Der Kuchen ohne Namen – der eine Sünde wert ist

Kuchen ohne Namen (8)

Hallo Ihr Lieben!

Manche Dinge haben einfach keinen Namen, oder niemand kann sich mehr an den Namen. So ist es mir jetzt gegangen als ich diesen leckeren Kuchen ohne Namen gebacken habe. Wie es dazu gekommen ist schildere ich euch im Folgenden.

 

Kuchen ohne Namen (1)

 

The Story behind

Meine Herzallerliebste kommt aus Polen und schwärmte mir neulich Abends etwas von einem ganz leckeren Kuchen, den ihre Mutter immer gebacken hat. Es hörte sich schon mal nach einem Blechkuchen an und auch die Zutaten dafür fand ich klasse. Der Kuchen ohne Namen besteht aus Mürbeteig, Streuseln, Eischnee und vielen getrockneten Früchten. Nicht zu vergessen, gehackte Nüsse und Marmelade gabs auch noch irgendwie dabei. Bei so einer Aufzählung und der Schwärmerei für diesen Kuchen wäre doch der eine oder andere von euch bestimmt auch ganz neugierig geworden und hätte sich an diesem Kuchen versucht.

 

Kuchen ohne Namen (2)

 

Die Story geht noch weiter. Meine Herzallerliebste hatte also keinen Namen und kein Rezept. Auch ihr Mutter konnte ihr weder ein Rezept dazu geben noch wusste sie wie er hieß. Sie meinte es wäre ein Rezept von ihrer Großmutter gewesen.

 

Kuchen ohne Namen (3)

 

Einige Tage später telefonierte sie mit ihrer Schwester und erzählte von dem Kuchen aus ihrer gemeinsamen Kindheit. Und siehe da ihrer Schwester fiel ein, dass sie das Rezept dazu hat, aber auch keinen Namen dafür. Nun hatten wir schon mal ein Rezept für diesen unbekannten Kuchen ohne Namen. Das Rezept war natürlich auf polnisch, was aber nicht weiter schlimm war, denn das konnte ja schnell übersetzt werden.

 

Kuchen ohne Namen (5)

 

Aus dem was in dem alten Rezept so drin stand habe ich dann mal versucht ein gelingsicheres Rezept zu machen. Was mir die ganze Zeit aber nicht klar war wie der Kuchen auf einem Blech gebacken werden sollte. Also habe ich ihn erst einmal in einer rechteckigen Springform gebacken, das war mir sicherer. Das Ergebnis war oberlecker und ich werde ihn demnächst auf alle Fälle mal als Blechkuchen backen.

 

Kuchen ohne Namen (10)

 

Vielleicht kennt jemand von euch den tatsächlichen Namen dieses Kuchen, der eigentlich ein Blechkuchen sein soll. Wenn ja, dann schreibt ihn mir bitte in den Kommentaren. Darüber würde ich mich sehr freuen.

Meinen nächsten Post gibt es hier wieder am 2. März. Dann gibt es eine weitere Buchrezension, die sich mit der Ernährung beschäftigt. Natürlich gibt es dazu auch Rezepte.

Genießt das Leben!

Michael

 

Ich habe hier noch weitere leckere Kuchenrezepte, allerdings mit Namen.

Maronencreme-Törtchen   

Orangen-Gewürzgugelhupf  

Marzipan-Butterkuchen  

Verlinkt mit Katrin

KUCHEN OHNE NAMEN

Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit20 Min.
Arbeitszeit40 Min.
Gericht: Kuchen
Land & Region: Deutschland
Keyword: Kuchen ohne Namen

Zutaten

  • 3 Eier
  • 100 g Puderzucker

Teig

  • 400 g Mehl (Typ 405)
  • 100 g Feiner Backzucker
  • 1/2 Pack. Backpulver
  • 200 g Butter (alt. Margarine)
  • 1 Pack. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Belag

  • 2-3 EL Marmelade nach Wahl, ich habe Himbeermarmelade genommen
  • 100 g gehackte Haselnüsse
  • 100 g Beerenmischung, getrocknet, (Cranberries, Rosinen, Kirschen, Physalis)
  • 1/2 Pack. Orangeat
  • 1/2 Pack. Zitronat
  • 1 Pack. Zartbitterkuvertüre

Anleitungen

  • Man mache
    Eines vorab. Wenn man den Kuchen als Blechkuchen backen will muss man nur die Mengen verdoppeln.
    Teig
    Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Die Form mit etwas Butter ausfetten. Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Puderzucker steif schlagen.
    Aus den Teigzutaten einen Teig kneten und diesen dreiteilen. Ein Teigstück ausrollen und auf den Boden der Springform legen. Den Boden mit Marmelade bestreichen. Das zweite Teigstück darauf zerbröckeln und verteilen. 
  • Belag
    Nüsse, Beeren, Trockenobst, sowie Orangeat und Zitronat mit dem steif geschlagenen Eiweiß vermengen. Diese Masse auf den Bröseln verteilen und glatt streichen. Nun das letzte Teigstück mit den Händen über der Eiweißmasse zerbröckeln und entsprechend verteilen.
    In den vorgeheizten Backofen schieben und ca. 40 Minuten backen, bis er eine schöne goldbraune Farbe angenommen hat. Den Kuchen gut abkühlen lassen, die Kuvertüre verflüssigen und im Zick-Zack in dünnen Streifen auf dem Kuchen verteilen. 

3 comments

  1. Bis auf das Orangeat und Zitronat klingt das Rezept echt lecker. Muss ich unbedingt mal ausprobieren.
    Herzliche Grüße
    Christel

  2. Ich mache diesen Kuchen auf alle Fälle demnächst für mich und meine Arbeitskollegen , werde den als „Krümelkacke“ unters Volk bringen. Bin sehr gespannt wie der schmecken wird.
    Die drei Eigelb werden nicht verwendet?

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