Blumenkohl und Jagodzianki (9 von 7)

Hallo Ihr Lieben!

Es ist mal wieder an der Zeit für eine Buch-Rezension. Genauer gesagt wird es in den nächsten Wochen derer drei geben, davon 2x mit einem kleinen Gewinnspiel. Es ist mein erstes veganes Kochbuch was ich hier vorstelle. Es heißt „My little green KITCHEN“, ist von Sylwia Gervais geschrieben und erschienen im Hölker Verlag. Ich habe es mir in Ruhe angeschaut, durchgelesen und werde im Folgenden dazu einiges schreiben. Aber nicht nur das, ich habe natürlich auch zwei Rezepte aus dem Buch ausprobiert. Zur Rezension reiche ich euch erst etwas salziges und dann gibt es einen süßen Abschluss und beides ist natürlich sehr lecker. Es gibt Blumenkohl und Jagodzianki. Na, neugierig geworden?

 

 

Blumenkohl und Jagodzianki (3 von 7)

 

My little green KITCHEN

Das Buch ist, seitens der Autorin Sylwia Gervais, ein Herzensprojekt von ihr, das vor etwa 4 Jahren in ihrer winzigen Küche seinen Anfang nahm. Sie hat damals, gesundheitlich bedingt, ihre Ernährung auf rein pflanzlich umgestellt. Diese neue „grüne“ Lebensweise hat in ihr eine große Leidenschaft für das kochen und den Gemüseanbau im eigenen Garten geweckt.

Dieses Buch soll einen inspirieren mehr Obst und Gemüse auf dem Speisezettel zu haben und das tut es in leckerster Art und Weise. In den 62 köstlichen Rezepten, sowie einigen Basis-Rezepten, werden Wege aufgezeigt wie gut man sich regional und saisonal ernähren kann. Die Rezepte sind ein Mix aus amerikanischen, polnischen und weiteren internationalen Einflüssen.

Das Buch nimmt einen mit auf eine kulinarische Reise durch die Jahreszeiten, aufgeteilt in vier Kapitel plus einigen Basics. In jedem Kapitel findet man Sylwias Lieblingsrezepte und eine ganze Reihe grüner Tipps. Damit gemeint sind ihre Erfahrungen rund um den Garten, die sie zahlreich weitergibt. Zahlreiche und sehr schöne Fotos machen das Buch sehr lesenswert und kurzweilig.

Die Autorin

Sylwia Gervais ist 42 Jahre jung und ist seit 5 Jahren selbstständig als Fotografin, Stylistin und Content Creator im Bereich Food, Lifestyle und „grüne Reportagen“ tätig. Eigentlich studierte sie Ingenieurwissenschaften und Mathematik, aber das Kreative in ihr setzte sich dann doch durch. Zum Glück kann man sagen, wenn man dieses Buch liest.

Blumenkohl und Jagodzianki

Bei der Rezeptfolge mit Blumenkohl und Jagodzianki habt ihr bestimmt bei letzterem überlegt was ich euch jetzt wohl auftische. Also, der Blumenkohl ist ein „Gebackener Blumenkohl“ und „Jagodzianki“ sind mit Waldheidelbeeren prall gefüllte Hefebrötchen. Beides unsagbar lecker. Besonders bei den Jagodzianki gibt es einen familiären Hintergrund, nicht nur bei der Autorin, sondern auch bei mir.

 

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Meine Partnerin kommt gebürtig aus Polen, aus einer kleineren Stadt südlich von Breslau. Als sie dieses Buch durchgeblättert hat fielen ihr neben der Rote Beete Suppe sofort diese gefüllten Hefebrötchen ins Auge, denn sie kennt sie noch aus ihrer Kindheit.

Die Autorin schreibt zu diesem Rezept „Als Kinder waren wir oft mit den Eltern und Freunden im Wald und haben wilde Heidelbeeren gesammelt. Vom Naschen der „jagody“ hatten wir immer ganz blaue Zungen. Im Anschluss daran gab es immer diese leckeren, prall mit Heidelbeeren gefüllten süßen Hefebrötchen und ein Glas Milch. Herrlich!“

 

Blumenkohl und Jagodzianki (1 von 1)

 

Ebenso ist der gebackene Blumenkohl ein Gedicht. Er wird unter anderem mit Curry, Ingwer, Kreuzkümmel und Kokosmilch vermengt und gart dann im Ofen in Ruhe vor sich hin. Diese Gewürzkomposition mit dem feinen Blumenkohlaroma ist einfach nur lecker.

 

Blumenkohl und Jagodzianki (2 von 1)

 

So viel zu den beiden Rezepten für Blumenkohl und Jagodzianki. Sie sind schnell gemacht und schmecken sehr gut. Jetzt aber ab in die Küche. Als erstes gibt es den Gebackenen Blumenkohl, denn der Hefeteig braucht ja noch etwas Zeit zum Gehen.

 

Blumenkohl und Jagodzianki (5 von 7)

 

Nun gibt es, quasi als Nachtisch, oder vielleicht auch zum Nachmittags-Kaffee diese saftigen, prall mit saftigen Waldheidelbeeren, gefüllten Jagodzianki. Einfach nur reinbeißen und genießen.

 

Blumenkohl und Jagodzianki (8 von 7)

Fazit

Das Buch „My little green KITCHEN“ ist ein sehr schönes und mit viel Liebe gemachtes Kochbuch. Im Prinzip müsste ich eigentlich Koch- und Gartenbuch sagen. Es spricht alle Sinne beim Kochen an und die Rezepte sind sehr lecker und nicht nur für Veganer gedacht. Jeder sollte mal diese Art Küche ausprobieren, denn sie ist eine echte Bereicherung.

Die Rezepte sind einfach und verständlich geschrieben. Sie sind vor allem einfach nachzumachen und sehr lecker. Ich werde mich sicherlich weiterhin mit den Rezepten aus den vier Jahreszeiten beschäftigen und sie ausgiebig testen.

Dieses Buch kann ich sehr empfehlen, wenn man leckere vegane Rezepte sucht oder die vegane Küche einfach mal ausprobieren möchte und gerne im Garten Gemüse etc. anbaut. Dazu kommen noch viele wunderschöne Fotos im Buch. Es ist jetzt definitiv mein veganes Lieblings-Kochbuch.

Nun bin ich mit meiner heutigen Rezension am Ende. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Hölker-Verlag zur Verfügung gestellt. Es hat keinerlei Einfluss auf meinen obigen Text genommen, da diese Rezension einzig und allein meinen persönlichen Eindruck und meine Meinung widergibt. Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich für die zur Verfügung Stellung dieses Buch bedanken. Es war mir eine große Freude es zu rezensieren und es hat mich ein Stück näher an die vegane Küche herangebracht.

Genießt das Leben und dieses Buch!

Michael

Meine bisherigen Buchrezension findet ihr auf meinem Blog unter dem Begriff  REZENSIONEN“

Viel Spaß beim durchblättern.

Verlinkt mit Katrin

3 Kommentare
  1. Sarah Braun
    Sarah Braun sagte:

    Hallo,
    der Name Jagodzianki klingt schon toll und das Bild sieht so richtig lecker aus. Sollte ich dieses Jahr Waldheidelbeeren abbekommen, werde ich das zubereiten.
    Gruss,
    Sarah

  2. Tischlein deck dich
    Tischlein deck dich sagte:

    Hallo Michael, momentan hat es mir die ayurvedische Küche etwas angetan. Dein Blumenkohlrezept passt wunderbar dazu. Danke für’s Rezept und Deine Buchvorstellung. Liebe Grüße Birgit

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