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Hallo Ihr Lieben!

Maroni, Maroni, Maroni so höre ich es immer auf dem Weihnachtsmarkt an der schönen Lambertikirche, in Münster. Denn dort werden sie frisch geröstet angeboten. Ich habe jetzt in der Vorweihnachtszeit ein leckeres Maronencreme-Törtchen mit bereits vorgegarten Maronen gemacht. Bevor ich aber zum Rezept komme gibt es erst noch etwas Wissenswertes über die Maronen.

 

Maronencreme-Törtchen-1

 

Maronen

Maronen findet man in dieser Jahreszeit vor allem sehr oft auf den Weihnachtsmärkten. Man kann kaum dran vorbei gehen wenn einem die Röstaromen in die Nase steigen? Maronen sind eben als kleiner Magen wärmender Snack allseits beliebt. Aber sind Maronen auch Kastanien? Worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen Maronen und Esskastanien? Beides sind zwar Kastanien, aber verschiedene Arten.

Maronen sind weiter gezüchtete Sorten der ursprünglichen Edelkastanie. Esskastanien sind schwächer im Geschmack, sie sind außerdem kleiner und runder als Maronen. Beliebt sind aber beide, wobei die Marone allerdings etwas süßer und intensiver schmeckt.

Neben frischen Maronen, gibt es die schon angesprochenen gerösteten Maronen und die schon vorgegarten. Diese gibt es vakuumiert oder auch in Dosen. Nach dem ich euch jetzt die Maronen etwas näher gebracht habe will ich euch aber das Rezept für meine Maronencreme-Törtchen verraten. Es geht ganz einfach.

 

Man nehme für die Maronencreme-Törtchen   (ergibt 8 Törtchen)

4 Eier (Größe L)

2 Eiweiße

1 Prise Salz

150 g Zucker

80 g Mehl

1 Packung Vanillezucker

40 g Kakaopulver ungesüßt

1 TL Backpulver

300 g Maronen, vorgegart

3 Tassen Espresso á 20 ml

90 ml brauner Rum

40 ml Nuss-Nougat-Likör

500 g Mascarpone

1 TL Butter

1 EL Zucker

250 g gemischte Beeren zum garnieren

 

Maronencreme-Törtchen-4

 

Außerdem

Puderzucker; Backpapier; Vorlegeringe: Ø 7 cm und 5 cm hoch

 

Man mache

Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen.

4 Eier trennen und das Eiweiß davon mit etwas Salz steif schlagen.

80 g Zucker hinzufügen und solange weiter schlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nach und nach die Eigelbe unterrühren.

Mehl, Vanillezucker, Kakao- und Backpulver miteinander vermischen und unter die Masse heben. Die fertige Masse in die mit Backpapier belegte und ausgefettete Form geben.

Im Backofen ca. 15 Minuten backen, danach abkühlen lassen.

250 g Maronen, 20 ml Espresso, 50 ml Rum und die Maronen fein pürieren, durch ein Sieb passieren. Übrige 2 Eiweiße mit 70 g Zucker mischen, cremig schlagen und unter das Maronenmus unterheben. Mascarpone kurz aufschlagen und mit dem Maronenmus gut vermischen.

Die übrigen Maronen fein hacken (ca. 2-3 mm). In einer Pfanne 1 TL Butter und 1 EL Zucker karamellisieren lassen. Diesen Maronenkrokant auf Backpapier geben und etwas auseinander machen. Gut abkühlen lassen.Biskuitboden halbieren.

Mit einem Vorlegering 16 Kreise ausstechen und diese mit dem restlichen Espresso und Rum beträufeln. Die verbleibenden Reste vom Biskuitboden klein würfeln und vorsichtig unter die Maronencreme heben.Eine große Platte oder ein Backblech mit Backpapier belegen und die Vorlegeringe darauf setzen. In die Vorlegeringe je eine Scheibe Schokobiskuit legen. Anschließend fast randvoll die Maronencreme einfüllen. Zum Abschluss jeweils eine weitere Scheibe drauf legen und etwas andrücken. Anschließend die befüllten Vorlegeringe für mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

 

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Zum Garnieren die Beeren darauf verteilen. Mit Minze und Puderzucker verzieren. Diese leckeren Maronencreme-Törtchen kann man auch als Dessert zu den Festtagen servieren. Auf jeden Fall wünsche euch viel Spaß beim Genießen. 

Genießt das Leben und die letzten Tage bis Weihnachten!
Michael

 

Hier habe ich noch weitere leckere Dessertideen für die Festtage

Chai-Tea-Cheesecake als kleine Törtchen   

Espresso-Schoko-Mousse mit Blutorangen-Kompott   

Apfelstrudel-Parfait  

 

2 Kommentare
  1. Sarah
    Sarah sagte:

    Danke für die Infos zu den Kastanien! Ich hab dieses Jahr schon Esskastanien vom Baum gepflückt und Maronen vakuumiert gekauft.
    Die Törtchen sehen spitze aus … bei mir gab es heute Maroni unter das Ofengemüse gemischt.
    Gruss,
    Sarah

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