Hallo Ihr Lieben!

nachdem ich letzte Woche schon mal einen kleinen Einblick zum WAGYU-BEEF gegeben habe möchte ich es nun mit meinem nächsten Blogpost fortführen und Euch weiter Wissenswertes über dieses tolle Fleisch mitteilen und natürlich auch ein weiteres Rezept für Gulasch vom Wagyu-Rind.

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Wagyu-Rinder

Wagyu, eine alte Rinderrasse japanischen Ursprungs, gilt als das teuerste Hausrind der Welt. Dieser Rasse entsprungen ist auch das weltweit bekannte Kobe-Fleisch. Das vom Hof Rottmann angebotene Fleisch entspricht dieser hohen Qualität, allerdings ist die Bezeichnung Kobe nur Fleischerzeugnissen aus der gleichnamigen Hafenstadt in Japan vorbehalten.


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Aber was macht diese Tiere so besonders? Die Rinder sind im Laufe der Jahrhunderte kaum gekreuzt worden und somit zu 100 Prozent reinrassig. Bei den Wagyu- Rindern handelt es sich um tiefenentspannte und sehr menschenbezogene Rinder, die durch ausreichend Zuneigung und Liebe so gut wie keinen Stress kennen und somit keine Stresshormone freisetzen, die den einzigartigen Fleischgeschmack beeinflussen.

Das Fleisch
Das Fleisch wird dadurch extrem zart und äußerst geschmacksintensiv. Im Mund „schmilzt“ es quasi dahin und man erlebt einen unverwechselbaren Geschmack.
Anders als bei vergleichbaren Rindern ist das enthaltene Fett gleichmäßig und in einer sehr feinen Marmorierung im Muskelfleisch verteilt. Das Fleisch zeichnet sich durch einen um bis zu 50 Prozent höheren Anteil ungesättigter Fettsäuren aus, die für den menschlichen Körper bekömmlicher sind und es enthält sogar die für den Menschen essentiellen Omega-3-Festtsäuren.
Aufgrund Ihres seltenen Vorkommens und der langsamen Mast – die Rinder werden mindestens 36 Monate alt – und im Vergleich zu anderen Rinderrassen, ist das Wagyu-Fleisch eine feine Feinschmecker-Delikatesse.

 

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Man kann aus dem Wagyu-Fleisch nicht nur Tatar oder Steaks machen sondern es eignet sich auch hervorragend zum Schmoren. In diesem Rezept von Dominik Rottman geht es um ein Gulasch vom Wagyu-Rind.

 

Man nehme für das Gulasch vom Wagyu-Rind

1 kg Wagyu Gulasch (aus der Schulter oder Wade)
800 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2-3 EL Butterschmalz
2 EL Tomatenmark
2-3 EL Weißweinessig
50 g Paprikapulver edelsüß
400 ml Rinderfond
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer aus der Mühle

400g-500g Bandnudeln

 

 Man mache

Das Fleisch in Würfelschneiden, Zwiebeln schälen und würfeln. Die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Butterschmalz in einem großen Bräter erhitzen und die  Zwiebelwürfel darin andünsten. Die Knoblauchwürfel dazugeben und alles ca. 30 min unter gelegentlichem Rühren dünsten, bis die Zwiebeln goldbraun geschmort sind.

In der Zwischenzeit die anderen Zutaten bereitstellen und den Backofen auf 160°C vorheizen. Tomatenmark, Weißweinessig und Paprikapulver in eine Schüssel geben. Den Rinderfond dazu gießen und alles zu einer glatten cremigen Paste verrühren. Über die Zwiebel- Knoblauchmischung gießen und gut miteinander vermengen. Die Fleischwürfel darauf verteilen und die Lorbeerblätter dazugeben.

Bei geschlossenem Deckel im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 2-2,5 Stunden schmoren. Dabei die Fleischstücke gelegentlich wenden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

TIPP

Für eine sämigere Sauce nach dem Schmoren die Fleischstücke herausnehmen und die Sauce mit den Zwiebeln pürieren. Nach Geschmack mit 100ml Rotwein verfeinern.

Die Bandnudeln nach Anleitung zubereiten. Die fertigen Bandnudeln auf einen Teller geben und darüber dann das Gulasch anrichten.

 

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Dazu ein Gläschen Rotwein und dieses herrliche Gulasch vom Wagyu-Rind sich einfach auf der Zunge zergehen lassen. Ich wünsche Euch einen genussvollen Dienstag.

Genießt das Leben!

Michael

 

Die Rezeptfotos wurden im Auftrag für das Münster-Magazin gemacht. Die restlichen Bilder hat mir Herr Rottmann freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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