Leinsamen-Tagliatelle mit gebratenem Rosenkohl und Zitronenöl

, , , , , , , , ,

Hallo Ihr Lieben!

Ich liebe es Pasta selbst zu machen und auch beim Teig mal ein wenig rum zu probieren. Ich habe heute Leinsamenmehl mit in den Pastateig gemischt und daraus Leinsamen-Tagliatelle gemacht. Sie haben eine etwas dunklere Farbe und schmecken in Verbindung mit Rosenkohl und etwas Zitronenöl echt lecker.

Auf das Leinsamenmehl bin ich die Tage durch Zufall gestoßen als ich in einem Bioladen eingekauft habe. Da habe ich mir sofort eine Tüte mitgenommen und es als erstes in meinem fermentierten Brot eingesetzt. Man muss allerdings beachten, dass das Leinsamenmehl sehr wasseraufnahmefähig ist und man durchaus noch etwas Wasser zusätzlich zugeben muss.

 

Leinsamenmehl

Leinsamen ist gesund, da es glutenfrei ist, jede Menge an Ballaststoffen besitzt und einen hohen Gehalt an Omega 3 Fettsäuren. Man kann es in der Küche vielfältig einsetzen, wie zum Beispiel in meinen Leinsamen-Tagliatelle, oder zum Brot backen etc. Man kann allerdings mit Leinsamenmehl nur 25% des herkömmlichen Mehls ersetzen. Das von mir verwendete Leinsamenmehl kann man entölt und dann gemahlen kaufen, oder es gibt auch eine Variante wo der Leinsamen direkt gemahlen wird. Die letzere Variante hat einen höheren Omega 3 Fettsäuren-Gehalt.

 

Rosenkohl (1 von 1)

 

Nach der Theorie kommt jetzt die Praxis. Das Rezept für die Leinsamen-Tagliatelle findet ihr, wie immer, am Ende des Posts.

 

Leinsamen-Tagliatelle (5 von 4)

 

Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren. Den nächsten Post gibt es hier wieder, nach einer kleinen Osterpause, am Samstag, den 27. April. Dann gibt es etwas leckeres aus meiner Kindheit. Lasst euch überraschen.

Genießt das Leben!

Michael

 

Wenn ihr jetzt auch auf den Geschmack gekommen seid habe ich hier noch weitere Pastrezepte für euch.

Senf-Nudeln  

Spargel-Nudeln  

Ravioli   

Verlinkt mit Katrin

Leinsamen-Tagliatelle mit Rosenkohl und Zitronenöl

Vorbereitungszeit30 Minuten
Zubereitungszeit30 Minuten
Gesamtzeit1 Stunde
Gericht: Main Course
Küche: Deutschland
Keyword: Leinsamen-Tagliatelle
Portionen: 4 Portionen

Zutaten

  • 40 g Leinsamenmehl, teilentölt
  • 220 g Pastamehl
  • 1 TL Salz
  • 180 ml Wasser, bei Bedarf auch etwas mehr
  • 500 g Rosenkohl
  • Öl, Salz, Pfeffer
  • 1 Schalotte, sehr fein gewürfelt
  • 4-5 EL Olivenöl
  • Salz, weißer Pfeffer
  • Saft und Zesten von einer BIO-Zitrone

Anleitungen

  • Die beiden Mehle mit Salz und Wasser vermengen und 10 Minuten lang stehen lassen. Anschließend den Teig gut durchkneten. Sollte er zu trocken sein noch etwas Wasser zugeben. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für 30 Minuten beiseite stellen.
    Den Teig in 4 gleiche Teile teilen und zu einer dickeren Rolle formen. Diese Rolle lasst ihr mehrmals durch eure Nudelmaschine durch bis der Teig breiter und immer dünner geworden ist. Alternativ kann man den Teig auch mit einem Nudelholz dünn ausrollen. Dabei zwischendurch immer mit etwas Pastamehl bestreuen. Zum Schluss wird er durch den Tagliatelle-Einsatz gedreht. Man kann aber auch den fertigen, bemehlten Pastateig aufrollen und mit einem Messer in die entsprechend breiten Streifen schneiden.
    Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Tagliatelle garen bis sie den gewünschten Biss haben. Herausnehmen und mit dem Rosenkohl und der Zitronensauce durchmengen.
    Den Rosenkohl putzen und in kochendem Salzwasser 3 Minuten blanchieren. Kalt abschrecken und abtropfen lassen. Den Rosenkohl halbieren und in einer Pfanne mit heißem Öl braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
    Zitronenöl
    Das Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen und die sehr fein gewürfelte Schalotte glasig dünsten. Den Zitronensaft angießen und bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Zum Anrichten die gegarten Tagliatelle in dem Zitronenöl schwenken, den Rosenkohl zugeben und auf Tellern anrichten. Mit der Zitronenzeste garnieren. Guten Appetit.
1 Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wenn dir das Rezept gefällt, freue ich mich über eine Bewertung!