Wintersalat mit Meerrettich-Dressing und Rote Beete-Crostini

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Hallo Ihr Lieben! 

Nach sehr vielen Schlemmereien ist es nun an der Zeit einen richtig leckeren und gesunden Wintersalat zu essen. Jetzt kann man darüber streiten was gesund ist. Ich würde jetzt mal sagen, dass es leicht sein sollte. Für meinen Wintersalat habe ich mir Pflücksalate und Rote Beete geholt. Dazu ein Dressing mit erfrischendem Meerrettich. Damit man nicht das Brot so trocken dazu isst habe ich von einem Teil der Rote Beete eine Frischkäsecreme gemacht. Alles zusammen ergibt eine klasse Kombination.

Ich für meinen Teil bin ein großer Freund der Roten Beete. Sie ist auch bekannt als Rote Rübe. Sie hat von September bis März Saison. Da die großen Rüben eher holzig sein könnten, solltet ihr eher die kleinen zarten verwenden. Rohe Rote Bete enthält besonders viele Vitamine und Mineralstoffe, die nicht durch das Kochen zerstört werden. In meiner Kindheit gab es im Winter immer einen Rote-Beete-Möhrendrink zum Frühstück. Somit waren wir immer gut mit Vitaminen versorgt.

Roh schmeckt die Rote Beete natürlich auch hervorragend, z.B. in einem feinen Wintersalat. Ich mag diesen leicht erdigen Geschmack, der selbst im gegarten Zustand anhält. Man kann aus der Roten Beete unter anderem auch ein Carpaccio machen, mit anderen Salaten garnieren und mit einem leckeren Dressing beträufeln.

 

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Nach meinem kleinen Exkurs über die Rote Beete geht es jetzt aber ran an den Wintersalat.

Man nehme für das Rezept Wintersalat mit Meerrettich-Dressing und Rote Beete-Crostini

30 g frischer Meerrettich

1 Knoblauchzehe

1 Ei (Größe L; zimmerwarm)

1 EL mittelscharfer Senf

2 EL Zitronensaft

70 ml Milch

120 ml Rapsöl

650 g Rote Beete

Salz

Pfeffer schwarz, fr. gemahlen

Zucker

1 kl. Schalotte

1 TL Sahne-Meerrettich

100 g Doppelrahmfrischkäse

300 g Pflücksalate

½ Scheibe Schüttelbrot (alt. Croutons)

30 g Parmesan

Außerdem

Baguette

Kresse o.ä.

 

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Man mache

Zuerst muss ca. 150 g Rote Beete mit Schale in Salzwasser aufkochen und anschließend ca. 60 min, oder länger gar köcheln. Wichtig dabei ist, dass die Rübe mit unversehrter Schale gekocht wird. Ansonsten würde die Rote Bete „ausbluten“ und ihre strahlende Farbe verlieren. Rote Beete mit kaltem Wasser abschrecken, schälen und grob würfeln. Auskühlen lassen.

Meerrettich schälen und fein reiben. Knoblauch fein schneiden. Das Ei mit Meerrettich, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Senf, 1 EL Zitronensaft und 100 ml Öl in einen Rührbecher geben. Mit dem Pürierstab von unten nach oben hochziehen, bis eine cremige Mayonnaise entstanden ist. Milch und restlichen Zitronensaft untermischen.

Rote Beete mit einem Messer schälen. Es ist wichtig, dass ihr Einmalhandschuhe benutzt. Sonst gibt es ungewollt schöne, rote Hände. Rote Beete mit einer Küchenreibe grob hobeln oder raspeln. Nun mit dem restlichen Öl, einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer in eine Schale geben. Mit den Händen (Handschuhe nicht vergessen!!!) weich kneten.

Rote Beete, Frischkäse, Sahne-Meerrettich, Schalotte und eine Prise Zucker im Standmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pflücksalate putzen, waschen, gut abtropfen lassen. In mundgerechte Stücke zerpflücken und mit der marinierten Rote Beete mischen.

Baguette in Scheiben aufschneiden, kross toasten und mit der Meerrettichcreme bestreichen. Die Salatmischung auf einem Teller anrichten, das Schüttelbröt zerkrümeln, etwas Kresse abschneiden und den Parmesan hobeln. Den Wintersalat mit dem Dressing beträufeln. Mit Kresse, Schüttelbrot und Parmesanhobeln garnieren. Zusammen mit den Crostini servieren.

 

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Lasst es euch gut schmecken. Am Samstag gibt es etwas belebend, süßes in Dessertform.

Genießt das Leben!

Michael

 

Anbei noch zwei Link-Tipps von mir: http://www.foodfeed.de und http://www.lebensmittellexikon.de

3 comments

  1. Hallo Michael,
    wenn ich Deine Bilder sehe, läuft mir immer das Wasser im Mund zusammen.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

  2. […] ihr noch Lust auf weitere Rezepte wie zum Beispiel einen Wintersalat, oder ein leckeres Apfelstrudel-Parfait, oder vielleicht doch lieber eine Brioche […]

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