Nappa Valley Style Brownie (5 von 9)

Hallo Ihr Lieben!

Heute ist in unserer Gruppe der letzte „International Food-Day“ in diesem Jahr. Aber dafür wird es noch einmal oberlecker. Denn sechs BloggerInnen und ich feiern heute einen der köstlichsten Genussfeiertage die es gibt. Es ist der National Brownie Day. Glaubt mir wir haben uns alle mächtig ins Zeug gelegt und jeder hat etwas sehr, sehr leckeres gemacht. Bei mir gibt es köstliche Nappa Valley Style Brownies. Kennt ihr nicht? Ich bis Anfang November auch noch nicht. Auf jeden Fall sind sie als Dessert eine cremig-schokoladige Versuchung. Das Rezept dazu und die Links zu den anderen TeilnehmerInnen findet ihr am Ende meines Posts

 

Nappa Valley Style Brownie zum National Brownie Day

Um was geht es bei diesem Ehrentag? Um nichts anderes als eine der traditionellsten Kuchenvarianten der US-amerikanischen Küche. Wie so oft ist gar nicht so richtig klar wer diesen Tag eigentlich ins Leben gerufen hat, seit wann er abgefeiert wird, wie der Brownie entstanden ist und warum das alles eigentlich immer am 8. Dezember stattfindet.

Brownies werden unter Verwendung eines Rührteiges mit Mehl und Kakaopulver hergestellt. Dieser wird dann auf einem Backblech oder in einer Form gebacken. Nach dem eigentlichen Backvorgang wird der so entstandene schwere, aber lockere Kuchen in quadratische oder rechteckige Stücke geschnitten. Je nach Wunsch können Brownies mit Kuvertüre, Schokoladencreme oder verschiedenen anderen Zutaten wie zum Beispiel Nüssen veredelt werden. Der kulinarischen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 

Nappa Valley Style Brownie (1 von 9)

 

Warum heißt mein Brownie eigentlich Nappa Valley Style Brownie?

Diese Frage kann ich euch eigentlich nur mit einem Schulterzucken beantworten. Es kann sein, dass sie von den „Bouchons“ aus einigen Restaurants in Nappa Valley abstammen. Bouchons ähneln einem Weinflaschenkorken, was Bouchon auf Französisch heißt, und sind eine Art Kreuzung zwischen einem Schokoladenkuchen und einem Brownie. Dieser wird dort wohl auch gerne mit einer Karamellsauce übergossen serviert.

Wie dem auch sei, ich habe diese Art Brownie erstmals in einem Restaurant auf meiner Lieblingsinsel Norderney gegessen und war sofort begeistert. Das ich den zum heutigen Feiertag nachmachen werde war mir da sofort klar. In dem Restaurant wurde er als Dreieck serviert ich habe ihn rund ausgestochen.

 

Nappa Valley Style Brownie (2 von 9)

 

Der Nappa Valley Style Brownie besteht als erstes natürlich aus einem Brownie. Darüber kommt eine Schicht Vollmichschokoladen-Mousse die ich mit Amaretto verfeinert habe. Die Zweite Schicht ist eine dunkle Schokomousse, die ich mit Orangenlikör abgeschmeckt habe. Als Topping kommt dann eine Salz-Karamellcreme drüber, etwas Krokant und wer möchte eine Physalis. Das alles zusammen in der Kombi ist oberlecker, aber fragt mich nicht nach den Kalorien …. Die will ich auch gar nicht wissen, bei so viel Genuss im Mund.

 

Nappa Valley Style Brownie (6 von 9)

 

Nappa Valley Style Brownie (3 von 9)

Man kann diesen Brownie auch im Glas machen und die Browniereste dafür verwenden, oder eben vernaschen.

Das war nun mein Rezept für diese cremig-schokoladigen Nappa Valley Style Brownie. Ich hoffe ihr habt jetzt so richtig Appetit auf das Rezept bekommen und vielleicht macht es ja der eine oder andere zu Weihnachten nach. Es hat mir wieder sehr viel Freude bereitet an dieser Challenge teilzunehmen. Die Teilnehmer und ihre Leckereien findet ihr jetzt einige Zeilen weiter unten. Ich wünsche euch einen tollen Start in die neue Woche.

Genießt das Leben!

Michael

 

Weitere Leckereien aus der süßen weiten Welt findet ihr auch hier.

Patisserie à la “Le Cordon Bleu” – Pastry School              

Sticky Toffee Pudding     

Pumpkin Bars with Cream Cheese Icing 

 

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5 von 1 Bewertung

Nappa Valley Style Brownie

Vorbereitungszeit1 Std.
6 Stdn.
Arbeitszeit7 Stdn.
Gericht: Dessert
Land & Region: USA
Keyword: Brownie, National Brownie Day
Portionen: 6

Zutaten

  • Teig   

  • 275 g

    grob gehackte Zartbitterkuvertüre 60 %

  • 50 g Butter
  • 2 Eier (Größe L)
  • 90 g Zucker
  • 1 Pack. Vanillezucker
  • 70 g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Außerdem

  • Backform 24 x 24 cm; Backpapier; Dessertringe mit Ø ca. 8 cm; Haselnusskrokant

  • Helle Mousse

  • 100 g

    45%ige Vollmilch-Schokolade

  • 1 Pack. Vanillezucker
  • 1 Ei (Größe L)
  • 1 Eigelb (Größe L)
  • 1 Blatt Gelatine
  • 2 EL Amaretto
  • 150 ml Sahne
  • Dunkle Mousse

  • 100 g

    Zartbitterkuvertüre 60 %

  • 1 Ei (Größe L)
  • 1 Eigelb (Größe L)
  • 2 EL Orangenlikör
  • 150 ml Sahne
  • 1 Blatt Gelatine
  • Salzkaramell

  • 100 g Vollrohrzucker
  • 100 g Sahne
  • 25 g Butter
  • 1/2 TL mittelfeines Meersalz

Anleitungen

  • Zubereitung
    Teig
    Von der gehackten Schokolade 200 g mit Butter unter Rühren bei mittlerer Hitze langsam zum Schmelzen bringen. Anschließend gut abkühlen lassen.
    Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Den Boden der Backform mit Backpapier auslegen und die Form darauf setzen.
    Die Eier und die beiden Zucker miteinander schaumig rühren und unter die abgekühlte Schokolademasse rühren. Mehl, Backpulver, die restliche Schokolade und Salz mischen und mit der Masse mischen. Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen.
    Auf der mittleren Schiene für ca. 20 – 25 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen.
    Nach dem Auskühlen mit einem Dessertring die entsprechende Anzahl Kreise ausstechen. Der Teig der übrig bleibt kann man nebenbei naschen oder man zerbröselt ihn etwas und nutzt
    ihn im Nachhinein zum Verzieren. Man kann auch diese Krümel mit den beiden Sorten Mousse in einem Glas schichten.
    Helle Mousse
    Vollmilchschokolade grob hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen. Vorsicht, das Wasserbad darf nicht zu heiß sein! Dabei gelegentlich mit dem Teigspatel umrühren, denn dann schmilzt sie schneller.
    Vanillezucker, Ei und Eigelb in einem Schlagkessel über dem heißen Wasserbad cremig-dicklich aufschlagen. Nicht zu heiß werden lassen, denn sonst gerinnt das Ei. Gelatine einweichen, im Amaretto auflösen und gut mit der Eiermasse vermischen.
    Schlagkessel vom Wasserbad nehmen und die Kuvertüre gut unterrühren, bis die Masse glatt und homogen ist. Schüssel in Eiswasser stellen, gelegentlich umrühren und auf Zimmer-temperatur abkühlen lassen. Die Sahne nun halb steif schlagen, denn wenn sie zu fest ist, verbindet sie sich nicht mehr so gut mit der Kuvertüre.
    1/3 der Sahne unter die abgekühlte Schokomischung rühren, die restliche Sahne unterheben. In jeden Dessertring je eine Scheibe von dem Brownieteig legen. Darauf die Mousse mit einem Spritzbeutel spritzen. Aber Platz lassen für die dunkle Mousse. Für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
    Dunkle Mousse
    Zartbitterkuvertüre fein hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen. Vorsicht, das Wasserbad darf nicht zu heiß sein! Dabei gelegentlich mit dem Teigspatel umrühren, denn dann schmilzt sie schneller.
    Vanillezucker mit Ei und Eigelb in einem Schlagkessel über dem heißen Wasserbad cremig-dicklich aufschlagen. Nicht zu heiß werden lassen – sonst gerinnt das Ei. Gelatine einweichen, im Orangenlikör auflösen und gut mit der Eiermasse vermischen.
    Schlagkessel vom Wasserbad nehmen und die Kuvertüre gut unterrühren bis die Masse glatt und homogen rühren. Schüssel in Eiswasser stellen, gelegentlich umrühren und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Sahne nur halb steif schlagen, denn wenn sie zu fest ist, verbindet sie sich nicht mehr gut mit der Kuvertüre.
    1/3 der Sahne unter die abgekühlte Schokomischung rühren, die restliche Sahne unterheben. Die Mousse mit einem Spritzbeutel vorsichtig auf die helle Mousse spritzen. Alles mindestens 5 Stunden oder besser über Nacht kalt stellen.
    Salzkaramell
    Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die Butter zugeben und schmelzen lassen. Zum Schluss die Sahne und das Salz hinzufügen und unter ständigem Rühren köcheln lassen bis eine dicke braune Karamellsauce entstanden ist. In verschließbare Gläser füllen und beiseite
    stellen. Da auf jeden Fall etwas übrig bleibt könnt ihr den Salzkaramell für 4 Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Er schmeckt zum Beispiel sehr lecker in einer heißen Marzipan-Schokolade.
    Anrichten
    Die Rounds vorsichtig aus dem Dessertring lösen, mit dem Salzkaramell begießen, mit etwas Krokant bestreuen und zum Beispiel mit einer Physalis verzieren.

Die Teilnehmer der Challenge „National Brownie Day

Moey’s kitchen Brookies – Brownies meet Cookies

Bake to the roots Avocado Schoko Brownies (glutenfrei)

Meine Küchenschlacht Fudgy Brownie Muffins mit Orangen-Marshmallow knusper Topping

Nom Noms food Double Chocolate Cookies and Cream Oreo Brownies

LECKER&Co Gewürz-Brownies mit Glühwein-Kirschen 

 Zimtkeks und Apfeltarte Brownie-Cheesecake mit Bratapfelkompott oder Karamellsauce

7 Kommentare
  1. Maja
    Maja sagte:

    Wow, wow, wow! Was für ein wunderbares Rezept mit so unfassbar genialen Komponenten! Der Wahnsinn!
    Vielen Dank für die schöne Idee.
    Viele Grüße
    Maja

  2. Tina von LECKER&Co
    Tina von LECKER&Co sagte:

    5 stars
    Wooooow Michael,

    ich bin total begeistert von deinem Brownie und bin mal wieder sehr traurig darüber, dass Du nicht in meiner Nähe wohnst! Ich würde zu gerne Essen mit Dir tauschen!

    Liebe Grüße,
    Tina

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