Ein echter Genuss – Cheesecake-mit-Erdbeeren

Hallo Ihr Lieben!

So langsam neigt sich die Erdbeerzeit leider dem Ende zu. Aber bevor es soweit ist, werde ich in den nächsten Tagen das Eine oder Andere noch damit anstellen. Ich finde die ersten Erdbeeren zu Anfang der Zeit meistens zu groß und noch wenig geschmackvoll. Dabei sind die Erdbeeren zu Ende der Zeit kleiner und aromatischer. Deswegen warte ich immer bis zum Schluss bevor ich davon Erdbeermarmelade koche. Aber auch die Erdbeertorten schmecken dann immer besser. So auch meine heutige Kreation eines Cheesecake-mit-Erdbeeren.

 

Ich habe gestern erst auf dem Blog Kleiner Kuriositätenladen gelesen, dass man Erdbeeren im Ofen „rösten“ kann um mehr Aroma heraus zu kitzeln. Ich finde das ist eine prima Idee und werde es mit Sicherheit in Kürze testen. Mit welchem Produkt verrate ich Euch aber noch nicht … Aber nun zurück zu meinen heutigen Erdbeeren. Wenn die Erdbeeren wüsste in wie vielen Kuchen und Desserts sie Verwendung findet würde sie vor Glück wohl noch rötlicher strahlen.

Erdbeeren

Ich habe mir mal überlegt einen „gestapelten“ Cheesecake zu machen, in dem ich Hüttenkäse mit verarbeite.Man muss auch ein wenig beim Zusammensetzen balancieren. Aber keine Angst, ganz gerade wird er eh nicht. Also los geht’s.

Erdbeer-Cheesecake

Man nehme für das Rezept Cheesecake-mit-Erdbeeren

50 g Mehl

75 g Puderzucker

½ TL Backpulver

5 Eier (Klasse M)

Salz

100 g Zucker

6 Blatt weiße Gelatine

5 Eigelbe

800 g mittelgroße Erdbeeren

165 ml Kokosmilch

100 g Zucker

1 Limette

200 g Schlagsahne

400 g Hüttenkäse

Außerdem

Klarsichtfolie

2 Springformen á Ø 20 cm

Man mache

Mehl, Puderzucker und Backpulver mischen und durchsieben. Fünf Eier trennen, die Eigelbe abgedeckt beiseite stellen und das Eiweiß mit einer Prise Salz halb steif schlagen. Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen bis selbiger aufgelöst ist. Die Mehlmischung portionsweise über den Eischnee sieben und locker unterheben.

Den Boden der Springformen mit Backpapier auslegen, die Eischneemasse auf beide Formen verteilen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas 2-3; Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten 40 min backen. Nach 30 min die Backofentür leicht öffnen.

Die Füllung

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 200 g Erdbeeren waschen, putzen, vierteln, mit Koksmilch und 50 g Zucker aufkochen und fein pürieren.

Die verbliebenen Eigelbe mit dem restlichen Zucker im heißen Wasserbad cremig-dicklich aufschlagen. Erdbeer-Kokosmilch langsam zugießen und die Masse unter Rühren andicken lassen. Schüssel kurz in kaltem Wasser kurz abschrecken, Gelatine ausdrücken und in der noch heißen Masse auflösen. Limette heiß abwaschen, trocken tupfen, die Schale fein abreiben, den Saft auspressen und beides unter die Creme rühren. Creme ca. 1h auskühlen lassen.

2 Stück feste Klarsichtfolie zu einem 7 cm breiten Streifen schneiden. Tortenboden mit einem Messer vom Springformrand lösen. Springformrand wieder um den Boden spannen und mit dem festen Klarsichstreifen auslegen.

Die Hälfte der restlichen Erdbeeren waschen, putzen, dritteln und mit den Schnittstellen nach außen dicht an dicht an den Formenrand legen, dabei nur ganz leicht andrücken.

Wenn die Erdbeermasse zu stocken beginnt, Sahne steif schlagen und unterheben. Creme auf die beiden Springformen verteilen, abdecken und für mind. 4h – besser über Nacht – kalt stellen.

Nach der Kühlzeit die Torten aus ihren Formen lösen. Die eine Torte auf eine Platte geben und die zweite Torte vorsichtig oben drauf setzen. Ist etwas tricky, geht aber. Nun die restlichen ganzen Erdbeeren, mit dem Grün, schön auf der Torte drapieren. Puderzucker darüber streuen und vorsichtig anschneiden.

Cottage-Cheesecake

Ich wünsche Euch viel Spaß mit der Torte und das Ganze serviert mit einer schönen Tasse Kaffee, am besten von einer kleinen Rösterei aus eurer Gegend, genießen.

Genießt das Leben!

Michael

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2 comments

  1. Also wirklich, Michael, deine Fotos machen mich fertig! … weil ich Fotos nicht essen kann!! Das sieht alles immer soo gut aus bei dir.
    Ich finde übrigens keine guten Erdbeeren mehr… die sind entweder garnicht mehr im Regal oder nur noch „der letzte Rest vom Schützenfest“. Schade, ich wollt auch noch so viel damit machen.
    Lg, Claudia

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