Das kulinarische Leben des Sherlock Holmes

*Werbung – Rezension*

Sherlock Holmes – Ein Kochbuch für alle Fälle 

Wer kennt ihn nicht den Meisterdetektiv und seinen treuen Gefährten und Freund Dr. Watson. Ich habe, wie wahrscheinlich viele andere auch, im Englischunterricht eine der vielen Kurzgeschichten mit ihm durchgearbeitet. Bei mir war es der Titel The Hound of the Baskervilles“.

Der britische Schriftsteller Arthur Conan Doyle erschaffte 1886 diese Kunstfigur die in seinen Romanen als Detektiv tätig war. Besonders bekannt war diese Figur durch die forensische Arbeitsmethode und seine detailgenauen Beobachtungen, woraus er dann seine nüchternen Schlussfolgerungen zog. Insgesamt wurden 56 Kurzgeschichten und vier Romane geschrieben.

Sherlock Holmes - ein Kochbuch für alle Fälle (1 von 3)

Sherlock Holmes – Das Buch

Nach so vielen Geschichten rund um Sherlock Holmes ist es nun an der Zeit, auch das kulinarische Leben des Sherlock Holmes zu betrachten und in einem Buch festzuhalten. Inspiriert von den spannenden Geschichten von Arthur Canon Doyle warten in diesem Buch 50 Rezepte in fünf Kapitel darauf entdeckt zu werden.

Diese fünf Kapitel sind: BREAKFAST, LUNCH, TEA TIME, DINNER und DRINKS

Da gibt es zum Beispiel so leckere Sachen wie Zitronen-Ricotta-Pancakes zum Breakfast, oder eine leckere Sheperd’s Pie zum Lunch, traditionelle Scones mit Lemon Curd zur Tea Time und ein Knusper-Camembert zum Dinner – begleitet mit den richtigen Drinks um die Lösung des Rätsels entsprechend zu zelebrieren.

Des Weiteren gibt dieses Kochbuch Aufschluss darüber, was Holmes und Watson vor einem Abenteuer frühstücken, wie sich zum Beispiel Opium in einem Ragout verstecken lässt und vieles mehr.

Ich habe mir für diese Rezension aus dem Buch Sherlock Holmes – Ein Kochbuch für alle Fälle – zwei Rezepte ausgesucht. Eines aus dem Bereich Breakfast und eines aus dem Bereich Tea Time.

Bevor ich zu den beiden Rezepten komme möchte ich euch noch kurz die Autorin und die Fotografin vorstellen.

Silke Martin

Sie arbeitet seit über 20 Jahren als freie Autorin und Lektorin für diverse Verlage in ganz Deutschland. Sie veröffentlichte bislang 25 Reiseführer und Kochbücher. Bevorzugte Lektüre in der Freizeit sind historische Krimis und Thriller. Neben Mankells Kurt Wallander und NesbØs Harry Hole gehört Sherlock Holmes zu ihren Lieblingsfiguren der Kriminalliteratur.

Tina Bumann

Sie lebt und liebt Food von seiner schönsten Seite: Das Rezept entwickeln, sich beim Einkaufen inspirieren zu lassen, zu kochen und dabei das Schöne zu verstärken und der Bildkomposition einen außergewöhnlichen Charakter zu verleihen. Sie arbeitet als freie Fotografin, Foodstylistin und Rezeptentwicklerin. Ihre Fotos schmücken zahlreiche Cover und Magazinseiten, Homepages und Social-Media-Kanäle. Auch ich hatte schon das Vergnügen ganz zu Anfang meiner Zeit als Foodblogger bei ihr einen Workshop für Foodfotografie zu besuchen.

Sherlock Holmes - ein Kochbuch für alle Fälle (7 von 9)

Sherlock Holmes – Ein Kochbuch für alle Fälle  –   meine ausgewählten Rezepte

Das schöne bei den Rezepten ist, das zu Beginn – also unter dem Rezepttitel – immer eine kleine Ursprungsgeschichte steht, die Bezug auf das Rezept nimmt.

Ich habe mir als erstes aus dem Bereich BREAKFAST das Sally Lunn Bread ausgesucht. Zu diesem Rezept ist folgendes zu lesen: „Ob es Sally Lund tatsächlich gab, die im 17. Jahrhundert das nach ihr benannte Hefegebäck im Städtchen Bath feilbot, ist ungewiss. Sicher hätte Holmes es herausgefunden. Als er Watson im Morgengrauen weckt, um sich mit ihm auf die Suche nach einem verschwundenen Jungen zu begeben, bietet er ihm ein paar Scheiben des köstlichen Brotes an und stellt ihm fürsorglich gar noch einen Kakao bereit.“

Das Brot ist relativ schnell zu machen und man kommt schon früh in den Genuss es mit Clotted Cream und Lemon Curd zu genießen.

Als zweites Rezept habe ich mich dann im Bereich TEA TIME umgeschaut und bin bei den Welsh Cakes gelandet. Eines kann ich schon mal verraten, sie sind so lecker das man schnell eine zweite Portion davon macht und zu einer guten Tasse Britischen Tee verzehrt. Zu diesem Text wird folgendes geschrieben: „Nach einer Erkrankung will sich Holmes eine kleine Auszeit gönnen. So reist er mit Watson nach Surrey, wo sie im Landhaus von dessen alten Freund Oberst Hayter Quartier nehmen. Zum Tee gibt es Welsh Cakes, mit Rosinen und Gewürzen verfeinerte kleine Küchlein, die traditionell direkt auf der heißen Ofenplatte gebacken werden. Sie liefern Holmes neue Energie, denn natürlich lässt der nächste Fall nicht lange auf sich warten.“

Ich habe sie natürlich nicht auf einer heißen Ofenplatte gebacken sondern in einer Pfanne, was sehr gut ging. Anschließend habe ich sie mit einem feinen schwarzen Tee und etwas Lemon Curd – was sonst – genossen.

Sherlock Holmes - ein Kochbuch für alle Fälle (3 von 3)

Daten zum Buch

Seiten: 128

Format: 18,4 x 24,1

Cover: Hardcover

Einband: mit PU-Leder, Blindprägung und Folienprägung in Gold

Ausstattung: mit versteckten Hinweisen in UV-Sonderfarbe

Beigaben: mit Kugelschreiber mit UV-Lampe und 3 formgestanzten Lesezeichen mit Folienprägung in Gold

 

 

Fazit

Ein tolles Buch für alle Sherlock Holmes Fans, die außer seinen Geschichten auch seine kulinarische Seite entdecken möchten. Das Buch gibt es in einer Schmuckausgabe in Lederhaptik und einem besonderen Extra, der beigefügte Kugelschreiber mit UV-Licht lässt versteckte Hinweise aus Sherlocks berühmtesten Fällen wie sichtbar werden. Des Weiteren sind noch drei Lesezeichen beigelegt worden, alle mit Zitaten versehen.

Die Rezepte sind lecker und einfach umzusetzen. Zu jedem Rezept gibt es ein sehr ansprechend gemachtes Bild.

Nun bin ich am Ende meiner Rezension. Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich beim Hölker Verlag für dieses interessante Buch bedanken. Es war mir eine Freude es zu rezensieren. Aus meiner Sicht ist das Buch sehr ansprechend und ich kann es empfehlen.

Meinen nächsten Post könnt ihr hier wieder am Dienstag, den 8. Februar lesen. Dann gibt es von mir ein herzhaftes Rezept aus Uropas Rezeptsammlung. Lasst euch überraschen.

Genießt das Leben!

Michael

Meine bisherigen Buchrezension findet ihr auf meinem Blog unter dem Begriff  REZENSIONEN.

2 Kommentare
  1. karin
    karin sagte:

    Hallo lieber Michael,

    schade, dass es dieses Mal kein Rezept zum Ausprobieren für uns Leser/innen gegeben hat.

    Bin gespannt auf das Oma-Rezept….LG…Karin..

  2. Michael Nölke
    Michael Nölke sagte:

    Hallo liebe Karin,

    es sind beide Rezepte im Post mit drin, genau die beiden die ich ausprobiert habe.
    Ich habe eben noch einmal nachgeschaut und di9se sind immer noch da 😉

    Liebe Grüße
    Michael

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.