Hallo Ihr Lieben!

Kennt Ihr auch noch diesen Spruch aus der Tee-Werbung  „ …, your Sir Winston-Tea“, wo der ältere Herr seinen Tee serviert bekommen hat. Ich habe das immer noch im Kopf wenn ich an Tee denke. Aber natürlich denke ich dann auch generell an die gemütliche Teatime-mit-Scones in Großbritannien.

Was meint Ihr gehört in Großbritannien, außer Tee und Scones noch zu einer guten Teatime? Natürlich clotted Cream und süße, oder herzhafte Snacks. Das Ganze natürlich nachmittags in einem schönen, entspannten Ambiente.

Allerdings heißt das in Großbritannien am Nachmittag  – Afternoon-Tea –  da dort praktisch zu jeder Tageszeit Tee getrunken wird. Zu verdanken ist der Afternoon-Tea der 7. Duchesse of Bedford. Sie verspürte seinerzeit zwischen Mittag- und Abendessen regelmäßig ein Hungergefühl und ließ sich deshalb nachmittags einen kleinen Imbiss mit süßem Gebäck und herzhaften Sandwiches servieren. Somit war die Afternoon-Teatime geboren, die bis heute noch zelebriert wird und in der Regel zwischen 16-17 Uhr stattfindet. Allerdings findet das aus Zeitgründen meistens nur am Wochenende statt und da ist es chic sich zu einer Afternoon Teatime-mit Scones in einem renommierten Hotel zu treffen.

 

 

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Soviel zur Geschichte, denn das was ich Euch heute auftischen möchte ist die leckere Realität die Ihr zu Hause nachbacken und dann ebenfalls zelebrieren könnt. Vielleicht sogar heute, weil das Wetter jetzt ja eher dazu animiert mal am Nachmittag in Ruhe ein Tässchen Tee zu trinken.

Ich habe mir für meine Afternoon-Teatime ein paar Scones gebacken, Frischkäse aufgeschlagen, ein paar Beeren dazu und natürlich meine selbstgemachte Orangen-Holunder-Konfitüre. Das Schöne ist, es ist alles ganz einfach und schnell herzustellen.

 

Man nehme für das Rezept Teatime-mit-Scones

400 g Mehl, Typ 550

1 Pack. Backpulver

30 g Zucker

1 Pack. Bourbon-Vanillezucker

Salz

kalte Butter

220 ml Milch

1 Eigelb (Kl. L)

400 g Frischkäse (alt. Creme double)

Rote Johannisbeeren

am besten selbstgemachte Orangenmarmelade

Außerdem

Runde Ausstecher Ø 5 cm

Backpapier

 

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Man mache

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz in den Blitzhacker geben. Kurz einmal durchmischen, die kalte Butter stückchenweise zugeben und alles zu einem krümeligen Teig mixen. Nun 200 ml Milch zugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 cm dick ausrollen und Kreise ausstechen. Dabei den Ausstecher zwischendurch immer wieder in Mehl tauchen und beim Ausstechen nicht drehen, ansonsten gehen die Scones schief im Ofen auf. Den restlichen Teig immer wieder zusammendrücken, denn insgesamt müsst ihr 17-18 Scones rauskriegen.

Backofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad; Gas 3-4) vorheizen. Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Eigelb und die restliche Milch miteinander verquirlen und die Scones damit bestreichen. Nun auf der 2. Schiene von unten ca. 13-15 min goldbraun backen und anschließend auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

 

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Den Frischkäse cremig aufschlagen. Wem es nicht cremig genug ist kann einen Schuss Milch, oder Sahne hinzugeben.

Nun das Ganze auf einer Kuchenplatte oder noch besser, wer so etwas hat, auf einer Etagere anrichten. Dazu einen guten Tee einschenken und ganz entspannt genießen. Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag bei eurer Teatime-mit-Scones.

 

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Genießt das Leben!

Michael

 

 

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5 Kommentare
  1. Jan
    Jan sagte:

    Tolles Rezept!
    Aber eine Frage hätte ich da noch, es steht nur „kalte Butter“ dran, aber die Mengenangabe fehlt 😉

  2. Werner Braun
    Werner Braun sagte:

    Klingt und schmeckt wohl auch alles ganz nett, hat aber nur teilweise mit original englischem Afternoon Tea zu tun: Orangenmarmelade zu Scones beim Afternoon Tea ist ein absolutes no-go, definitely un-British! Da geht ausschließlich Erdbeer-, allenfalls noch Himbeermarmelade. Alles andere ist halt ein (deutsches) Missverständnis. Long live the Queen!

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  1. […] Buch auch bald in eurem Kochbuchregal. Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende. Den nächsten BlogPost gibt es hier wieder am 1. November mit etwas […]

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