Spargel Ravioli mit Safranbuttersauce

Spargel Ravioli mit Safranbutter (17 von 18)

Hallo ihr Lieben!

Was die eigene Pastaherstellung angeht bin ich mittlerweile, oder zumindest manchmal, etwas faul geworden. Aber jetzt habe ich mal wieder meine kleine Nudelmaschine herausgeholt und köstliche Spargel Ravioli mit Safranbuttersauce gemacht.

Spargel Ravioli

Aber warum bin ich etwas faul geworden? Wir haben bei uns auf dem Wochenmarkt in Münster zwei sehr gute Pastahersteller mit einer tollen Auswahl an diversen Sorten, auch gefüllte Pasta in verschiedenen Formen oder eben auch Gnocchi. Da kann man schon mal schwach werden. Aber ganz ehrlich, am meisten Spaß und am besten schmecken sie immer noch wenn sie homemade sind.

 

Safran                                             

Die Geschichte des Safrans reicht über 4000 Jahre zurück. Safran, ist ein Gewürz, das aus den getrockneten, orangeroten 2,5 – 3,5 cm langen Narben des Safrankrokus gewonnen wird und ist im Laufe der Geschichte zum wohl teuersten Gewürz der Welt geworden. Mit dem leicht bitteren Geschmack und diesem betörenden Duft wird Safran als Gewürz, Duft oder Farbstoff verwendet.

Der Name Safran findet seinen Ursprung in dem persischen Wort „Zar-paran“, was soviel wie „goldene Blütenblätter“ bedeutet. Es ist auch bekannt als das „rote Gold Persiens“.

Man nimmt an, dass der Safrananbau und seine Verwendung sich von Kaschmir aus auf dem indischen Subkontinent ausbreitete und es wird vermutet, dass der Safran sein Siegeszug durch Europa erst mit der Eroberung des Mittelmeerraumes durch die Araber stattfand, als die Araber seinerzeit die Safranblüte nach Spanien gebracht haben.

Der Iran ist weltweit der Hauptlieferant des Safrans. 90-95 Prozent des Safrans werden heute im Iran angebaut.

Die empfindlichen Blüten treiben nur einmal im Jahr für einen sehr kurzen Zeitraum, zwischen September und Oktober. Die Ernte ist sehr arbeitsintensiv, da die Blüten in der kurzen zweiwöchigen Erntephasen jeden Tag von Hand eingesammelt werden müssen. Um eine starke Sonneneinstrahlung zu vermeiden, werden die Blüten früh morgens am ersten Tag ihrer Blütezeit geerntet. Die drei roten Safran-Fäden werden in Handarbeit aus den Blütenkelchen gelöst und anschließend getrocknet.

Damit man mal eine Vorstellung bekommt: Um 1 kg Safran zu erhalten braucht man 150.000 Blüten, 1000 m2 Boden und 200 Stunden Arbeit.

(Quelle: Biorient)

 

Spargel Ravioli mit Safranbuttersauce   

So, das mit dem Nudeln selbst herstellen habe ich ja geklärt und über Safran wisst ihr auch Bescheid. Kommt nun zu meiner Liebe zum Safran, diesen kleinen roten, dünnen Fäden. Er ist besonders zum Fisch, im Zusammenspiel mit dem Wermut Noilly Prat, einer meiner liebsten Zutaten. Sei es in einem … Weiterlesen...

Grünkohl-Gnocchi mit Zitronen-Buttersauce

Grünkohl-Gnocchi (9 von 11)

Hallo Ihr Lieben!

Winterzeit ist Grünkohlzeit und am besten schmeckt er natürlich wenn er schon Frost bekommen hat, denn dann bekommt er so eine ganz leichte herb-süßliche Note. Früher wurde der Grünkohl immer fett mit viel Schmalz, Kohlwurst, Bauch und Schweinebacke eingekocht. Doch das hat sich im Laufe der letzten Jahre doch sehr geändert. Ich habe jetzt mal diesen leckeren Kohl in meinen Grünkohl-Gnocchi eingesetzt… Weiterlesen...

Zitronen-Johannisbeer Muffins – saftig und lecker

Zitronen-Johannisbeer Muffins (1 von 2) (9)

Hallo Ihr Lieben!

Tja, wie das Leben so spielt, so hat es mir eine Backmischung zugespielt. Völlig überraschend, aber ich habe nicht nein gesagt. Gemacht habe ich aus dieser Mischung leckere Zitronen-Johannisbeer Muffins, obwohl es nicht für Muffins vorgesehen war. Aber man kann das ja ändern, was ich auch getan habe.

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Mignon-Torte – eine köstliche Challenge mit Lisa Nieschlag

Mignon-Torte1 (7 von 13)

Hallo Ihr Lieben!

Das ist schon eine große Ehre für mich gewesen als mich Lisa Nieschlag fragte ob ich gerne bei ihrem neuen Blog LIZ & FRIENDs als Gast mitmachen möchte. Das ich jetzt auch noch der Premierengast bin ehrt mich natürlich noch mehr. Also liebe Lisa ich stoße dann mal auf deine Premiere an und wünsche dir alles Gute und ganz ganz viel Erfolg mit deinem neuen Blog und lieben Dank das ich mit dabei sein darf. So viel erst einmal vorab. Aber es gab ja auch eine Challenge mit Lisa und dabei ging es um eine Mignon-Torte.… Weiterlesen...

Leinsamen-Tagliatelle mit gebratenem Rosenkohl und Zitronenöl

Hallo Ihr Lieben!

Ich liebe es Pasta selbst zu machen und auch beim Teig mal ein wenig rum zu probieren. Ich habe heute Leinsamenmehl mit in den Pastateig gemischt und daraus Leinsamen-Tagliatelle gemacht. Sie haben eine etwas dunklere Farbe und schmecken in Verbindung mit Rosenkohl und etwas Zitronenöl echt lecker.

Auf das Leinsamenmehl bin ich die Tage durch Zufall gestoßen als ich in einem Bioladen eingekauft habe. Da habe ich mir sofort eine Tüte mitgenommen und es als erstes in meinem fermentierten Brot eingesetzt. Man muss allerdings beachten, dass das Leinsamenmehl sehr wasseraufnahmefähig ist und man durchaus noch etwas Wasser zusätzlich zugeben muss.… Weiterlesen...

Überbackene Amalfi-Zitrone

Hallo Ihr Lieben!

Hier kommt Zitrone die Zweite. Nicht so schlimm hoffe ich, denn bekanntlich macht sauer ja lustig und ich möchte Euch diese große Zitrone nicht vorenthalten. Als ich vor ein paar Tagen in Glonn bei den Herrmannsdorfer Landwerkstätten war sah ich im dortigen Restaurant Herrmannsdorfer Schweinsbräu diese großen, leicht schrumpeligen und überdimensioniert wirkenden Zitronen. Das hat mich natürlich neugierig gemacht und ich bin der Sache auf den Grund gegangen. Der Chefkoch des Restaurants bezeichnete sie als Gemüsezitrone, andere bezeichnen sie als Amalfi-Zitrone worunter sie auch bekannter sind.… Weiterlesen...