Kartoffelbrötchen und „The Versatile Blogger Award“

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Hallo Ihr Lieben! 

Ich habe heute etwas Leckeres für euer Frühstück. Zum einen gibt es Kartoffelbrötchen und zum anderen einige interessante Details über mich und meinen Blog. Vor einiger Zeit wurde ich von der lieben Tina von Küchenmomente für den „Versatile Blogger Award“ nominiert und darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut. Vielen Dank liebe Tina.

Beim „The Versatile Blogger Award“ geht es darum andere Blogs kennen zu lernen und natürlich auch die Personen die hinter diesen Blogs stehen. Am Ende dieses Posts werde ich auch drei Blogs benennen die ich sehr schätze. Aber um in Ruhe, mit einem leckeren Kartoffelbrötchen in der Hand und einer guten Tasse Kaffee, meine 7 Fakten zu lesen gibt es jetzt erst mal das Rezept dazu. Viel Spaß beim Backen.

 

Man nehme für die Kartoffelbrötchen

500 g mehlig kochende Kartoffeln (ungeschält)

2 TL Salz

100 ml lauwarmes Kochwasser von den Kartoffeln

200 ml lauwarme Milch

20 g frische Hefe

1 TL Zucker

350 g Weizenmehl (Type 405)

150 g Kartoffelmehl

2 EL Haferkleie

2 EL Olivenöl

1 TL Salz

Mehl für die Arbeitsfläche

Backpapier

 

 

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Man mache

Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. In einem Topf mit Wasser und Salz weich kochen. Anschließend die Kartoffeln abgießen und das Kochwasser auffangen. Kartoffeln und Kartoffelwasser abkühlen lassen, bis beides handwarm ist. Die Haferkleie in 100 ml Kartoffelwasser quellen lassen.

In einer Schüssel 4 EL von dem Weizenmehl geben und 120 ml Milch mit dem Zucker hinzufügen. Die Hefe reinbröckeln und darin auflösen. Den Vorteig etwa 15 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln fein zerstampfen. 

Als nächstes die beiden Mehlsorten, aufgeweichte Haferkleie (verbliebenes Wasser abgießen), restliche Milch, Olivenöl und Salz zu dem Vorteig geben. Alle Zutaten gut zu einem glatten Teig verarbeiten. Der Teig wird sich etwas feucht anfühlen, sollte aber nicht zu sehr kleben. Notfalls noch mit etwas Mehl nacharbeiten. Die Schüssel mit einem Handtuch für 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Nach der Gehzeit den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und in 10 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Teigstück ordentlich durchkneten, zu einer Art Kugel formen und mit etwas Mehl bestreuen. Wer möchte kann die Oberseite der Brötchen und mit einem Messer etwas einritzen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und noch einmal 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze aufheizen. Damit die Brötchen schön knusprig werden könnt ihr kurz vor dem Einschieben eine Halbe Tasse mit Wasser auf den Backofenboden gießen, damit etwas Wasserdampf erzeugt wird.

 

Nun die Brötchen in den Ofen schieben und in 35-40 Minuten fertig backen. Die Brötchen sind fertig, wenn sie goldbraun sind und bei der Klopfprobe auf die Unterseite hohl klingen. Nun müsst ihr die Brötchen nur noch etwas auskühlen lassen, lecker belegen und genießen. Ich nehme entweder Butter oder Frischkäse und darauf dann eine leckere selbstgemachte Marmelade.

 

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Kleiner Tipp: Ich habe den fertigen Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, dann hat er mehr Zeit und die Brötchen werden noch geschmackvoller. Bevor ich dann die Brötchen daraus geformt habe, habe ich ihn erst noch an einem warmen Ort etwas Temperatur annehmen lassen.

 

„The Versatile Blogger Award“

 

 

Nachdem ihr jetzt für die richtige Grundlage gesorgt habt geht es zu den sieben Fakten über mich und meinen Blog.

  1. Ich habe zwei junge, hübsche Töchter die sich im Studium bzw. mitten im Abitur befinden. Von ihnen erhalte ich immer mal wieder wertvolle Tipps für meine Social Media Kanäle oder den Blog. Wenn ich dann mal etwas veganes auf meinem Blog präsentiere dann hat meistens meine älteste Tochter ihre Hand mit im Spiel.
  2. Wer Kinder hat die schon an der 20 kratzen, bzw. etwas darüber sind ist meistens auch nicht mehr der Jüngste. Daher gehöre ich im Bereich der Foodblogger mit meinen jungen 58 Jahren, eher zu den „Good old boys“. Vielleicht bin ich von den Männern sogar der Älteste, wer weiß …  Auf jeden Fall bin ich bei Foodbloggertreffen sehr häufig immer die sogenannte „Männerquote“.
  3. Ich backe und koche für mein Leben gerne und bin besonders für die Süßen Dinge im Leben immer zu haben. Da aber das Kochen meistens eher etwas mit Salz zu tun hat habe ich mich entschieden meinen Blog SalzigSuessLecker zu nennen.
  4. Zum Food & Kochen bin ich über meine Eltern gekommen. Meine Mutter war eine sehr gute Köchin und mein Vater war im Fleischbereich tätig. Zu Hause hatten wir ein sogenanntes „Pottstück“, sowie reichlich Obstbäume. Aus der Tüte, oder so, kenn ich gar nicht. Ich bin ein Fan von frischen und ehrlichen Produkten. Seit über 16 Jahren bin ich schon Mitglied bei SlowFood.
  5. Das ich auch einen Beruf im Foodbereich erlernen wollte war schon sehr früh klar. Daher habe ich zuerst einmal eine ordentliche Metzgerlehre absolviert. Anschließend habe ich Lebensmitteltechnologie studiert und noch die Prüfung zum Metzgermeister gemacht. Auch während meiner Bunderwehrzeit bin ich dem Food treu geblieben. Ich war bei der Marine und habe zuerst eine dreimonatige Schiffskochausbildung auf Sylt gemacht. Anschließend war ich für 12 Monate als Ordonanz im Offizierscasino in Plön tätig. Dort habe ich für die Offiziere und ihre Gäste Essen zubereitet, gebacken und serviert.
  6. Aber auch in meinem Foodieleben gibt es Pleiten, Pech und Pannen. Die größte küchentechnische Panne habe ich erst vor kurzem beim „Das Perfekten Dinner“ – Wer ist der Profi?“ Ich hatte schlicht weg den Zucker in der Nachspeise vergessen. Shit happens …..
  7. Neben den Lebensmitteln begleitet mich die Fotografie schon seit meiner Zeit als Jugendlicher. Früher noch im Fotolabor bzw. Dunkelkammer. Heute ist es einfacher, macht aber genauso viel Spaß. Zur Foodfotografie bin ich erst in den letzten Jahren gekommen. Ich habe zwei alte Kochbücher mit Rezepten von meinem Urgroßvater der Konditor und Gastronom war. Es war daher schon immer mein Wunsch diese Rezepte, zumindest einen Teil davon, nach zu kochen und zu fotografieren. Mittlerweile bin ich auch schon phasenweise dabei. Nur ich möchte noch einen Schritt weiter gehen. Einen Teil dieser Rezepte möchte ich zu einem oder zwei Büchern verarbeiten und herausgeben. Leider fehlt mir bisher ein Verlag der mich da unter seine Fittiche nimmt. Also ihr Lieben, wenn ihr einen Verlag kennt der an so etwas Interesse hat bitte unbedingt melden!

 

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Ja, das war es auch schon. Ich hoffe es war nicht zu langatmig, sondern eher interessant. Auf jeden Fall bedanke ich mich für eure Aufmerksamkeit. Die Regeln für diesen Award und meine drei Nominierten findet ihr ganz unten in diesem Post.

 Das Wetter an diesem Wochenende soll, passend zum Wechsel in die Sommerzeit, gut werden mit ganz viel Sonne. Da bekommt man schon richtig Lust auf den Frühling und den Sommer. Abschließend wünsche ich euch ein sonniges und entspanntes Wochenende.

Genießt das Leben!

Michael

Möchtet ihr mehr leckere Rezepte, dann schaut doch mal hier.

Laugenecken

Cruffins

Kartoffelbrötchen

 

Hier nun die Regeln, die beim The Versatile Blogger Award zu beachten sind:

  • Erzählt 7 interessante Dinge über euch
  • Der Award sollte an kürzlich kennengelernte Blogs oder aber auch an Blogs, denen ihr regelmäßig folgt, verliehen werden
  • Verlinkt diese Blogs gerne in euren Beiträgen und gebt ihnen Bescheid, dass sie nominiert sind
  • Und nicht zu vergessen: Bedankt euch bei der Person, die euch nominiert hat und verlinkt auch diese in eurem Beitrag.

 

Und hier die von mir nominierten Blogs:

Soulsister meets friends Ein sehr vielseitiger Blog von der lieben Katrin, wo es immer wieder Interessantes zu lesen gibt und natürlich die Sonntägliche Blogparade „Sonntagsglück“.

Savorylens Die beiden, Gaby und Christian, habe ich bei einem Food-Fotografie-Workshop in Frankfurt kennen gelernt. Seitdem „verfolgen“ wir uns ständig bei Instagram und FB. Die beiden erzählen gerne über ihre Reisen, vornehmlich in die USA, und natürlich über das Kochen und Backen. Untermalt durch superschöne Fotos

Sansanrebecca Die liebe Rebecca aus dem schönen Tirol kenne ich seit meiner ersten BlogParade und seitdem bin ich immer wieder gerne als lesender Gast auf ihrem Blog und genieße den Anblick ihrer leckeren Rezepte

 

Ich könnte an dieser Stelle noch viele weitere Blogs nominieren die ich sehr schätze, aber das würde den Bogen überspannen.

 

 

5 comments

  1. Lieber Michael, erst einmal herzlichen Glückwunsch!
    Als grundneugieriger Mensch finde ich deine sieben Fakten natürlich spannend. Ein großer Fan deiner Rezepte und Bilder bin ich ja schon eine ganze Weile. Ausserdem setze ich deine Kartoffelbrötchen gleich auf meine ToDo-Liste für den kommenden Urlaub!
    So, genug gelobt, nun stürze ich mich in meinen letzten Arbeitstag und später gehts dann zur Kulinart in Stuttgart.
    Liebe Grüße und schönes Wochenende

  2. Danke lieber Michael für die lieben Worte und die Nominierung gerne nehmen ich die natürlich an! Freut mich seeeehr! Schönes Wochenende

  3. Hallo Michael, die Brötchen koche ich nach und die Fakten waren interessant 🙂
    Liebe Grüße und schönen Sonntag
    Katalin
    http://www.disawistories.com

  4. Herzlichen Glückwunsch!
    ….es gefiel mir sehr, über Dich zu lesen. Auch ich habe Töchter (27,25,13) und gehöre damit auch zu den Älteren:)
    Dein Brötchenrezept gefällt mir. Ich probiere es aus!
    Liebe Grüße aus Bayreuth
    Elisabeth

  5. […] die Brötchen habe ich mein Rezept für „Kartoffelbrötchen“  genommen. Mal was anderes und passt […]

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