Apfelsinen-Gratin – aus Uropas Rezeptbuch

Apfelsinen-Gratin (1 von 1)

Ich habe heute ein weiteres Rezept aus Uropas Rezeptbuch für euch. Dieses mal ist es ein lecker, fluffiges Apfelsinen-Gratin. Auch bei diesem Rezept werden Kindheitserinnerungen wach. Welche das sind erzähle ich euch im Folgenden.

Apfelsinen-Gratin (3 von 11)

Das Apfelsinen-Gratin und ich

Früher gab es zu Hause des Öfteren zum Abend, oder auch mal als Dessert einen leckeren Auflauf. Entweder wurden dafür Zwiebäcke, Brötchen oder ein extra angerührter Teig für genommen. Generell waren sie immer mit Früchten, teilweise aus dem eigene Garten.

Dieses Gratin aus dem Rezeptbuch war immer oberlecker. Der Teig war so fluffig und wenn er aus dem Backofen kam, verströmte es sofort einen ganz tollen Duft im Haus. In der Sommerzeit gab es ihn auch mal mit Erdbeeren, das schmeckte auch oberlecker.

Jeder nahm sich seinen Teil aus der großen Auflaufform und wer wollte konnte sich noch etwas Vanillesauce dazu tun, oder im Sommer auch schon mal selbstgemachtes Eis. Das war immer herrlich.

Ich habe natürlich so wie ich Zeit hatte – die Schule ging ja vor – in der Küche mit dabei. Auch wenn man den Teig zusammenrühret und es kam der Orangenabrieb hinein verströmte dieser einen so tollen Duft. Auch heute noch mag ich diesen Duft sehr gerne und bin auch ein riesengroßer Fan von Orangen-Rührkuchen. Das Rezept dazu habe ich nach diesem Post für euch verlinkt, ebenso mein heutiges Rezept.

Apfelsinen-Gratin (9 von 11)

Ein Malheure!

Passiert euch das auch manchmal in der Küche, das etwas daneben geht, oder das ihr etwas vergesst, z.B. eine wichtige Zutat. Mir ist es mal wieder passiert, aber ich konnte es zum Glück noch so eben retten.

Was war passiert?

Ich war soweit, dass die Auflaufform fertig eingefettet und mit Semmelbröseln bestreut war. Die Masse hatte ich gerade eingefüllt da fiel mir beim einfüllen auf, das die Masse doch etwas zäh wirkte. Da traf mich fast der Blitz und mir fiel ein, dass ich den Eischnee vergessen hatte. Also schnell den Eischnee geschlagen, die Auflaufform wieder entleert, ausgespült, neue eingefettet und ausgestreut. Den fertigen Eischnee unter die Gratinmasse gehoben und wieder in die Schälchen abgefüllt. Puh, das war noch mal so gerade gut gegangen.

Na ja, dann habe ich das Apfelsinen-Gratin in den Ofen geschoben und in Ruhe backen lassen bis er richtig schön goldgelb war. Dieses goldgelb wurde sogar noch durch die knallige Farbe der Orangenscheiben verstärkt. Zum Schluss kam noch etwas Puderzucker und ein paar gehackte Pistazienkern drüber und es durfte losgelöffelt werden, na … Weiterlesen...