Taste of Memories mit Plätzchen und Walnusstorte

– Rezepte & Geschichten mit kostbaren Erinnerungen von damals –
*Rezension – Werbung*

Backen, besonders in der Weihnachtszeit ist doch etwas Herrliches und auch sehr entspannend in der ganzen vorweihnachtlichen Hektik. Im Rahmen meiner Rezension des Buches „Taste of Memories“ von der Autorin Julia Neubauer, erschienen im Hölker Verlag, habe ich mir zwei Backrezepte herausgesucht für Plätzchen und eine Walnusstorte.

Gerade die Plätzchen finde ich, passen jetzt ganz hervorragend in die Weihnachtszeit und natürlich auch die Walnusstorte. Vielleicht als Torten-Inspiration für eine Kaffeetafel an einem der Festtage.

Das Buch Taste of Memories (1 von 3)

Taste of Memories mit Plätzchen und Walnusstorte

Geschmack hat eine magische Kraft. Er kann lange vergessene Erinnerungen, Stimmen und Düfte wachrufen, kann Familien, aber auch Fremde verbinden. So schreibt es Judit Neubauer in ihrem neuen Kochbuch.

Ihre Erinnerungen sind beinahe immer mit Essen verbunden und dafür ist sie ganz besonders drei Frauen in ihrem Leben dankbar. Ihrer Mutter, Oma Anna und Oma Maria. Denn diese drei starken, selbstbewussten und gleichzeitig liebevollen Frauen haben sie nicht nur mit lauter Köstlichkeiten verwöhnt sondern haben auch ihre Leidenschaft für Küche und Garten geprägt.

In dem Buch taucht man ein in eine fast vergessene Zeit, in der man den Strudelteig auf dem Küchentisch auszog und mit frisch geerntetem Obst füllte, den Brotteig von Hand knetete, ein Feuer im Garten anzündete und sich auf Decken gekuschelt beim Sternegucken Geschichten erzählte.

Ob Frühling, Sommer, Herbst und Winter – über die vier Jahreszeiten nimmt sie uns mit auf eine Reise in ihre Vergangenheit. Wie klingen zum Beispiel Spargelcremesuppe mit Frühlingszwiebeln, Lángos als Sommersnack, Letscho nach einem Familienrezept oder Walnusstorte zu Weihnachten?

Traditionelle ungarische Rezepte aus ihrer Heimat, alte Familienrezepte ihrer Großmütter und Mutter, werden mit neuen Dingen verknüpft und treffen auf Geschichten und Erlebnisse ihres Alltags.

Judit Neubauer    

Sie ist Foodfotografin, Köchin und ehemalige Globetrotterin. Nachdem sie die Welt bereist hat, ist sie zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und hat sich in einem kleinen Dorf in Ungarn niedergelassen. Hier lebt sie mit ihrer Familie in einem beinahe hundertjährigen Haus, das einst ihgrer Großmutter gehörte. Sie sammelt Geschichten und Rezepte von früher und teilt sie seit 2016 auf ihrem ungarisch-englischen Blog tasteofmemories.com.

Wenn sie nicht in der Küche ist und alte Erinnerungen ausprobiert, arbeitet sie an ihrem neuen Herzensprojekt, wo sie ihre Leidenschaft für Land und Küche mit ihren Gästen teilen kann.

Meine beiden ausgewählten Rezepte

Da wir uns jetzt in der Weihnachtszeit befinden war für mich schon sehr schnell klar, dass es etwas Süßes geben wird. Wobei die deftigen Gerichte in dem Buch auch alle ganz hervorragend sind.

Ischler Plätzchen

Diese Plätzchen waren für die Autorin in ihrer Kindheit ein Genuss zu besonderen Anlässen. Sie sind in Ungarn so populär geworden, dass man kaum ein Kochbuch aus dem letzten Jahrhundert ohne dieses Rezept finden kann. Ich hatte vorher auch noch nie von diesen Plätzchen gehört und war daher neugierig darauf sie auszuprobieren.

Taste of Memories (5 von 4)

Taste of Memories (6 von 4)

Walnusstorte

Ich bin ein großer Fan von Nusstorte und daher habe ich mi eine Walnusstorte ausgesucht. Damit sie ein wenig Fruchtigkeit bekommt habe ich sie mit ein paar Birnenspalten in der Mitte belegt, was die Torte noch etwas saftiger macht. Man kann sie natürlich auch wie das Ursprungsrezept ohne Birnen machen.

Rezept Walnusstorte -1

Daten

Verlag: Hölker Verlag

Seiten: 112

Format: 18,4 x 24,1 cm

Hardcover

Einband: Einband: mit Strukturpapier und Folie

ISBN: 978-3-88117-276-9

Fazit

In „Taste of Memories“ hat die Köchin und Bloggerin Judit Neubauer die schönsten Rezepte aus ihrem kleinen Dorf in Ungarn gesammelt. Sie lädt ein in ihre gemütliche Küche, in der immer etwas auf dem Herd köchelt, und erzählt wunderbare Geschichten von früher.

Backt Oma Marias butterzarte Vanillekipferl, legt Gurken nach dem Geheimrezept von der Nachbarin ein oder entziffert ein altes handgeschriebenes Blatt mit Empfehlungen für Küchenkräuter. Dieses und mehr – eine einzigartige Reise in die Vergangenheit erwartet euch!

Passend dazu gibt es im Buch als kleines Goodie 16 nostalgische Einleger, teils mit Fotos, handschriftlichen Notizen und mehr, was mich sofort an meine alten Kochbücher von meinem Urgroßvater erinnert hat.

Ich finde das Buch sehr gelungen und ansprechend. Es beinhaltet leckere und gut nach zu kochende Rezepte und wunderschöne Bilder, bei deren Anblick man sofort Lust zum nachbacken, oder –kochen bekommt.

Das Buch kann ich sehr empfehlen. Holt es euch am besten als Weihnachtsgeschenk für euch selbst oder einen lieben Freund*In, es lohnt sich auf jeden Fall.

Zum Ende meiner Rezension möchte ich mich recht herzlich beim Hölker-Verlag bedanken, der mir das Buch freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat. Es hat keinerlei Einfluss auf meinen obigen Text genommen, da diese Rezension einzig und allein meinen persönlichen Eindruck und meine Meinung widergibt. Es war mir eine große Freude es zu rezensieren.

Hier ist noch der Link für euch zu Judit’s Blog Taste of Memories. Schaut mal rein, der Blog ist echt klasse gemacht und man bekommt sofort Appetit bei den leckeren Rezepten.

Meinen nächsten Post gibt es hier wieder am Freitag, den 2. Dezember mit einem leckeren Dessert, gutem Wein und einem Gewinnspiel. Also schaut wieder rein und lasst euch überraschen.

Genießt das Leben und die schöne Weihnachtszeit!

Michael

Süßer Hefekranz - Couronne de Noel (4 von 5) (

Vegane Lieblingskuchen           

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