Hallo Ihr Lieben!

getreu dem deutschen Sprichwort „Aller guten Dinge sind drei“ gibt es heute den letzten Bericht über das leckere WAGYU-BEEF bzw. vom Hof Rottmann in MünsterJapanisches Original made in Münster. Dieses mal habe ich ein super zartes Steak vom Wagyu-Rind gemacht. Das Fleisch ist einfach super zart.

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Bevor wir zum Rezept „Where is the Wagyu-Steak…“ kommen habe ich für Euch noch einmal wissenswertes rund um das WAGYU-BEEF

Die Tiere auf dem Hof Rottmann werden im Rahmen einer nachhaltigen, ökologischen Tierhaltung aufgezogen. Damit den Tieren gut geht und es Ihnen an nichts mangelt, übertrifft die hier Haltung die bestehenden Bio-Richtlinien. Dazu trägt nicht nur das selbst hergestellte Futter bei, wobei unter anderem die Bierträber von der heimischen Bio Brauerei Pinkus Müller verwendet werden.

Übertroffen werden die Richtlinien auch dadurch, dass seine Tiere ausschließlich auf Stroh stehen und im Winter oder bei der Geburt von Kälbern in großen Boxen gehalten werden, die deutlich größer sind als rechtlich vorgesehen. Nach der Geburt wachsen die Kälber in Mutterkuhherden auf.

 

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Die Rinder

Da seine Wagyu-Rinder ganzjährig auf den Hofweiden grasen können, wird eine Offenstallhaltung angestrebt, bei der die Tiere Tag und Nacht draußen bleiben können und bei Bedarf einen Unterschlupf finden. Um das Wohlbefindender Tiere  weiter zu steigern werden Sie mit zusätzlichen Massagen und Musik verwöhnt, auch um ein Stressempfinden zu vermeiden.

 

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Die Qualität

Um die Qualität des WAGYU-BEEF zu bestimmen gibt es die Marmorisierungsgrade von 1 bis 12, die zusätzliche die Verteilung des Fettgewebes im Fleisch beschreiben. Mit jedem Marmorisierungsgrad steigt die Qualität und der Wert des WAGYU-BEEF, deshalb strebt Züchter Dominik Rottmann immer an sein Fleisch mit dem Marmorisierungsgrad 10 oder höher anzubieten.

 

wagyu-beef-5-jpgMarmorisierungsgrad 10

 

Man nehme für das Rezept Steak vom Wagyu-Rind

2 Schalotten
2 EL Butter
100 ml Gemüsefond
100 ml trockener Weißwein
2 Wacholderbeeren
  1 großen Thymianzweig
  3EL Madeira
4 (RibEye) Steaks a 180g
2 EL Öl
450 g Sellerieknolle
300 g Sahne
Muskat, weißer Pfeffer, Salz
2 EL geschlagene Sahne
80 g kalte Butter
Salz, weißer Pfeffer

 

Man mache

Für die Thymianbutter die Schalotten schälen, in feine Würfel schneiden und in der Butter glasig dünsten. Gemüsefond und Weißwein zugeben und auf die Hälfte einkochen lassen.

Wacholderbeeren zerdrücken. Die Thymianblättchen abzupfen und fein hacken. Beides mit dem Madeira in die Sauce geben, alles ca. 10 Minuten köcheln lassen, durch ein feines Sieb gießen und warm halten.

Eine große Pfanne (28 cm Durchmesser) mit den 2EL Öl erhitzen, die Steaks vom Wagyu-Rind in die heiße Pfanne legen und 2-3 Minuten auf der einen Seite anbraten. Das Fleisch wenden und auf der anderen Seite ebenfalls 2-3 Minuten braten. (Tipp: Wenn das Steak, rare sein soll, dann jetzt aus der Pfanne nehmen, mit Salz & Pfeffer würzen und sofort servieren.)

Die Pfanne vom Herd nehmen das Fleisch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im auf 120 Grad vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 10-15 Minuten medium garen (Umluft 100 Grad).
Das Steaks 2 Minuten ruhen lassen und vor dem Servieren mit grobem Meersalz würzen.

Für das Püree die Sellerieknolle schälen, in feine Würfel schneiden und mit der Sahne in einem großen Topf aufkochen. Die Selleriewürfel ca. 10 Minuten butterweich kochen, dabei immer wieder umrühren. Den Sellerie pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Anschließend noch einmal kurz erhitzen und die geschlagene Sahne unterheben.

Alles auf einem Teller anrichten, die Thymianbutter auf das Steak vom Wagyu-Rind träufeln und Stück, für Stück, für Stück, für Stück genießen.

 

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Genießt das Leben!

Michael

Ich hätte da noch ein paar leckere Rezepte für euch.

Tatar vom Wagyu-Rind

Thai-Frikadellen

Tomaten-Tarte

Topinambur-Petersilien-Cremesuppe

Die Rezeptfotos wurden im Auftrag für das Münster-Magazin gemacht. Die restlichen Bilder hat mir Herr Rottmann freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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