Gâteau Breton mit Rhabarber

– Für die süßen französischen Momente im Leben –

Bonjour tu aimes!

Ich grüße euch, leider nur theoretisch, aus der Bretagne mit einem köstlichen GÂTEAU BRETON mit Rhabarber. Wer es kennt weiß wie lecker ein Gâteau schmeckt wer es nicht kennt den verweise ich auf den nächsten Absatz, denn da schreibe ich mehr dazu. Ich habe persönlich schon des Öfteren Gâteau gegessen, sei es in der Ursprungsversion, lecker gefüllt, oder mit einem cremigen Eis dazu.

Jetzt zur Rhabarberzeit habe ich es auch mal selbst gemacht, und zwar schön schlotzig. Das müsst ihr unbedingt mal ausprobieren. Auf jeden Fall wird das nicht mein letztes Gâteau gewesen sein, das ich gebacken habe.

Gâteau Breton mit Rhabarber (2 von 3)
Gâteau Breton mit Rhabarber (1 von 1)

Gâteau Breton mit Rhabarber

Ein Gâteau ist ein traditionelles Gebäck, oder besser gesagt ein Butterkuchen, aus der Bretagne. Er ist sehr schnell gemacht und besteht im Wesentlichen aus Mehl, Zucker, Eigelb und Salzbutter. Gerade Butter, und es muss auch Salzbutter sein, muss reichlich rein. Es sollten schon mindestens 20% sein.

Das Gâteau Breton ist einfach nur köstlich und kann auch noch vielfältig verfeinert werden, entweder so wie ich es gemacht habe als Gâteau Breton mit Rhabarber, oder mit Marmelade oder auch einer Puddingcreme.

Ein Vorteil ist, dass dieser Kuchen auch über einige Tage lang frisch bleibt. Für alle die beim Genuss etwas warten können empfehle ich eine Wartezeit von zwei Tagen, denn er wird mit jedem Tag besser.

Gâteau Breton mit Rhabarber (3 von 3)
Gâteau Breton mit Rhabarber (11 von 13)

Bei dem Rezept habe ich mich an einer Rezeptvorlage meiner lieben Kollegin Maren vom Blog Maren Lubbe – feine Köstlichkeiten orientiert.

Sie hatte ihn seinerzeit mit Salzkaramell verfeinert. Aber auch sonst findet ihr bei Maren die leckersten Kuchenrezepte. Schaut einfach mal bei ihr vorbei.

Meinen nächsten Blogpost könnt ihr hier schon wieder am Freitag, den 21. Mai lesen. Dann heißt es wieder „Koch mein Rezept“. Ich habe einen anderen Blog besucht und mir ein leckeres Rezept davon ausgesucht, das ich euch dann präsentieren werde. Des Weiteren werde ich euch in dem Rahmen auch den Blog und die Bloggerin näher vorstellen. Lasst euch überraschen.

Au revoir et profiter de la vie!
Michael

Weitere leckere Kuchen habe ich hier für euch aufgelistet. Aus Deutschland, Frankreich und Spanien

Orangen-Marzipanschnecken      

Paris-Brest     

San Sebastian Cheesecake      

Gâteau Breton mit Rhabarber

Zutaten

  • 500 g Rhabarberkompott

    (ca. 600 g Rhabarber geputzt, gewürfelt mit 2 EL Zucker, 1 Pack. Vanillezucker, 2 EL Orangenlikör und 1 TL Orangenabrieb einköcheln. Danach auskühlen lassen)

  • 350 g Mehl (Typ 550)
  • 270 g Zucker
  • 1 Pack. Vanillezucker
  • 270 g gesalzene Butter (2,5%), Zimmertemperatur
  • abgeriebene Schale einer halben Bio-Orange
  • 6 Eigelb ca. 130 g (Größe M)
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • Fleur de Sel
  • Außerdem
  • Springform  Ø 24cm, Butter für die Springform, Backpapier

Anleitungen

  • Als erstes das Rhabarberkompott herstellen.
    Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder mit Butter einfetten.
    Mehl und beide Zucker in einer Rührschüssel mischen. Die Butter in kleinen Stücken nach und nach mit den Händen einkneten.
    Die Eigelbe nach und nach einarbeiten, bis alle Zutaten gut vermengt sind. Danach mit dem Kneten aufhören.
    Zwei Drittel Teiges rund, entsprechend der Größe der Springform flach drücken und in die vorbereitete Form legen. An den Rändern den Teig etwas höher ziehen, damit das Rhabarberkompott später nicht ausläuft.
    Den restlichen Teig zwischen zwei Backpapierblättern auf die Größe der Springform rund ausrollen. Auf eine flache Platte legen und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
    Das Kompott auf den Teig in der Springform geben, glatt streichen und für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
    Nach den Kühlzeiten den „Deckel“ auf den Teig mit der Kompottfüllung legen und die Ränder leicht andrücken. Den fertigen Kuchen (im Rohzustand) über Nacht in den Kühlschrank stellen.
    Am nächsten Morgen den Backofen auf 180 Grad Celsiusvorheizen.
    Eigelb und Milch verrühren und die Kuchenoberfläche damit bestreichen. Anschließend mit einer Gabel ein Muster nach Wahl in die Oberfläche ritzen.
    Zum Schluss noch etwas Fleur de Sel darauf streuen und für ca. 45 – 60 Minuten bei 180 Grad goldbraun backen, abkühlen lassen und erst dann aus der Form nehmen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, frühgenug mit Backpapier oder Alufolie abdecken. 

4 Kommentare
  1. zunehmendwild
    zunehmendwild sagte:

    Lieber Michael,
    Gâteau Breton kenne ich bislang nur aus dem Französischkurs an der VHS. Dein Rezept macht Lust aufs Nachbacken. Ist ja auch ne schöne Variante, um das Rhabarber-Lieblingskompott hübsch zu verpacken. Mal schauen, wo ich hier am Stadtrand gesalzene Butter auftreiben kann.
    LG Peggy

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