Naked Cake mit Apfelsinenkrem aus Uropas Kochbuch

Naked Cake mit Apfelsinenkrem (9 von 9)

Ich esse ja nun einmal für mein Leben gerne Kuchen, bzw. Torten. Daran hatte ich schon von klein auf meine Freude. Jetzt habe ich in Uropas Rezeptbuch eine weitere leckere Torte gefunden, die ich euch als Naked Cake mit Apfelsinenkrem zeige.

Naked Cake mit Apfelsinenkrem (1 von 9)

Eigentlich heißt sie laut Rezeptbuch Apfelsinenkrem-Torte, aber ich dachte mir in der heuteigen Zeit kann man so etwas auch ein klein wenig modernisieren, wobei ich bei manchen Rezepten schon altmodisch bin und auch bleibe, weil damit immer wieder Traditionen verbunden sind.

Naked Cake mit Apfelsinenkrem (3 von 9)

Naked Cake mit Apfelsinenkrem

Ursprünglich bestand diese Torte aus zwei dunklen Biskuitböden und dazwischen war diese oberleckere Apfelsinenkrem. Als Garnitur hatte mein Uropa Puderzucker darüber rieseln lassen und dann noch mit Apfelsinenfilets belegt. Das sah schon toll aus.

Eeines habe ich bei Biskuitböden noch nie richtig hinbekommen, nämlich das der Boden sich nicht nach oben wölbt sondern schön glatt bleibt. Bei mir sieht es meistens aus wie eine Kuppel. Vielleicht hätte ich sie besser Kuppeltorte nennen sollen. Nein, Spaß beiseite. Ich finde das echt schade und es ist ja nun wirklich das Rezept von meinem Uropa und auch meine Mutter hat danach gebacken und deren Böden waren auch immer glatt. Weiß einer von euch wie man den Boden schön glatt hinbekommt, außer das man die Wölbung abschneidet? Da wäre ich echt für jeden Tipp dankbar.

Mein Rezept findet ihr wie immer am Ende des Posts.

Uropas Rezeptbuch

Ich schreibe immer von dem besagten Rezeptbuch und bin auch schon des Öfteren gefragt worden, das mein Opa für die damalige Zeit, als Mann, schon etwas anders gewesen sein muss, da er gebacken und auch die Rezepte dazu aufgeschrieben hat.

Jetzt wird es glaube ich mal Zeit die Sache aufzuklären. Mein Opa war nicht anders, denn er war Konditor und Koch und betrieb mit meiner Uroma zusammen, in einem kleinen Örtchen Nahe Bielefeld, einen Landgasthof mit einem kleinen Cafébereich und ein paar Fremdenzimmern.

Des Weiteren hatte er auch ein Hühner und acht Schweine, die er im Laufe eines Jahres in seinem Gasthof verarbeitet hat. Und er hatte sogar seine eigene Zigarrenmarke – Rehbeins No. 40. Die dicken Dinger hat er bis zu seinem Tod geraucht. Es war immer lustig mit anzusehen wie er nach seiner Rente zu Hause in seinem Schaukelstuhl saß und fröhlich vor sich hin qualmte.

So jetzt wieder zurück zum eigentlichen Thema, denn ich wollte ja noch etwas zu diesem Rezeptbuch sagen. Also mein Uropa hat kein … Weiterlesen...

Apfelsinen-Gratin – aus Uropas Rezeptbuch

Apfelsinen-Gratin (1 von 1)

Ich habe heute ein weiteres Rezept aus Uropas Rezeptbuch für euch. Dieses mal ist es ein lecker, fluffiges Apfelsinen-Gratin. Auch bei diesem Rezept werden Kindheitserinnerungen wach. Welche das sind erzähle ich euch im Folgenden.

Apfelsinen-Gratin (3 von 11)

Das Apfelsinen-Gratin und ich

Früher gab es zu Hause des Öfteren zum Abend, oder auch mal als Dessert einen leckeren Auflauf. Entweder wurden dafür Zwiebäcke, Brötchen oder ein extra angerührter Teig für genommen. Generell waren sie immer mit Früchten, teilweise aus dem eigene Garten.

Dieses Gratin aus dem Rezeptbuch war immer oberlecker. Der Teig war so fluffig und wenn er aus dem Backofen kam, verströmte es sofort einen ganz tollen Duft im Haus. In der Sommerzeit gab es ihn auch mal mit Erdbeeren, das schmeckte auch oberlecker.

Jeder nahm sich seinen Teil aus der großen Auflaufform und wer wollte konnte sich noch etwas Vanillesauce dazu tun, oder im Sommer auch schon mal selbstgemachtes Eis. Das war immer herrlich.

Ich habe natürlich so wie ich Zeit hatte – die Schule ging ja vor – in der Küche mit dabei. Auch wenn man den Teig zusammenrühret und es kam der Orangenabrieb hinein verströmte dieser einen so tollen Duft. Auch heute noch mag ich diesen Duft sehr gerne und bin auch ein riesengroßer Fan von Orangen-Rührkuchen. Das Rezept dazu habe ich nach diesem Post für euch verlinkt, ebenso mein heutiges Rezept.

Apfelsinen-Gratin (9 von 11)

Ein Malheure!

Passiert euch das auch manchmal in der Küche, das etwas daneben geht, oder das ihr etwas vergesst, z.B. eine wichtige Zutat. Mir ist es mal wieder passiert, aber ich konnte es zum Glück noch so eben retten.

Was war passiert?

Ich war soweit, dass die Auflaufform fertig eingefettet und mit Semmelbröseln bestreut war. Die Masse hatte ich gerade eingefüllt da fiel mir beim einfüllen auf, das die Masse doch etwas zäh wirkte. Da traf mich fast der Blitz und mir fiel ein, dass ich den Eischnee vergessen hatte. Also schnell den Eischnee geschlagen, die Auflaufform wieder entleert, ausgespült, neue eingefettet und ausgestreut. Den fertigen Eischnee unter die Gratinmasse gehoben und wieder in die Schälchen abgefüllt. Puh, das war noch mal so gerade gut gegangen.

Na ja, dann habe ich das Apfelsinen-Gratin in den Ofen geschoben und in Ruhe backen lassen bis er richtig schön goldgelb war. Dieses goldgelb wurde sogar noch durch die knallige Farbe der Orangenscheiben verstärkt. Zum Schluss kam noch etwas Puderzucker und ein paar gehackte Pistazienkern drüber und es durfte losgelöffelt werden, na … Weiterlesen...

Orangen-Trifle nach Uropas Rezept

Orangen-Trifle (8 von 9)

Apfelsinen-Krem wird zu Orangen-Trifle

Wieder ein Rezept aus Uropas Rezeptbuch, das ich ein klein wenig umgetauft, genauer gesagt auf den heutigen Stand aktualisiert habe. Dieses Orangen-Trifle steht in Uropas Rezeptbuch als Apfelsinencreme, die auch geschichtet wird, aber etwas anders und ohne die Cookies im Glas.

Orangen-Trifle (1 von 2)

Also das ursprüngliche Rezept und auch die Darreichungsform, so wie ich es aus meiner Kinder- und Jugendzeit kenne, sieht etwas anders aus als diese etwas modifiziertere Variante. Ich finde Tradition gut, aber man muss auch kleine Veränderungen wagen und glaubt mir, mein Uropa hätte heute an dieser leckeren Dessertvariante seine echte Freude. Er hätte dafür auch bestimmt seine eigenen Kekse oder Biskuitabschnitte dafür genommen. Ich habe in meinem Rezept Cookies mit Schokoladenstückchen verwendet, weil ich finde das Orange und Schokolade sehr gut miteinander harmonieren. Getränkt habe ich sie auch nicht denn so wird der Crunch erhöht.

Das Dessert wurde früher recht einfach serviert. Die Creme kam in ein Glas und obendrauf Apfelsinenfilets und entweder ein paar Pistazienkerne oder Minzeblättchen. Ich habe es immer sehr genossen, denn ich mag diese Fruchtigkeit, und Apfelsinen sowieso.

Mit diesem Dessert könnt ihr euch selbst verwöhnen, oder auch eure Gäste. Zudem eignet es sich prima, als Dessert auf einem Büffet, zum Beispiel zum Brunch. Aber auch als Meal-Prep fürs Büro oder zu einem schönen, sommerlichen Picknick ist es bestens geeignet. Mein Rezept findet ihr wie immer am Ende meines Posts.

Orangen-Trifle (10 von 9)

Trifle – whats that?

Trifle ist eine wunderbare Schichtspeise, die ihren Ursprung in Großbritannien hat und aus mehreren Schichten einer Creme, Mousse oder Pudding, in Alkohol getränkten fluffigen Biskuitstücken oder knusprigen Cookies und Obst oder Fruchtmus besteht. Man kann das Obst je nach Saison immer variieren.

Das Wort Trifle wird abgeleitet aus dem mittelenglischen Wort „trufle“. Das wiederum soll auf das französische Wort „trufe“ zurückgehen und so viel bedeuten wie Kleinigkeit.

Das ursprüngliche Dessert hat sich im Laufe der Zeit etwas verändert. Die heutige Form des Trifle entstand erst Mitte des 18. Jahrhunderts, zubereitet aus getränktem Biskuit sowie einer Creme-Schicht und ein paar Früchten.

Orangen-Trifle (5 von 9)

Alles Apfelsinen oder doch Orangen?

Die einen sagen Apfelsine, die anderen sagen Orangen. Aber was ist jetzt die richtige Bezeichnung? Ich werde mal versuchen das Ganze aufzudröseln.

Der vor allem im norddeutschen verwendete Name Apfelsine leitet sich aus dem Niederländischen “appelsien” oder “sinaasappel” ab und bedeutet nichts anderes als “Apfel aus China”. Dahinter wiederum steht der lateinische Namen der Orange, “citrus sinensis”, … Weiterlesen...

Winter-Gemüsesalat

Winter-Gemüsesalat (3)

Hallo ihr Lieben!

Lecker und leicht in das neue Jahr, bzw. in den Januar starten mit der Kampagne „Veganuary“ für eine vegane Ernährung. Mein Beitrag dazu ist ein bunter Winter-Gemüsesalat den ich mit kleinen Crostinis und einer Rote Beete Creme serviere.

Winter-Gemüsesalat (1)

Was sich hinter der Kampagne “Veganuary” verbirgt werde ich im Folgenden versuchen ein wenig näher zu beschreiben.

Veganuary

Das Wort “Veganuary” ist eine Wortbildung aus dem Wort „Vegan“ und „January“ Es beschreibt den Trend, dass Menschen zum Start in das neue Jahr den ersten Monat lang eine vegane Ernährung ausprobieren sollen.

Ursprünglich kommt dieser Trend für die Kampagne aus Großbritannien und ist mittlerweile zu einem globalen geworden und wird auf der ganzen Welt zelebriert. Denn die vegane Ernährung ist längst keine Randerscheinung mehr.

Die Kampagne findet im Januar statt weil sich dann viele Menschen zu Beginn des Jahres bestimmte Ziele für das kommende Jahr setzen und eines davon könnte eine vegane Ernährung für einen Monat sein.

Ich halte es so, dass ich im Laufe eines Jahres immer mal das eine – vegan, zum Beispiel wie mein Bunter Winter-Gemüsesalat – mal das andere, vermehrt vegetarisch – und auch gelegentlich Fleisch esse. So macht es mir am meisten Spaß und ich fühle mich sehr wohl damit, denn das ist auch wichtig.

Winter-Gemüsesalat

Ich habe mal wieder gemischt und zwar bunt gemischt damit der Name „Bunter Wintersalat“ auch Programm ist. Hauptbestandteile sind Rote Beete, Ringelbete und Pak Choi. Dazu kommt noch etwas Obst in Form von Granatapfelkernen und Blutorangenfilets, sowie ein paar Nüsse und roter Quinoa.

Die Nussmischung bestand bei mi aus gehackten Pistazien, gesalzenen Sonnenblumen-, Kürbis- und Zederkernen.

Als Dressing gibt es eine Vinaigrette die ich mit etwas Limettensaft und Chilipulver abgeschmeckt habe. Man kann den Salat so in seinen einzelnen Bestandteilen auf einer Platte anrichten und dann die Vinaigrette darüber träufeln, oder eben alles mit dem Dressing in einer großen Salatschüssel mischen und anrichten.

Zum Salat habe ich ein paar Vollkorn-Rounds mit Rote Bete Creme gemacht. Das gesamte Rezept gibt es wieder wie immer am Ende des Posts.

Wichtig bei den Beten ist noch zu erwähnen, dass ihr sie nicht Gramm genau bekommt. Es wird immer ein Rest bleiben, den kann man dann gut in einem weiteren Salat, oder in einem bunten Gemüsetopf verwenden.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig Appetit auf so etwas leckeres wie meinen bunten Winter-Gemüsesalat machen, der im wahrsten Sinne des Wortes auch schön knackig … Weiterlesen...

Best of Orangen – meine liebsten Rezepte

Best of Orangen 2

Hallo Ihr Lieben!

Es ist schon wieder vorbei mit der Orangenzeit, zumindest bei mir. Denn meine beiden Kisten mit den köstlichen Bio-Orangen sind aufgebraucht. Teilweise habe ich sie einfach nur so gegessen, zumindest die meisten davon, aber einen Teil habe ich auch verarbeitet, wobei das meiste davon in Backwaren eingesetzt worden ist. Da sich mittlerweile über 20 Rezepte mit Orangen auf meinem Blog angesammelt haben möchte ich euch heute meine „Best of Orangen“ präsentieren.… Weiterlesen...

Pop Over Brioche mit Orangen-Pistazien-Butter – Tag der Pistazie

Pop Over Brioche (7 von 13)

Hallo Ihr Lieben!

Vor einiger Zeit fragte mich meine liebe Kollegin Susan vom Blog Labsalliebe ob ich Interesse hätte mit vielen anderen Blogger*Innen an einer Challenge zu Ehren des „Tages der Pistazie“ teilzunehmen. Da habe ich natürlich zugesagt, da ich schon immer sehr gerne Pistazien mochte und in meinem mal erlernten Beruf durchaus auch ab und zu mal etwas mit Pistazien zu tun hatte. Zu dieser Challenge habe ich ein paar Pop Over Brioche beigesteuert.… Weiterlesen...