Steirer Schnitten von Küchenmomente

– Koch mein Rezept –

Hallo ihr Lieben!

Es ist in diesem Jahr die letzte Runde der Challenge „Koch mein Rezept“, organisiert von Volker vom Blog Volkermampft. Dieses mal habe ich allerdings nicht gekocht sondern etwas leckeres gebacken. Es gibt saftige Steirer Schnitten nach einem Rezept von der lieben Tina vom Blog Küchenmomente.

Von den vielen leckeren Rezepten die ich bei ihr gesehen habe, habe ich mich jetzt für ein leckeres Gebäck entschieden, was meiner Meinung nach jetzt ganz gut in die Weihnachtszeit passt.

Blogger Aktion

Steirer Schnitten

Diese Schnitten sind für mich vom Grundsatz her erst einmal sowas wie ein schneller Hefekuchen ohne Gehzeit. Er wird gemischt, geknetet und in 3 Lagen ausgerollt. Anschließend wird er schichtweise mit einer Füllung, die traditionell unter anderem aus Kürbiskernen besteht, bestrichen. Die dritte Teigplatte wird nach dem Backen dann noch mit einer feinen Schoko-Butterglasur versehen. Wenn der Guss getrocknet ist, schneidet man aus dem Kuchenstück die Schnitten. Rechts seht ihr das Bild von Tina´s köstlichen Schnitten.

Credit: @Kuechenmomente.de

Steirer_schnitten_1
Steirer Schnitten (1 von 2)

Ich habe im WWW gelesen das „Bei dem steirischen Weihnachtsgebäck es eine Zutat gibt, die auf gar keinen Fall fehlen darf: Kürbiskerne. Sie verleihen den Steirer Schnitten einen ganz eigenen Geschmack.“ Das lasse ich jetzt mal so stehen, denn das ist bestimmt auch so.

Nichtsdestotrotz habe ich kleine Veränderungen durchgeführt, da ich von meiner letzten Weihnachtsbäckerei noch so einiges übrig hatte.

Deswegen habe ich zum einen die Masse mit etwas Zimt und Pfefferkuchengewürz, sowie gemahlenen Mandelkernen und geraspeltem Marzipan weihnachtlich verfeinert. Bei der Auswahl der Marmelade habe ich auf eine selbst hergestellte Erdbeermarmelade zurückgegriffen.

Trotz alledem kann ich mir die Originalvariante mit den Kürbiskernen oberlecker vorstellen.

Tina schreibt in ihrem Blogpost, das die Haltbarkeit der Steirer Schnitten 2-3 Wochen betragen kann. Bei uns hat es 2 bis 3 Tage gedauert. Da war alles aufgefuttert, denn zum Kaffee angeboten greift man doch gerne noch ein zweites Mal zu.

Küchenmomente

Tina, die Frau hinter dem Blog Küchenmomente, wohnt in der Nähe von Osnabrück und ist Mutter von zwei großartigen, inzwischen volljährigen Jungs. Auf dem Blog findet ihr leckere, einfache Rezepte rund um das Thema Backen, Desserts, Getränke und Geschenkideen aus der Küche.

Bis vor einigen Jahren gab es bei ihr zu Hause, wenn überhaupt, nur Backmischungen. Was aber war der Auslöser mit dem Backen anzufangen? Diese Frage habe ich ihr mal gestellt, als sie bei meiner Challenge „Pottkieker 2018“ (Link s.u.) mitgemacht hat.

Ich zitiere „Das habe ich mir selbst beigebracht. Der Auslöser dafür war ein Mandarinen-Schmand-Kuchen aus unserem örtlichen Café, den es eines Tages nicht mehr gab. Da es mein Lieblingskuchen war habe ich ihn dann nachgebacken. So hat mich vor einigen Jahren dann das Backfieber gepackt.“

Beim Backen hat sie festgestellt, dass es  entspannend ist und ihr riesigen Spaß bereitet, wie auf dem Bild rechts nicht zu übersehen ist. Für Tina ist das der perfekte Ausgleich zu ihrem Job in einer Agentur.

Credit: @Kuechenmomente.de

Tinas Backinspirationen sind einfach Klassiker aus ihrer Kindheit und des Weiteren kommen sie über diverse Blogs und auch ganz viel von Freunden aus dem Ausland. So hat sie zum Beispiel sehr viele schwedische Rezepte, aber auch aus diversen anderen Ländern.

Fotografieren war schon immer ihre Leidenschaft, wobei ihre Lieblingsmotive natürlich ihre Backwerke oder die Familie sind.

Eine große Liebe von Tina ist es, stundenlang in Backbüchern zu stöbern. Inzwischen haben sich bei ihr über 300 Stück angesammelt. Dort findet sie oft Ideen oder lässt sich inspirieren mit Zutaten und Aromen zu spielen.

Deshalb schaut einfach mal bei Tina auf dem Blog rein und blättert euch durch die vielen tollen Rezepte. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Entdecken.

The end

So das wär es auch schon für heute. Ich hoffe ich konnte euch die Steirer Schnitten ein wenig näher bringen und ihr probiert es auch mal aus.Zum Schluss habe ich hier noch die Links zum Blog Küchenmomente   und zum Originalrezept von Tina 

Eines sei noch der Ordnung halber erwähnt. Das Rezept hatte Tina seinerzeit im Rahmen einer Rezension aus dem Buch “Die besten Weihnachtskekse” von Johanna Aust. Mir hat es so gut gefallen, dass ich es jetzt, im Rahmen dieser Challenge mit Tina, auch ausprobiert habe.

Auf diesem Weg möchte ich mich bei Volker von Volkermampft  für die Organisation dieser Challenge recht herzlich bedanken. In diesem Sinne ….

Genießt die Weihnachtszeit!

Michael

Hier habe ich noch ein paar weitere Gebäckrezepte für euch.

Pottkieker 2018 – die Challenge    

Cottage Cheese Cookies      

Stollenkuchen vom Blech     

Cookies, Brownies, Brookies      

Steirer Schnitten

Vorbereitungszeit30 Min.
Zubereitungszeit25 Min.
Arbeitszeit55 Min.
Gericht: Gebäck
Land & Region: Österreich, Steiermark
Keyword: Gebäck, Steirer Schnitten

Zutaten

  • Teig
  • 20 g frische Hefe
  • 125 ml Milch, lauwarm
  • 250 g Butter
  • 425 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Pfefferkuchengewürz
  • 2 Eigelbe
  • 2 El Zucker
  • Füllung
  • 120 g gemahlenen Mandeln
  • 120 g feiner Zucker
  • 25 g gehackte Mandeln
  • 1 Pack. Vanillezucker
  • 100 g Marzipan, grob gerieben
  • 6 EL Erdbeermarmelade aus eigener Herstellung
  • Glasur
  • 100 g Butter, gewürfelt
  • Abrieb von 1 Bio-Orange
  • 100 g Zartbitter-Schokolade, fein gehackt

Anleitungen

  • Teig
    Die Butter für den Teig 30 Minuten vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen.
    Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Eine Backform, bei mir war es eine quadratische Form mit 23 x 23 cm etwas einfetten.
    Die Hefe in die Milch bröseln und glattrühren.
    Die Butter in kleine Würfel schneiden.
    Mehl, Backpulver, Zimt und Pfefferkuchengewürz in eine Schüssel geben und vermischen.
    Die Eigelbe und die Butterwürfel dazugeben. Mit den Fingern leicht verkneten. Den Zucker und die Hefe-Milch unterkneten. Wenn sich die Zutaten verbunden haben, den Teig aus der Schüssel auf eine saubere Arbeitsfläche geben und zügig zu einem glatten Teig kneten.
    Falls der Teig zu klebrig ist – das war bei mir der Fall – diesen für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
    Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 3 gleichgroße Stücke teilen. Ein Stück auf die Bodengröße der Form ausrollen und in die Form legen.
    Füllung
    Alle Zutaten für die Füllung sehr gut miteinander vermischen.
    Mit der Hälfte der Füllung den ersten Boden bestreichen.
    Mit dem zweiten Teigstück genauso verfahren und mit der restlichen Füllung bestreichen.
    Das letzte Teigstück ebenfalls auf die passende Größe ausrollen und als Abschluss auflegen.
    Nun mit der flachen Hand alles noch einmal etwas „fest“ drücken bis die Masse überall gleich hoch ist. Mit der Gabel einige Male einstechen, damit der Teig keine Bläschen bekommt.
    In der Ofenmitte ca. 20-25 backen, bis der Teig eine schöne, bräunliche Backfarbe hat. Nach dem Backen komplett abkühlen lassen.
    Glasur
    Alle Zutaten für die Glasur in einem kleinen Topf geben, verrühren und bei mäßiger Hitze auf dem Herd schmelzen lassen. Anschließend die Masse und auf der Oberfläche verteilen.
    Wenn der Guss leicht angetrocknet ist, kann man zum Beispiel mit einer Gabel Wellenlinien oder ein anderes Muster einziehen.
    Den Guss ganz trocknen lassen und den Kuchen, mit einem heißen Messer (damit die Schokolade nicht bricht) in Würfel oder Schnitten schneiden.

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