Stjerneskud-Smørrebrød – Die Kulinarische Weltreise

Hej, mine kære!

Reisen macht Spaß und bildet, auch in kulinarischer Hinsicht. Deswegen bin ich wieder mit der Kulinarische Weltreise, organisiert von Volker vom Blog Volkermampft, unterwegs. In diesem Monat ging es nach Dänemark auf der Suche nach den besten Rezepten von dort. Ich bin auch fündig geworden und ihr könnt mit mir ein köstliches Stjerneskud-Smørrebrød genießen.

Auf das Rezept bin ich allerdings durch Unterstützung von Katja vom Blog Küstenkidsunterwegs gekommen.

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Was ist eigentlich ein Stjerneskud-Smørrebrød?

Um dieser Frage näher auf den Grund zu gehen habe ich mal bei der ausgewiesenen Dänemarkkennerin Sibille auf ihrem Blog Kapidaenin etwas recherchiert und dort den „Ultimativen Stjerneskud-Guide“ gefunden. Wenn man den durchgeblättert hast will man am liebsten sofort nach Dänemark fahren und sich durch alle Varianten durchprobieren.

 Stjerneskud heißt wörtlich übersetzt „Sternschnuppe“, aber es wird auch das besagte Smørrebrød so bezeichnet. Und ein Smørrebrød, heißt nichts anderes als „Butterbrot“.

Also ein Stjerneskud-Smørrebrød ist ein „Butterbrot“ das die Dänen heiß und innig lieben. Es deshalb gehört dort zu den beliebtesten Smørrebrød-Varianten. Traditionell gehören zu einem Stjerneskud folgende Zutaten: getoastetes Roggen- oder Weißbrot, Salat, knusprig gebratene oder gedämpfte Schollenfilets, Krabben, Spargel und die typisch dänische Mayonnaise, oder eine lecker angerührte Cocktailsauce.

Ich habe es jetzt so gemacht, das ich das Schollenfilet gebraten habe und statt des Spargels habe ich Buschbohnen genommen. Die sind auch schön grünen und wenn man die im Mund zerkaut quietscht es immer so schön.

Stjerneskud-Smørrebrød (2)

Dänemark

Dänemark, das Land zwischen den Meeren ist ein skandinavisches Land, das die Halbinsel Jütland sowie zahlreiche Inseln, wie Bornholm u.a. umfasst und über die Öresundbrücke mit dem Nachbarland Schweden verbunden ist. Das Staatsgebiet Dänemarks umfasst unter anderem auch die Färöer Inseln und Grönland.

Die Hauptstadt Kopenhagen ist bekannt für ihre Königspaläste, die bunten Häuser am Hafen „Nyhavn“ sowie den Vergnügungspark „Tivoli“ und die berühmte Statue der “Kleinen Meerjungfrau”.

Dänemark ist auch bekannt für „Hygge“ das ja in aller Munde ist. Hygge bedeutet eigentlich so etwas wie „Wohlbefinden“ und ist ein Kernbestandteil der dänischen Tradition und Lebensweise. Im Wesentlichen heißt es eine gemütliche, herzliche Atmosphäre, in der man das Leben zusammen mit lieben Leuten genießt.

Ich hoffe ihr habt jetzt beim Lesen schon reichlich Appetit auf mein Stjerneskud-Smørrebrød und auf Dänemark bekommen und habt es schon auf eurer Rezeptliste stehen. Bei mir gibt es den nächsten Blogpost am Freitag, den 3. September. Dann gibt es etwas aus dem Meer. Lasst euch überraschen.

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Cremiges Tomatenrisotto mit überbackenen Sardinen

Hallo ihr Lieben!

Wenn ich eines jeden Tag esse dann sind das Tomaten. In der Regel zum Frühstück, aber auch am Abend im Gemüse, Salat oder zu Ofenkartoffeln. Jetzt habe ich diese leckeren kleinen Dinger als cremiges Tomatenrisotto zubereitet. Dazu habe ich überbackene Sardinen serviert.

In diesem Jahr, muss ich leider gestehen, habe ich keine Tomaten angepflanzt, da meine Frau mal etwas anderes in den Beeten haben wollte. Sei es drum. Aber ich habe auf dem Wochenmarkt in Münster eine sehr gute Adresse für leckere, süße Tomaten von einem Biohof. Und mal ganz ehrlich, wenn sie so frisch geerntet aus dem eigene Garten oder halt vom Biohof kommen schmecken sie noch einmal eine Ecke besser. Bevorzugt nehme ich die kleinen Honigtomaten mit dieser herrlichen Fruchtsüße, aber auch sehr gerne die Cherry- oder Roma-Tomaten.

Cremiges Tomatenrisotto mit überbackenen Sardinen 

Risottoreis ist ein italienischer Rundkornreis von hoher Qualität. Im Handel findet man meistens die Sorten Arborio, Vialone oder Carnaroli. Aber Vorsicht! Es gibt auch viele Reissorten wo auf der Packung dann „Type oder Tipo Carnaroli“ draufsteht. Das ist dann kein echter Risottoreis!

Der Unterschied zwischen Risottoreis und Langkornreis besteht darin, das Risotto-Reis grundsätzlicher stärkehaltiger ist als Langkornreis. Ein Teil der Stärke löst sich beim Kochen auf und so entsteht diese typisch cremige Konsistenz. Wichtig bei der Risotto-Zubereitung ist nicht nur diese Cremigkeit sondern auch ein kerniger Biss.

Ein Risotto zu machen ist schon etwas aufwendiger, denn dazu braucht man Zeit, eine Portion Liebe, viel rühren und natürlich den richtigen Risottoreis. Dabei gibt es natürlich nicht den einen richtigen Reis sondern verschiedene Sorten, die ich euch schnell vorstellen möchte.

Cremiges Tomatenrisotto (1 von 19) (18)

Die Risottoreis-Sorten

Arborio: Dieses ist die am meisten verwendete Risottoreis-Sorte. Sie wird hauptsächlich in der Gegend zwischen Turin und Novara im Piemont angebaut.

Vialone nano: Die Reiskörner dieser etwas weniger bekannten Sorte sind etwas größer und runder als beim Carnaroli.

Carnaroli: Unter Kennern gilt diese Sorteals die beste Italiens, was die Zubereitung eines cremigen Risottos anbelangt. Im Vergleich zu den anderen Risottoreis-Sorten hat er aber einen geringeren Ernteertrag und ist daher auch teurer.

Des Weiteren gibt es auch noch die Risottoreis-Sorten Baldo und San Andrea sowie einige andere. Ich setze bei mir nur den Carnaroli ein, weil ich damit die besten Erfahrungen gemacht habe.

Damit mein cremiges Tomatenrisotto nicht so alleine auf dem Teller ist habe ich noch ein paar überbackene Sardinen dazu gemacht. Diese kleinen Fische sind auch einer meiner liebsten, egal ob … Weiterlesen...

Stullen – dreimal lecker belegt

Stullen (4)

Hallo ihr Lieben!

Nichts geht über lecker belegte Stullen, oder was meint ihr? Jetzt fragt ihr euch bestimmt wieso Stullen, bei uns heißt das Butterbrot oder Kniffte oder wie auch immer. Aufgewachsen bin ich mit dem Begriff Butterbrot, aber im Laufe der Jahre hat sich das bei mir immer mehr geändert hin zum Begriff der Stulle und auch die Belegung derselben wurde immer extravaganter und mehrschichtiger..

Aber wie komme ich jetzt auf meine geliebten Stullen?

Stullen (2)

Begriffserklärung – ein Versuch

Die Berliner Variante für die Scheibe Brot kommt wohl aus dem Niederdeutschen. Denn Stulle heißt dort „Stück oder Brocken“ und wird seither in Berlin als Begriff für die „bestrichene bzw. belegte Brotschnitte“ benutzt. …

Der Begriff Kniffte, kommt aus dem Ruhrpott. Es ist ein Butterbrot nach Wunsch belegt. Besonders beliebt als das auf die Arbeit mitgenommene Pausenbrot, das aus zwei aufeinander gelegten Brotscheiben mit Belag besteht. Eine Kniffte mit ohne Firlefanz ist eine Scheibe Brot lediglich mit guter Butter als Aufstrich.

Bei uns in Münster gibt es auch einen besonderen Begriff dafür. Hier heißt das auf masematisch Knierfte. Masematte, ein leider fast ausgestorbener “schichtenspezifischer Sonderwortschatz“ von rund 500 Wörtern, der von Leuten die es nutzen in Verbindung mit der ortsüblichen Umgangssprache gesprochen wurde und bedeutet schlicht und einfach Butterbrot.

Aber egal wie man sie nennt, sie schmecken immer, egal ober Morgens, Mittags oder Abends.

Stullen (3)

Stullen – dreimal lecker belegt

Vor langer Zeit hatte ich einmal die Gelegenheit an einem Brottest einer hiesigen Bäckerei in Münster teilzunehmen. Mir haben die zu testenden Brote nicht nur alleine sehr gut geschmeckt, sondern ich habe sie natürlich auch stullenmäßig saulecker belegt.

In einem Post, den ich euch am Ende dieses Posts verlinke, könnt ihr alles darüber nachlesen und ihr seht natürlich auch was ich Leckeres drauf gepackt habe.

Im Rahmen meines Posts habe ich per Facebook und Instagram meine LeserInnen aufgefordert mir doch bitte ihre liebsten Stullen, samt Belag, mitzuteilen. Denn ich wollte mir davon drei Stück aussuchen, sie nachmachen und hier präsentieren.

Ja ich weiß, seitdem ist viel Wasser den Rhein hinunter gelaufen, aber JETZT endlich sind sie da. Die Stullen – dreimal lecker belegt. Bei den Belägen habe ich versucht soweit wie möglich den Belag so hin zu bekommen wie er mir vorgeschlagen wurde. Das jeweilige Ergebnis von mir und den Link zu den drei Teilnehmerinnen seht ihr immer unter der jeweiligen Beschreibung.

Um diese drei Brote ging es seinerzeit bei … Weiterlesen...

Mais-Gazpacho mit Garnelen

Mais-Gazpacho (3 von 5)

Hallo ihr Lieben!

Auch wenn das Sommerwetter momentan eher arg am schwächeln ist und man auch schon ab und mal einen Pullover tragen kann, schmeckt eine kalte Suppe dennoch. Ich habe mir mal eine leckere Mais-Gazapcho gemacht. Das war ein feiner und cremiger Genuss.

Mais-Gazpacho (1 von 5)

Gazpacho

Das ist eine traditionell andalusische Suppe, die man aber auch an der Algarve in Portugal sehr häufig serviert bekommt.

Sie wird aus rohem Gemüse zubereitet und kalt gegessen. In der Regel besteht zum größten Teil aus Tomaten, Paprika, eingeweichtem Weißbrot, Olivenöl, Essig und ein paar Gewürzen, sowie Salz.

Die ursprüngliche Suppe geht auf die Mauren zurück und war eine Knobi-Suppe aus Gurken, Brot, Knoblauch, Olivenöl, Essig, Salz und Wasser. Die Tomaten und Paprika wurden erst seit Kolumbus, der sie von seinen Reisen mitbrachte, mit dazu genommen.

Mais-Gazpacho mit Garnelen    

Früher kannte man nur die klassische Gazpacho, heutzutage gibt es die unterschiedlichsten Varianten davon. Mal etwas anderes ist es sie mit Mais zu machen, denn das ist echt lecker. Verfeinert habe ich das Ganze noch mit einem kleinen Garnelenspieß. Das Schöne daran ist auch, dass sie ruckzuck fertig ist. Einzig und alleine für die Garnelen braucht man eine Pfanne.

Wer ganz ohne Pfanne auskommen möchte kann sich anstelle der Garnelen auch etwas Feta hineinbröckeln, oder etwas Jogurth nehmen. Auf jeden ist alles lecker.

Gut gekühlt kann die Gazpacho einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Ich hoffe euch gefällt meine Mais-Gazpacho und ihr probiert sie in den nächsten Tagen, wenn es hoffentlich wieder wärmer wird, mal aus und lasst sie euch schmecken. Meinen nächsten Post gibt es hier wieder am Freitag, den 13. August. Dann werde ich lecker belegte Brote servieren.

Genießt das Leben!
Michael

 

Für alle Suppenkasper habe ich hier noch ein paar Ideen.

Kalte Kartoffel-Lauchsuppe mit Lachswürfel  

Kalte Erbsencremesuppe mit Wasabicreme

Gazpacho Andaluz   

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Mais-Gazpacho

Vorbereitungszeit25 Min.
Gericht: Gazpacho, kalte Suppe, Suppe
Land & Region: Spanien
Keyword: Gazpacho, Mais, Suppe
Portionen: 4

Zutaten

  • Suppe
  • 1 Dose/Beutel weiße Bohnen  (225 g)
  • 20 g Ingwer, geschält und grob gewürfelt
  • 250 g gelbe Tomaten, gewaschen und geviertelt
  • 1 gelbe Paprika,
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Safran-Ravioli mit Ei in Estragon-Nussbutter

Safran-Raviolo (8 von 9)

Hallo ihr Lieben!

Es ist Anfang August und es gibt schon wieder etwas zu feiern und zwar ist es dieses Mal der Tag des Safrans. Zu dieser Party, bzw. der Challenge hat mich die liebe Susan vom Blog Labsalliebe eingeladen. Zur Feier des Tages habe ich Safran-Raviolo mit Ei in Estragon-Nussbutter gemacht.

Was die anderen TeilnehmerInnen gemacht haben könnt ihr am Ende des Posts in einer Liste nachlesen. Dort sind alle Rezepte verlinkt.

Safran - 2

Safran-Ravioli mit Ei in Estragon-Nussbutter 

Ich mache gerne mal meinen Nudelteig selbst, so auch zur aktuellen Challenge. Im Prinzip ist es ganz einfach einen Pastateig zu machen. Man braucht nur etwas Zeit, etwas Platz für die ausgerollten Bahnen und im besten Falle eine Nudelmaschine. Aber mit einer Nudelrolle geht es auch.

Auch die Füllung ist sehr einfach, man muss nur eine Verteifung in die cremige Füllung aus Frischkäse und körnigem Käse drücken und da das Eigelb hineingleiten lassen. Von dem übrig gebliebenen Eiweiß nimmt man sich etwas um nachher den Rand vor dem Verschließen zu bestreichen und das andere kann man z.B. für Baisers etc. verwenden.

Die Ravioli eignen sich z.B. sehr gut als Vorspeise, da so ein Raviolo nicht gerade sehr klein ist. Ich bin von dieser gefüllten Pasta echt hellauf begeistert weil ich einfach diesen Geschmack des Safrans sehr gerne mag.

Safran                                             

Die Geschichte des Safrans reicht über 1000 ende von Jahren zurück. Safran, ist ein Gewürz, das aus den getrockneten, orangeroten 2,5 – 3,5 cm langen Narben des Safrankrokus gewonnen wird und wohl das teuerste Gewürz der Welt geworden ist. Mit dem leicht bitteren Geschmack und diesem betörenden Duft wird Safran als Gewürz, Duft oder Farbstoff verwendet.

Der Name Safran findet seinen Ursprung in dem persischen Wort „Zar-paran“, was soviel wie „goldene Blütenblätter“ bedeutet. Es ist auch bekannt als das „rote Gold Persiens“.

Die empfindlichen Blüten treiben nur einmal im Jahr für einen sehr kurzen Zeitraum, zwischen September und Oktober, aus. Die Ernte ist sehr arbeitsintensiv, da die Blüten in der kurzen zweiwöchigen Erntephasen jeden Tag von Hand eingesammelt werden müssen. Um eine starke Sonneneinstrahlung zu vermeiden, werden die Blüten früh morgens am ersten Tag ihrer Blütezeit geerntet. Die drei roten Safran-Fäden werden in Handarbeit aus den Blütenkelchen gelöst und anschließend getrocknet.

Um mal eine Vorstellung zu bekommen:  Um 1 kg Safran zu erhalten braucht man 150.000 Blüten, 1000 mBoden und 200 Stunden Arbeit.   Quelle: Biorient 

Ich hoffe mein Safran-Raviolo … Weiterlesen...