Mulligatawny Soup

Mulligatawny Soup (6 von 7)

Hallo ihr Lieben!

Ich weiß Silvester ist gewesen und die meisten von euch haben bestimmt auf irgendeinem der Fernsehsender den berühmten Sketch „Dinner for one“ gesehen. Jeder kennt auch die Suppe die als erster Gang serviert wird. Genau die habe ich jetzt auch mal gekocht, die bekannte Mulligatawny Soup, die James immer mit einem trockenen Sherry dazu, serviert.

Ich finde man kann diese leckere Suppe auch zu anderen auch zu anderen Zeiten als „nur zu Silvester“ servieren.

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Die Mulligatawny Soup und ich

Denk ich an diese Suppe, denk ich an Butler James und Miss Sophie aus dem Sketch „Diner for one“

Ich zitiere: „Miss Sophie: I Think we’ll have sherry with the soup. James: Sherry with the soup, yes …. „ (Quelle: NDR – „Dinner for one”: Der Original-Text zum Sketch …)

Bei einer anderen Gelegenheit, einem Kochkurs zum Valentinstag, habe ich dann die Mulligatawny Soup das erste Mal gekocht und gegessen. Ich war schon damals davon schwer begeistert. Nur habe ich sie nie selbst gekocht und somit ist sie in meinem Rezeptordner in Vergessenheit geraten. Aber! Da ich jedes Jahr meine Weihnachtspause dazu nutze aufzuräumen, dazu gehören auch meine Rezeptordner, habe ich das Rezept wieder in der Hand gehabt und mir fest vorgenommen sie jetzt im Januar zu machen und heute kann ich euch das Ergebnis präsentieren.

Meine Suppe besteht zum einen aus Gemüse, etwas Ananas und Mango, sowie Hähnchenfleisch und ein paar Garnelen. Verfeinert wird es unter anderem mit Curry, Chili und Kokosmilch. Das gesamte Rezept findet ihr wie immer am Ende des Posts.

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Die Geschichte der Mulligatawny Soup

Diese Suppe ist eine Art scharfe Curry-Suppe, die spätestens seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein fester Teil der britischen Küche war. Sie basiert auf einem indischen Rezept für eine Sauce. Vom Ursprung her war es eine fleischlose – heute vegane – Chili- & Pfeffersauce die nur zur Aromatisierung einfacher Reisgerichte diente.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts kam diese Suppe in den gehobenen Kreisen als eine neue und exotische Vorspeise daher und sie wird unter anderem auch als die „wichtigste Speise, die man mit der Kolonialzeit verbindet“ bezeichnet.

Beim Dinieren wurden dann gerne kleine Geschichtchen rund um die Suppe erzählt. In den Kolonien wurde die Einbeziehung lokaler Gerichte gerne als vertrauensbildende Maßnahme gegenüber den Einheimischen gesehen.

Allerdings in Großbritannien selbst wurde diese Suppe, sowie auch andere koloniale Speisen, eher verzehrt um sich von … Weiterlesen...