Westfälischer Wurstebrei – aus Uropas Rezeptbuch

Westfälischer Wurstebrei (7 von 7)

Weiter geht es mit meinen Hausmacher Spezialitäten aus Uropas Rezeptbuch. Ich habe mir bei meinem Metzger des Vertrauens das Rindfleisch bestellt und alle weiteren Zutaten im Lebensmittelgeschäft besorgt. Dann ging es ab nach Hause in die Küche. Dort habe ich einen großen Topf rausgeholt und alles gemäß Rezept hineingetan damit mein westfälischer Wurstebrei auch was wird.

Aus Uropas Rezeptbuch

Die Herstellung von Wurstebrei hatte bei uns zu Hause eine lange Tradition. Immer wenn es Februar wurde ging es los. Früher war die Familie noch größer und entsprechend groß war auch das Kochgefäß. Wir haben immer einen Einmachkessel dafür genommen.

Das hatte zwei Gründe. Den einen habe ich oben, wg. der Familiengröße, schon genannt. Der andere war, dass wir aus einem Teil des fertigen Breis noch etwas anderes produziert haben. Dazu wurde ein Teil der Masse in Rinderkranzdärme gefüllt und über mehrere Tage kalt geräuchert. Das fertige Produkt hieß dann Grützewurst. Leider habe ich bei mir zu Hause keinen Kaltrauch zur Verfügung, daher fällt dieses leckere Produkt leider weg, was eigentlich sehr schade ist.

Also zurück zum Wurstebrei. Diesen lässt man am besten nach der Produktion für 1-2 Tage stehen damit er gut durchziehen kann. Anschließend wird er mit etwas Fett in einer Pfanne erhitzt, aber nicht gebraten. Dazu kann man zum Beispiel Kartoffeln und Pickels essen. Besonders gerne esse ich dazu Specksauce. Die hebt noch mal den Geschmack und man kann sie so schön mit den Kartoffeln „vermantschen.

Wenn am Abend mal etwas übrig blieb hat meine Mutter das am nächsten Tag nochmal erwärmt und dann gab es da auf einer gut gebutterten Scheibe Roggenbrot.

Nun aber noch ein paar Sätze zur Grützewurst. Die fertige Wurst, die in einem Ring, also rund, gefüllt wird, wird am Stück in einer Pfanne mit heißem Fett von beiden Seiten gebraten. Dabei platzt durchaus schon mal der Darm an der einen oder anderen Stelle auf, was aber nicht weiter schlimm ist. Das sieht dann so aus wie 

Der Wurstebrei und ich

Ich schon sehr früh in meiner Jugend mitgeholfen den Wurstebrei herzustellen. Das ging immer morgens früh los. Als erstes wurde der Kessel mit Fleisch und den weiteren Zutaten befüllt und zum Kochen gebracht. Es musste einmal aufkochen und anschließend für mehrere Stunden leise weiterköcheln. Zwischendurch wurde immer mal nach dem Rechten geguckt, kurz umgerührt und geschaut wie weit das Fleisch ist. Während alles so vor sich hin köchelte wurde erst mal ordentlich gefrühstückt, … Weiterlesen...

Schweinskopfsülze Hausmacher Art

Schweinskopfsülze Hausmacher Art (8 von 6)

Winterzeit ist für mich auch Wurstezeit. Als gelernter Metzgermeister ist das für mich ganz normal, auch wenn ich in dem Beruf schon ewig und drei Jahrzehnte nicht mehr tätig bin. Aber jedes Jahr im Februar lege ich los. In diesem Jahr fange ich mit einer Schweinskopfsülze Hausmacher Art an, nach einem Rezept aus Uropas Rezeptbuch.

In den letzten Jahren habe ich immer Eisbeinsülze gemacht und wollte das in diesem Jahr mal ändern. Der Ablauf ist derselbe nur die Hauptzutat ist etwas anders und man muss sie auch etwas länger  köcheln damit es wirklich schön weich ist und einen angenehmen Biss hat.

Schweinskopfsülze Hausmacher Art (4 von 6)

Die Sülze und ich

Selbstgemacht schmeckt es doch immer noch am besten, oder was meint ihr? Das habe ich mir auch gedacht als ich jetzt wieder meine Gläser aus dem Keller geholt habe um etwas Sülze darin abzufüllen.

Ich bin schon immer ein großer Sülzefan gewesen, schon seit meiner Jugend. Früher habe ich die Hausmacher Sülze immer zusammen mit Oma und Opa in deren Küche gemacht. Das hat immer einen heidenspaß gemacht, besonders wenn es am Ende um das Abschmecken ging, da haben sich die beiden älteren Herrschaften, beim Abschmecken, immer in die Wolle gekriegt.

In meiner Lehre war Sülze für mich das erste und einfachste was ich selbst machen konnte und auch durfte. Mein Lehrherr hatte sie nur noch final abgeschmeckt, danach durfte ich sie in kleine Gläser abfüllen.

Man kann die Sülze aus den verschiedensten Fleischteilen vom Schwein machen und ich finde der Fleischgeschmack ist jedes Mal ein etwas anderer. Meine Schweinskopfsülze Hausmacher Art schmeckt mehr nach gekochtem Schweinefleisch, also hat diesen „Kochgeschmack“ und ist auch etwas weicher im Biss. Zu hart darf das Fleisch eh nicht sein, denn sonst reißt das Gelee beim Schneiden.

Schweinskopfsülze Hausmacher Art (9 von 6)

Schweinskopfsülze Hausmacher Art

Die Herstellung ist ganz easy. Es köchelt alles so alleine vor sich hin und wenn es gar ist, bzw. noch etwas Biss hat, nimmt man es raus und schneidet alles klein. Wie das genau geht lest ihr im Rezept am Ende dieses Posts.

Da ich möglichst immer die fleischeigene Gelatine nutzen will koche ich immer ein paar Öhrchen, Pfötchen und Schwänzchen mit. Aber um sicher zu gehen kommt auch noch etwas Gelatine mit dran.

Übrigens ist Sülze ist nicht nur ein Wintergericht sondern passt auch sehr gut in die warme Jahreszeit, sogar für ein herzhaftes Picknick mit einem leckeren Kartoffelsalat dazu ist sie ideal. Ich esse die Sülze am … Weiterlesen...

Eierlikörkuchen im Glas – mit Marzipan verfeinert

Eierlikörkuchen im Glas (6 von 6)

Hallo Ihr Lieben!

Wer möchte nicht einen Kuchen den er mal gebacken hat auch noch ein paar Wochen später genießen. Das habe ich mir auch gedacht und daher mal einen Kuchen im Glas ausprobiert. Natürlich habe ich nicht alle Kuchengläser verschlossen, sondern schon einen Teil vorher verputzt. Ich habe das jetzt auch zum ersten Mal gemacht und mein erster war ein Eierlikörkuchen im Glas, den ich mit Marzipan verfeinert habe. Auch beim Eierlikör habe ich darauf geachtet, dass er selbstgemacht ist. Ich hatte nämlich noch ausreichend Orangen-Eierlikör zu Hause stehen.… Weiterlesen...

Kartoffelbrot-Stulle mit Bärlauch-Labneh – ein frühlingshafter Genuss

Kartoffelbrot-Stulle mit Bärlauch-Labneh (10 von 14)

Hallo ihr Lieben!

Es ist Bärlauchzeit. Also raus in die Wälder und fleißig Bärlauch pflücken gehen. Ich habe auch schon den ersten Bärlauch auf dem Markt in Münster „geerntet“ und erst mal ein großes Glas Pesto davon gemacht. Ich werde aber auch noch in die Wälder gehen und mal gucken was ich so finde. Aber vorher ist erst mal frühstücken angesagt. Da ich es gerne herzhaft mag gibt es eine leckere Kartoffelbrot-Stulle mit Bärlauch-Labneh. Das Rezept dazu findet ihr am Ende des Posts.        Weiterlesen...

Hausmacher Sülze selbst gemacht – was für ein Genuss

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Hallo Ihr Lieben!

Selbstgemacht schmeckt es doch immer wieder am besten, oder was meint ihr? Das habe ich mir auch gedacht als ich jetzt wieder einige Gläser meiner Hausmacher Sülze gemacht habe. Ich bin ein großer Sülzefan, schon seit meiner Jugend an. Früher habe ich die Hausmacher Sülze immer zusammen mit Oma und Opa in deren Küche gemacht. Natürlich habe ich davon auch immer ein paar Gläser mit nach Hause mitgenommen und die Freude in meiner Familie war sehr groß.… Weiterlesen...

Rhabarber-Tomaten-Chutney zum Käse

Rhabarber-Tomaten-Chutney (1 von 3)

Hallo Ihr Lieben!

Herrlich diese Rhabarberzeit. Ach was sag ich, Rhabarber-, Spargel- und Erdbeerzeit. Alles leckere Produkte mit denen wir zur Zeit unseren Gaumen erfreuen können. Ebenso kann man diese drei Leckereien gut in Gerichten kombinieren oder gemeinsam zu einem anderen Produkt verarbeiten. So habe ich es jetzt gemacht. Allerdings habe ich jetzt nicht, wie ich es aus meiner Kindheit kenne, Rhabarber mit Erdbeeren kombiniert, sondern dieses mal mit Cherry-Tomaten. Dabei heraus gekommen ist ein leckeres Rhabarber-Tomaten-Chutney. Es geht ratzfatz und schmeckt sehr lecker. Das Rezept gibt es, wie immer, am Ende des Posts.… Weiterlesen...

Senf selbst herstellen und 3x lecker einsetzen

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Hallo ihr Lieben! 

Wer von euch mag gerne Senf? Also ganz ehrlich, bei mir gehen im Jahr so einige Gläser Senf durch. Das ist nicht nur der mittelscharfe Senf, sondern auch andere Geschmacksrichtungen wie zum Beispiel süßer Senf für ein ordentliches Weißwurscht-Frühstück. Da man alles einmal ausprobieren sollte habe ich jetzt meinen Senf einmal selbst hergestellt, denn das ist nicht schwierig. Ich habe mich dazu an vorhandenen Rezepten aus dem Internet orientiert.

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Doppelback-Brot I Frischkäse I Butter – DIY

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Hallo ihr Lieben! 

Habt ihr auch schon mal DIY in der Küche gemacht? Klar werdet ihr sagen, jedes Mal wenn gekocht und gebacken wird ist das Do-it-yourself. Ist ja auch so, aber … Ich meine jetzt so Sachen wie Butter oder Frischkäse selbst zu machen. In der Regel kauft man das ein und gut ist. Ich habe jetzt mal von Brot über bis zum Käse alles selbst gemacht. Dabei herausgekommen ist dann Doppelback-Brot I Frischkäse I Butter. Das war schon eine spannende Sache.

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Halbgetrocknete Tomaten in Olivenöl eingelegt — DIY

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Hallo ihr Lieben! 

Wenn man seine eigenen Tomaten im Garten hat und sich an diesem tollen, leicht süßlichen Geschmack erfreut ist man zum Ende der Tomatenzeit immer etwas traurig. Denn dieser tolle Geschmack und das Aroma möchte man am liebsten über einen längeren Zeitraum konservieren. Das habe ich dieses Mal gemacht und halbgetrocknete Tomaten in Olivenöl eingelegt.

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