartoffeln „vermantschen.

Wenn am Abend mal etwas übrig blieb hat meine Mutter das am nächsten Tag nochmal erwärmt und dann gab es da auf einer gut gebutterten Scheibe Roggenbrot.

Nun aber noch ein paar Sätze zur Grützewurst. Die fertige Wurst, die in einem Ring, also rund, gefüllt wird, wird am Stück in einer Pfanne mit heißem Fett von beiden Seiten gebraten. Dabei platzt durchaus schon mal der Darm an der einen oder anderen Stelle auf, was aber nicht weiter schlimm ist. Das sieht dann so aus wie 

Der Wurstebrei und ich

Ich schon sehr früh in meiner Jugend mitgeholfen den Wurstebrei herzustellen. Das ging immer morgens früh los. Als erstes wurde der Kessel mit Fleisch und den weiteren Zutaten befüllt und zum Kochen gebracht. Es musste einmal aufkochen und anschließend für mehrere Stunden leise weiterköcheln. Zwischendurch wurde immer mal nach dem Rechten geguckt, kurz umgerührt und geschaut wie weit das Fleisch ist. Während alles so vor sich hin köchelte wurde erst mal ordentlich gefrühstückt, … Weiterlesen...

Schweinskopfsülze Hausmacher Art

Schweinskopfsülze Hausmacher Art (8 von 6)

Winterzeit ist für mich auch Wurstezeit. Als gelernter Metzgermeister ist das für mich ganz normal, auch wenn ich in dem Beruf schon ewig und drei Jahrzehnte nicht mehr tätig bin. Aber jedes Jahr im Februar lege ich los. In diesem Jahr fange ich mit einer Schweinskopfsülze Hausmacher Art an, nach einem Rezept aus Uropas Rezeptbuch.

In den letzten Jahren habe ich immer Eisbeinsülze gemacht und wollte das in diesem Jahr mal ändern. Der Ablauf ist derselbe nur die Hauptzutat ist etwas anders und man muss sie auch etwas länger  köcheln damit es wirklich schön weich ist und einen angenehmen Biss hat.

Schweinskopfsülze Hausmacher Art (4 von 6)

Die Sülze und ich

Selbstgemacht schmeckt es doch immer noch am besten, oder was meint ihr? Das habe ich mir auch gedacht als ich jetzt wieder meine Gläser aus dem Keller geholt habe um etwas Sülze darin abzufüllen.

Ich bin schon immer ein großer Sülzefan gewesen, schon seit meiner Jugend. Früher habe ich die Hausmacher Sülze immer zusammen mit Oma und Opa in deren Küche gemacht. Das hat immer einen heidenspaß gemacht, besonders wenn es am Ende um das Abschmecken ging, da haben sich die beiden älteren Herrschaften, beim Abschmecken, immer in die Wolle gekriegt.

In meiner Lehre war Sülze für mich das erste und einfachste was ich selbst machen konnte und auch durfte. Mein Lehrherr hatte sie nur noch final abgeschmeckt, danach durfte ich sie in kleine Gläser abfüllen.

Man kann die Sülze aus den verschiedensten Fleischteilen vom Schwein machen und ich finde der Fleischgeschmack ist jedes Mal ein etwas anderer. Meine Schweinskopfsülze Hausmacher Art schmeckt mehr nach gekochtem Schweinefleisch, also hat diesen „Kochgeschmack“ und ist auch etwas weicher im Biss. Zu hart darf das Fleisch eh nicht sein, denn sonst reißt das Gelee beim Schneiden.

Schweinskopfsülze Hausmacher Art (9 von 6)

Schweinskopfsülze Hausmacher Art

Die Herstellung ist ganz easy. Es köchelt alles so alleine vor sich hin und wenn es gar ist, bzw. noch etwas Biss hat, nimmt man es raus und schneidet alles klein. Wie das genau geht lest ihr im Rezept am Ende dieses Posts.

Da ich möglichst immer die fleischeigene Gelatine nutzen will koche ich immer ein paar Öhrchen, Pfötchen und Schwänzchen mit. Aber um sicher zu gehen kommt auch noch etwas Gelatine mit dran.

Übrigens ist Sülze ist nicht nur ein Wintergericht sondern passt auch sehr gut in die warme Jahreszeit, sogar für ein herzhaftes Picknick mit einem leckeren Kartoffelsalat dazu ist sie ideal. Ich esse die Sülze am … Weiterlesen...

Pfefferpotthast mit Stielmuspüree

Pfefferpotthast (3 von 9)

Hallo ihr Lieben!

Ein letztes Mal in diesem Jahre geht es auf die kulinarische Weltreise mit unserem Reiseleiter Volker vom Blog Volkermampft. Dieses Mal bleiben wir in Deutschland auf der Suche nach den besten Rezepten und Gerichten aus der deutschen Küche. Das fiel mir nicht schwer denn als bodenständiger Westfale gibt es bei mir, auch passend zur Jahreszeit, einen herzhaften Pfefferpotthast und dazu ein cremiges Stielmuspüree.

Blogger Aktion

 

Pfefferpotthast

Ein Pfefferpotthast ist ein traditionelles Gericht aus unserem schönen Land, mit dem Ursprung im westfälischen. In Dortmund wurde es erstmals urkundlich zum Ende des 14. Jahrhunderts erwähnt. Ganz allgemein gesehen zählt es zu den Ragouts bzw. Gulasch und setzt sich aus den drei Wörtern Pfeffer, Pott und Hast zusammen.

POTT steht dafür, dass alles in einem Pott gemacht wird. Heute würde man dazu auf neudeutsch eher „One-Pott-Rinder-Ragout“ sagen.

Das Wort HAST steht für das dafür verwendete Stück Rindfleisch, als wesentlicher Bestandteil des Gerichts.

Bei PFEFFER sind sich die Gelehrten nicht ganz einig. Es kann für ein bestimmtes Gewürz stehen, aber auch für eine kräftig gewürzte Brühe.

Pfefferpotthast (1)

Für den Pfefferpotthast wird zuerst gewürfeltes Rindfleisch in Schweineschmalz angebraten und anschließend mit reichlich Zwiebeln, Brühe, sowie diversen Kräutern und Gewürzen zart geschmort. Zum Schluss kommt noch reichlich Pfeffer, Zitronensaft und Kapern daran.

Traditionell wird es im Sommer mit Salz-Kartoffeln, oder in der kalten Jahreszeit mit Roter Beete und Gewürzgurken gegessen.

Ich habe meinen Pfefferpotthast ein ganz klein wenig abgeändert. Ich habe keine Kapern verwendet, sondern in Scheiben geschnittene Gewürzgurken, die ich kurz vor Schluss untergerührt habe. Des Weiteren habe ich zusätzlich zur Brühe noch eine Flasche dunkles Bier hinein gegeben.

Serviert habe ich es mit einem cremigen Stielmusspüree. Das geht recht einfach indem man ein Kartoffelpüree anrührt und das grob geschnittene Stielmus unterhebt.

The end

Ich hoffe ich konnte euch jetzt für dieses traditionelle Gericht begeistern und ihr probiert es einfach mal aus.

So ihr Lieben, das war jetzt für dieses Jahr mein letzter Blogpost. Nach ca. 80 Blogpost werde ich jetzt in eine kleine Pause einlegen um in Ruhe mit meiner Familie Weihnachten und Silvester zu feiern.

Ich wünsche euch und euren Familien von ganzem Herzen ein schönes Weihnachtsfest, für das neue Jahr alles Gute und vor allen Dingen Gesundheit. Meinen nächsten Post gibt es hier wieder Anfang Januar.

Recht herzlich bedanken möchte ich mich auch noch bei unserem Reiseleiter Volker vom Blog Volkermampft  für die tolle Organisation dieser Challenge.

Genießt das Leben,
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Drei leckere Hauptspeisen für dein Weihnachtsmenü

Drei leckere Hauptspeisen (16)

Na, wie weit seid ihr schon mit euren Menüplanungen für die Weihnachtsfeiertage? Denn jetzt, so 10 Tage vor dem Weihnachtsfest rückt die konkrete Planung immer näher und näher. Um euch die ewige Sucherei nach leckeren Rezepten etwas zu erleichtern habe ich drei leckere Hauptspeisen, als Vorschläge, zusammengestellt die euch bestimmt gefallen werden.

Drei leckere Hauptspeisen 3

Bei meiner Vorspeise bin ich schon festgelegt, denn die ist in jedem Jahr gleich. Gemäß einer alten Tradition aus Polen – meine Frau ist Polin – gibt es eine Rote Beete-Suppe mit selbstgemachten Steinpilz-Ravioli, einem Klecks Sour Cream und ein paar Schnittlauchröllchen.

 

Drei leckere Hauptspeisen

Zart geschmorte Kalbsbäckchen

Winterzeit bedeutet für mich auch immer Schmorbratenzeit, denn ich finde es herrlich, wenn ein Braten, oder wie in diesem Falle zart geschmorte Kalbsbäckchen langsam im Ofen garen und das ganze Haus mit einem herrlichen Duft erfüllen. Als Beilage gibt es gemischte Pilze, je nachdem was der Markt hergibt, und eine cremige Polenta der ich mit etwas Orangenabrieb den besonderen Kick gegeben habe. Meine Freude an Schmorbarten zieht sich dieses mal durch alle drei Vorschläge.

Dieses Gericht lässt sich sehr gut vorbereiten, so dass am Festtag nicht mehr ganz so viel zu tun ist.

Drei leckere Hauptspeisen - 4

Geschmorter Ochsenschwanz 

In meiner Kindheit gab es häufiger Ochsenschwanzsuppe oder eben geschmorten Ochsenschwanz mit Klößen. Diese Kindheitserinnerungen haben mich auch dazu bewogen, dass ich ihn euch als eines von drei Hauptspeisengänge vorschlage. Auch dieses Gericht hat für euch den Vorteil, dass es sich ebenfalls schon prima am Vortag zubereiten lässt. Nur die Beilagen müssen am Weihnachtstag frisch zubereitet werden. Das Fleisch solltet ihr auf jeden Fall beim Metzger vorbestellen. Rechnet bei der Bestellmenge mit ca. 30% Verlust durch die Knochen. Nicht das es nachher zu wenig ist.

Die dünnen Enden vom Ochsenschwanz kann man prima in einem Bohnen-Eintopf verwerten.

Kalbs-Ossobuco mit Schmorgemüse 

Ein Ossobuco ist ein traditionelles italienisches Schmorgericht, das auch manchmal den Zusatz „alla Milanese“ trägt, da es speziell der Mailänder Küche zugeordnet wird. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff „Osso buco“  – Knochen mit Loch – benannt nach dem Hohlknochen, der die im Gericht verwendete Kalbshaxe durchzieht.

Für die Zubereitung werden die Haxen quer zum Knochen in vier bis fünf Zentimeter dicke Scheiben geschnitten, die Stücke in Mehl gewendet, in Butter angebraten und mit Gemüse und Rotwein langsam geschmort.

Nun heißt es die Gäste an die festlich gedeckte Tafel zu bitten, einen leckeren Rotwein einzuschenken und mit allen Sinnen zu genießen. Ich wünsche Euch … Weiterlesen...

Richtig Wild – eine “wilde“ Rezension mit Genuss – *Werbung*

Richtig Wild (13 von 10)

Hallo ihr Lieben!

Heute geht es auf meinem Blog richtig Wild zu. Ich liebe dieses Wortspiel wenn es sich um Wild handelt, so nach dem Motto endlich mal wieder „wild Wild“ essen. In meiner letzten Rezension für dieses Jahr stelle ich euch das Buch „Richtig Wild“ von dem Münsteraner Kochbuchautor Martin Krimphove vor, das im LV.Buch Verlag erschienen ist.

Richtig Wild (1 von 3)

Richtig Wild – Moderne Wildrezepte  –  Vielfältig und verdammt lecker

Passend zur Jahreszeit wird es wild in der Küche! Der Münsteraner Martin Kintrup präsentiert in seinem Buch „Richtig Wild“ leckere Variationen moderner und klassischer Wildrezepte, die auch Wild-Kochanfängern sehr gut gelingen.

In dem Buch wird auf leckerste Weise gezeigt, dass es nicht immer nur Braten oder Ragout sein muss. Denn heimisches Wildfleisch macht sich auch super in mediterranen Gerichten, auf dem Grill oder in Streetfood. In dem Buch werden zusätzlich zu einem nützlichen Theorieteil auch die passenden Rezepte, modern und leicht verständlich, mit geliefert.

Denn mit Wildschweinsteaks in Kaffeekruste oder Hirschlasagne wird zu Hause das Sonn- oder Feiertagsessen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ebenfalls macht sich das heimische Wildfleisch super in mediterranen Gerichten wie zum Beispiel in einer Paella oder in einer Teriyaki-Bowl.

Der Autor entwickelt sogar ganze Menüvorschläge inklusive Desserts und Tipps zum stressfreien Ablauf bei der Zubereitung.

Martin Kintrup

Der Autor und Foodstylist lebt auf einem Bauernhof am Stadtrand von Münster. Sein 80 jähriger Vater der ein begeisterter Gärtner ist legte ihm quasi die Liebe zur Natur in die Wiege. Nach dem Abitur entschied er sich für das Studium der Landschaftsökologie.

Während des Studiums entdeckte er seine zweite große Liebe – das Kochen. In einem Restaurant in Münster kochte er mehrere Jahre mit großer Freude und entdeckte dabei wie vielfältig und lecker unter anderem auch die fleischlose Küche sein kann.

Mit seinem ersten Kochbuch wurde für ihn das Schreiben über das Kochen zum Beruf. Seit nunmehr 16 Jahren arbeitet er nun schon erfolgreich als Autor, inzwischen auch als Foodstylist. In dieser Zeit sind von ihm fast 50 – zum Teil preisgekrönte Bücher – erschienen. Mit seinen Büchern vereint Martin Kintrup seine zwei großen Passionen und beweisst, dass eine nachhaltige Lebensweise und grenzenloser Genuss kein Widerspruch sein müssen.

Richtig Wild“ – das neue Kochbuch von Martin Kintrup – belegt vor drei Woche den zweiten Platz in der Kategorie „Wild“ beim Deutschen Kochbuchpreis. Dazu von dieser Stelle aus meinen herzlichen Glückwunsch.

Richtig Wild (2 von 3)

Meine beiden Rezepte 

Getreu meinem Motto … Weiterlesen...

Drei raffinierte Vorspeisen für dein Weihnachtsmenü

Drei raffinierte Vorspeisen

Hallo ihr Lieben!

Das Weihnachtsfest rückt immer näher und so langsamen beginnt bei allen die Zeit der Vorplanungen für das Festessen. Um dir die ewige Sucherei nach Rezepten etwas zu erleichtern habe ich drei raffinierte Vorspeisen zusammengestellt die dir und deiner Familie bestimmt gefallen werden.

Drei raffinierte Vorspeisen - 1

Drei raffinierte Vorspeisen

Graved Lachs-Tatar mit drei Saucen

Dazu habe ich selbst etwas Graved Lachs gebeizt. Man kann aber auch alternativ Graved Lachs beim Fischhändler kaufen und den dafür verwenden. Des Weiteren habe ich dazu drei verschieden leckere Saucen angerührt.

Zum einen gibt es die klassische Honig-Dill-Senfsauce dazu und zum anderen ein leckeres Gurken-Relish und eine fruchtige Mango-Salsa. Alle Rezepte des heutigen Posts findet ihr am Ende.

Tatar vom Wagyu-Filet mit Kapernäpfel, Feldsalat und einer Orangen-Senf-Vinaigrette

Jetzt wird es besonders edel. Wagyu-Rinder bieten ein sagenhaftes Fleisch. Es hat eine tolle Marmorierung und eine unvergleichlich nussige Geschmacksfülle. Es eignet sich daher sehr gut für Tatar vom Wagyu-Rind, das man fein veredeln kann.

Drei raffinierte Vorspeisen - 3

Forellen-Paté auf Pumpernickel

Mit einem Boden aus Pumpernickel kommt eine ganz persönliche westfälische Note in diese Vorspeise. Sie wird quasi gemacht wie ein No-Bake-Cake und die geräucherten Forellenfilets, mit dem Frischkäse und einem Hauch Noilly Prat, machen es zu etwas ganz Besonderem. Es lässt sich auch sehr gut vorbereiten, denn dann hat die Paté etwas Zeit zum Durchziehen.

So damit wäre ich für heute schon am Ende mit meinen Vorschlägen. Den nächsten Post gibt es hier wieder am Freitag, den 10. Dezember mit meiner letzten Rezension für dieses Jahr. Es wird auf jeden Fall etwas WILD. Lasst euch überraschen.

Genießt das Leben und die Weihnachtliche Zeit.
Michael

 

Ein paar Ideen für Weihnachten habe ich noch.

Bretonische Vorspeisen     

Hummer, Erbsen, Avocado und Erbsen   

Makrelen-Tatar mit Estragon-Mayonnaise      

Graved Lachstatar

Vorbereitungszeit1 Std.
Gericht: antipasti, Appetizer, Vorspeise
Keyword: Antipasti, Appetizer, Vorspeise
Portionen: 4

Zutaten

  • Lachstatar
  • 500 g Graved Lachs, klein gewürfelt
  • 2 Schalotten, fein gewürfelt
  • 2-3 Stiele Dill
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Meersalz
  • 2 TL Zitronensaft
  • schwarzer Pfeffer gemahlen
  • Außerdem
  • Creme Fraiche
  • Forellenkaviar
  • etwas Dill zum Garnieren
  • Gurkenrelish
  • 250 g Salatgurke
  • 2 Schalotten, feingewürfelt
  • 20 g Ingwer, fein gewürfelt
  • 1/2 kleine Chilischote, fein gehackt
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 2 TL Senfsamen
  • 2 TL Meersalz
  • 75 ml Apfelessig
  • 1 TL Pfeilwurzelmehl
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Lammkarree I Grüner Spargel I Admi-Rosso-Perlzwiebeln [Werbung – Gewinnspiel]

Lammkarree 1

Hallo ihr Lieben!

Ist Wein nur zum Trinken da? Nein, man kann ihn auch sehr gut beim Kochen und backen einsetzen. Ich habe jetzt mit einem roten Dessertwein köstliche Admi-Rosso-Perlzwiebeln gemacht und dazu zarten grünen Spargel und Lammkarree serviert.

Was jetzt genauer gesagt der Admi-Rosso ist, bzw. was er mit dem Gericht zu tun hat erzähle ich euch in den folgenden Abschnitten. Des Weiteren habt ihr auch die Möglichkeiten diesen leckeren Dessertwein zu gewinnen. Ich verlose nämlich 2 x 3 Flaschen davon. Da lohnt es sich echt teilzunehmen. Alles dazu erfahrt ihr ganz am Ende des Posts.

Lammkarree-2

Dessertwein Admi-Rosso

Eines schon mal vorweg, nach dem ich die ersten Schlückchen getrunken hatte war ich total hin und weg. Denn es ist ein Wein voll südlicher Sonne und erinnert mich an schöne Urlaube in Italien.

Der edelsüße Dessertwein Admi Rosso wird heute, knapp 70 Jahre nach seiner Markteinführung, von dem­selben Unternehmen vertrieben, das ihn seinerzeit „erfunden“ hat – der MICHAEL POERTZGEN Handelsgesell­schaft.

Damals, in den frühen 50er Jahren hatte Hans Poertzgen sen. die Idee zu einem Likör- bzw. Dessertwein von einer Italienreise mitgebracht. Zurück in Deutschland, wurde dann einige Zeit an einer Rezeptur getüftelt. Irgendwann war die richtige Zusammensetzung gefunden, und das Produkt schmeckte genauso, wie es schmecken sollte: edelsüß, kräftig, elegant, aromatisch und voll südlicher Sonne.

Jetzt musste nur noch ein passender Name für diese einzigartige Cuveé-Komposition gefunden werden. Erste Test-Kunden empfanden den Geschmack als „wunderbar“ was quasi zur „Bewunderung“  des Getränks führte, woraus sich der ursprüngliche, „offizielle“  Name des Admi-Rosso abgeleitete: Admiration.

Dieser Name stellte sich aber schnell als zu lang und vor allem als zu kompliziert heraus. Schon bald hatte sich bei Händlern und Kunden die Kurzform „Admi“ eingebürgert und dabei sollte es dann auch bleiben.

Während Admi-Rosso in seinen frühen Jahren die Sehnsucht der Weinfreunde nach dem „weit“ entfernten Ita­lien weckte und bediente, ist er heute ein jung gebliebener Klassiker, mit dem viele Geschichten und Anekdo­ten verbunden sind und der wegen seiner Vielseitigkeit immer wieder neue Freunde findet.

 

Lammkarree I Grüner Spargel I Admi-Rosso-Perlzwiebeln

Neben meinem Gericht mit den Admi-Rosso-Perlzwiebeln habe ich den Dessertwein auch  in verschiedenen Cocktails/Longdrinks ausprobiert und sogar in einem leckeren Traubengelee. Auch ein Gläschen davon nach Feierabend oder nach einem leckeren Dinner sind echte Genussmomente.

In meinem Gericht habe ich feine Perlzwiebeln mit Admi-Rosso leicht einköcheln lassen. Als Gemüsebeilage gab es grünen Spargel aus der Region, den ich blanchiert und knackig angebraten … Weiterlesen...

Bärlauch-Joghurt-Creme mit knusprigen Hähnchenkeulen

Bärlauch-Joghurt-Creme (11 von 12)

Wenn es auf Mitte bzw. Ende März zugeht fängt für mich wieder die Jahreszeit mit den vielen leckeren Genüssen an. Der erste Genuss ist für mich immer der Bärlauch. Es ist einfach herrlich wenn man durch die Wälder streift und nach den richtigen Plätzen sucht. Meistens kann man ihn auch schon ganz dezent riechen. Nach meiner Sammlung von reichlich Bärlauch ging es dann nach Hause wo ich ihn erst einmal gewaschen und verlesen habe. Ein Teil des Bärlauchs gab es schon zum Abendessen in Form einer köstlichen Bärlauch-Joghurt-Creme.

Bärlauch-Joghurt-Creme (1 von 12)

Bärlauch-Joghurt-Creme

Eigentlich ist diese Creme ganz einfach zu machen. Aber was schreibe ich da? Eigentlich? Nein sie ist ganz einfach und schnell zu machen, denn es braucht dazu nicht allzu viele Zutaten. Ein paar hartgekochte Eier, Bärlauch, Joghurt und ein paar weitere Zutaten.

Als warme „Beilagen“ gab es knusprige kleine Hähnchenkeulen, die ich mit Panko paniert hatte und natürlich ein paar Fries. Alles zusammen war oberlecker. Das Rezept gibt es wieder am Ende des Posts.

Bärlauch-Joghurt-Creme (3 von 12)

Bärlauch

Die Bärlauchzeit beginnt je nach Witterung Mitte März und endet Mitte Mai. Der Bärlauch duftet intensiv nach Knoblauch, hat eine gewisse Schärfe und eine angenehme Frische. Durch seinen intensiven Duft den er verströmt nennt man ihn auch Wildknoblauch.

Er wächst hauptsächlich in schattigen Laubwäldern auf feuchten Böden. Ab Mitte April kann man ihn aber auch gut an seinen weißen Blüten erkennen. Allerdings schmeckt er vor der Blüte am aromatischten.

Aber Achtung beim selber sammeln! Denn der Bärlauch sieht den giftigen Maiglöckchen und den ebenso giftigen Herbstzeitlosen sehr ähnlich. Wer da sicher gehen will kauft ihn lieber auf dem Wochenmarkt.

Bärlauch schmeckt aber nicht nur gut, sondern hat auch noch einige positive Eigenschaften. Er ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Des Weiteren besitzt er die gleiche positive Wirkung auf unsere Gesundheit wie Knoblauch. Er hilft unter anderem bei Magenbeschwerden und wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus. Also nimmt man mit meiner Bärlauch-Joghurt-Creme auch noch etwas gesundes zu sich, zwinker ….

So jetzt bin ich mal gespannt, ob ihr auch neugierig geworden seid auf meine Bärlauch-Joghurt-Creme und vielleicht auch mal mein Rezept mal ausprobieren werdet. Meinen nächsten Blogpost gibt es hier wieder am Freitag, den 23. April. Dann geht es mit der kulinarischen Weltreise ins Nachbarland Schweiz. Ich werde euch dann ein Rezept präsentieren von einer kleinen süßen Leckerei. Aber mehr verrate ich euch jetzt nicht.

Genießt das Leben!
Michael

 

Wenn ihr jetzt auf den Geschmack

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