Fischbrötchen mit Rührei, Schillerlocke und Krabben

Fischbrötchen mit Rührei 3

Bald geht es wieder los, zumindest für ein paar Tage auf meine Lieblingsinsel Norderney. Um mich schon mal genussvoll darauf einzustimmen habe ich mir ein Fischbrötchen mit Rührei, Schillerlocke und Krabben gemacht.

Eigentlich war dieser 4-tägige Trip schon für Mitte Januar, über meinen Geburtstag geplant, aber das große C hat das dann irgendwie wieder verhindert. Nun ist es aber an der Zeit wieder hinzu fahren und ein paar Tage an der frischen Seeluft zu genießen, Abends lecker essen zu gehen und vielleicht auch wieder etwas Neues zu entdecken.

Wenn ich auf der Insel bin esse ich sehr gerne mal so zwischendurch ein Fischbrötchen, aber ganz ehrlich nicht nur auf der Insel, auch bei uns auf dem Wochenmarkt. Na ja wie gesagt, ein Fischbrötchen, meistens mit Krabben, Aal oder Matjes. Jetzt hab ich mir mal überlegt, dass das doch auch sehr gut mit einer Schillerlocke schmecken müsste und dann noch etwas Rührei darüber. Ja, und Krabben sowieso, denn die dürfen nicht fehlen.

Fischbrötchen mit Rührei 1

Fischbrötchen mit Rührei, Schillerlocke und Krabben

Also bin ich auf dem Wochenmarkt zu meinem Fischhändler des Vertrauens gegangen, habe mir ein paar schöne Schillerlocken ausgesucht und eine ordentliche Portion Krabben. Natürlich so viele dass es auch noch für ein Krabbenbrot zum Sonntagsfrühstück reicht.

So ein Fischbrötchen ist ja im Prinzip sehr schnell gemacht. Okay, wenn man noch ein Rührei anrührt und brät und ein paar Pickles hackt kann es auch schon mal 10 Minuten länger dauern. Aber der anschließende Genuss entschädigt für die Wartezeit.

Also habe ich die ganzen Sachen entsprechende vorbereitet, in das Brötchen gepackt und Bissen für Bissen genossen. Und wer es mit der Schillerlocke besonders lecker haben möchte erwärmt diese ein wenig, dann schmeckt sie nochmal so gut. Das Rezept für mein Fischbrötchen findet ihr wie immer am Ende des Posts.

Nun hoffe ich, dass ihr auch mal wieder Appetit auf ein dick belegtes Fischbrötchen bekommen habt. Vielleicht probiert ihr dieses aus oder kreiert etwas Eigenes. Hier geht es am Freitag, den 6. Mai weiter mit dem nächsten Post. Dann gibt es „Berliner Luft“ nach einem Rezept aus Uropas Rezeptbuch, nur etwas moderner angerichtet. Lasst euch überraschen.

Genießt das Leben!
Michael

 

Ein paar Fischsachen habe ich noch für euch

Makrelen-Frikadellen      

Stjerneskud Smoerrebroed            

Nordsee-Bruschetta     

 

Fischbrötchen mit Rührei 3
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Ein Tag in den Bergen – eine Rezension

Ein Tag in den Bergen (16 von 7)

Hallo ihr Lieben!

Weihnachten naht, noch 42 Tage dann ist schon Heiligabend. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Da war man noch gerade im Spätsommerurlaub und jetzt geht es stramm auf das Fest der Feste zu. Passend dazu habe ich für euch heute eine Rezension von dem Buch Ein Tag in den Bergen – Wohlfühlrezepte für kalte Tage aus dem Jan Thorbecke Verlag.

Ein Tag in den Bergen (1 von 4)

Ein Tag in den Bergen – Wohlfühlrezepte für kalte Tage

Einen Tag in den Bergen zu verleben das hat schon was. Wer denkt dabei nicht sofort an schneebedeckte Gipfel, klare kühle Luft, an ein tolles Bergpanorama und das wunderbare Gefühl nach einer Wanderung gemütlich einzukehren?

Das Autorentrio Julia Cawley, Saskia van Deelen und Vera Schäper fangen genau diese Stimmung in diesem Buch ein und nehmen uns mit auf eine fotografische und kulinarische Reise..

Zum Gipfelglück, oder auch zum sogenannten Einkehrschwung, gehört auch der Genuss deftiger Küche. Saskia van Deelen hat in dem Buch einzigartige Kombinationen zusammengestellt, wie z.B. eine Jause mit Obatzter oder scharfe Cranberry-Berberitzen-Marmelade, sowie deftige Hauptgerichte wie zum Beispiel Spinatknödel mit Gorgonzolasauce und zum Abschluss süße Leckereien wie karamellisierter Buchweizen-Schmarrn mit Quitten-Trauben-Kompott.

Illustriert wird der Band durch die stimmungsvollen Rezept- und Landschaftsfotos von Julia Cawley.

Die Autorinnen

Julia Cawley ist freie Fotografin und ihre derzeitige Wahlheimat ist Hamburg. Ihre Fotos sind in diversen Kochbüchern und Food-Magazinen zu finden. BILD RECHTS:  Copyright: Julia Cawley  © 2021  Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Saskia van Deelen lebt ebenfalls in Hamburg, hat Betriebswirtschaft studiert und ist Ernährungsberaterin. Sie kocht, backt, schreibt, stylt und fotografiert leidenschaftliche für ihrem Foodblog Dee`s Küche.

Vera Schäper ist Grafikdesignerin und Dozentin aus Köln, wo Sie Buch- und Magazinkonzepte entwickelt und bis zum Druck begleitet. Gemeinsam mit Jens Rehling betreibt sie das Designbüro vrej.

Ein Tag in den Bergen (13 von 7)

Die Rezepte

Natürlich habe ich mir wie immer bei einer Rezension zwei Rezepte herausgesucht die ich nachgemacht habe. Ich habe mich bei meiner Auswahl davon leiten lassen was mir gut schmecken würde wenn ich ein Tag in den Bergen verbringen würde und nach einer ordentlichen Rodelpartie Hunger habe und in einer Hütte in den Bergen einkehre.

Als erstes würde ich mich auf etwas Wärmendes zum Trinken freuen und habe ich mich für die Goldene Milch mit Eierlikör und Kokosraspeln entschieden. Beim Topping habe ich dieses köstliche Getränk noch mit etwas Zimtpulver und Amarettini-Krokant verfeinert.

Um den Hunger zu stillen würde ich mich dann über eine leckere Almstulle freuen, die … Weiterlesen...

Edamame-Stulle Hoch Drei

Edamame-Stulle Hoch Drei (4)

Hallo ihr Lieben!

Ich war wieder in der Landwirtschaft unterwegs. Genauer gesagt im westfälischen Beckum-Roland. Dort habe ich im Rahmen der Kampagne MAG DOCH JEDER den Hof Sprenker des Landwirts Benedikt Sprenker besucht. Er produziert auf seinem Hof unter anderem Edamame, wofür ich mich dieses Mal besonders interessiert habe. Ich habe mir nach Beendigung meines Besuchs auch eine Tüte voll mitgenommen und daraus ein köstliches Bauernbrot mit Edamame gebacken. Des Weiteren habe ich eine leckere Stulle kreiert und sie – Edamame-Stulle Hoch Drei – genannt. Warum erfahrt ihr im Text.

Logo-Credit: MAG DOCH JEDER 

Mag Doch Jeder (24)

MAG DOCH JEDER

Eier und Milch, Obst und Gemüse, Wurst und Käse diese beispielhaft genannten Lebensmittel landen täglich beim Verbraucher auf dem Teller und werden Tag für Tag von vielen Landwirtinnen und Landwirten aus der Region produziert.

Um die Arbeit der Landwirte dem Verbraucher näherzubringen wurde in Westfalen-Lippe eine außergewöhnliche Initiative mit dem Motto „ MAG DOCH JEDER“ ins Leben gerufen. Zirka 1.000 Höfe finanzieren freiwillig mit ihren Beiträgen diese Initiative.

Ziel ist es die Verbraucher für die heimische Landwirtschaft zu begeistern und dabei zu zeigen wie echt und authentisch Landwirte arbeiten.

Dazu gibt es unter anderem gesammelte Geschichten über Bauernfamilien. Da geht es um händische und anstrengende Arbeit, ums Tierwohl und technische Innovationen im Stall wie auf dem Feld.

Höfe werden präsentiert, Hintergrundwissen über Ackerbau und Tierhaltung sowie Ernährungstipps oder Rezepte werden weitergegeben.

Seit dem Start im vergangenen Jahr hat die Kampagne viel erreicht: Über 25 Millionen Mal haben Nutzer die markante Sprechblase (s.o.) in bekannten sozialen Netzwerken wie Instagram und Facebook sowie auf der Website der Initiative gesehen. In einem Webshop können interessierte Verbraucher und Landwirtschaftsfans neuerdings „MAG DOCH JEDER“-Produkte kaufen – bis hin zu Gläsern oder Sweatshirts.

Im Rahmen meines Posts habt ihr die Gelegenheit drei tolle Artikel aus dem Webshop zu gewinnen. Dazu mehr am Ende des Posts.

Die Kampagne ist Teil einer Gesamtanstrengung der Initiative Landwirt schafft Leben, um mit Verbraucherinnen und Verbrauchern neu ins Gespräch zu kommen.

Edamame-Stulle Hoch Drei (34)

Hinfahrt mit Umweg

Bevor ich näher auf den Hof und seine Erzeugnisse eingehe möchte ich euch noch erzählen, dass die Hinfahrt mit einem kleinen Umweg versehen war. Ich bin von zu Hause aus gestartet, hatte mir im Internet vorher noch schnell, die Betonung liegt auf schnell, die Adresse aufgeschrieben und ins Navi eingegeben.

Soweit, so gut. Als ich an der eingegebenen Adresse angekommen bin, schaut mich ein Landwirt mit dem gleichen … Weiterlesen...

Stjerneskud-Smørrebrød – Die Kulinarische Weltreise

Hej, mine kære!

Reisen macht Spaß und bildet, auch in kulinarischer Hinsicht. Deswegen bin ich wieder mit der Kulinarische Weltreise, organisiert von Volker vom Blog Volkermampft, unterwegs. In diesem Monat ging es nach Dänemark auf der Suche nach den besten Rezepten von dort. Ich bin auch fündig geworden und ihr könnt mit mir ein köstliches Stjerneskud-Smørrebrød genießen.

Auf das Rezept bin ich allerdings durch Unterstützung von Katja vom Blog Küstenkidsunterwegs gekommen.

Blogger Aktion

 

Was ist eigentlich ein Stjerneskud-Smørrebrød?

Um dieser Frage näher auf den Grund zu gehen habe ich mal bei der ausgewiesenen Dänemarkkennerin Sibille auf ihrem Blog Kapidaenin etwas recherchiert und dort den „Ultimativen Stjerneskud-Guide“ gefunden. Wenn man den durchgeblättert hast will man am liebsten sofort nach Dänemark fahren und sich durch alle Varianten durchprobieren.

 Stjerneskud heißt wörtlich übersetzt „Sternschnuppe“, aber es wird auch das besagte Smørrebrød so bezeichnet. Und ein Smørrebrød, heißt nichts anderes als „Butterbrot“.

Also ein Stjerneskud-Smørrebrød ist ein „Butterbrot“ das die Dänen heiß und innig lieben. Es deshalb gehört dort zu den beliebtesten Smørrebrød-Varianten. Traditionell gehören zu einem Stjerneskud folgende Zutaten: getoastetes Roggen- oder Weißbrot, Salat, knusprig gebratene oder gedämpfte Schollenfilets, Krabben, Spargel und die typisch dänische Mayonnaise, oder eine lecker angerührte Cocktailsauce.

Ich habe es jetzt so gemacht, das ich das Schollenfilet gebraten habe und statt des Spargels habe ich Buschbohnen genommen. Die sind auch schön grünen und wenn man die im Mund zerkaut quietscht es immer so schön.

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Dänemark

Dänemark, das Land zwischen den Meeren ist ein skandinavisches Land, das die Halbinsel Jütland sowie zahlreiche Inseln, wie Bornholm u.a. umfasst und über die Öresundbrücke mit dem Nachbarland Schweden verbunden ist. Das Staatsgebiet Dänemarks umfasst unter anderem auch die Färöer Inseln und Grönland.

Die Hauptstadt Kopenhagen ist bekannt für ihre Königspaläste, die bunten Häuser am Hafen „Nyhavn“ sowie den Vergnügungspark „Tivoli“ und die berühmte Statue der “Kleinen Meerjungfrau”.

Dänemark ist auch bekannt für „Hygge“ das ja in aller Munde ist. Hygge bedeutet eigentlich so etwas wie „Wohlbefinden“ und ist ein Kernbestandteil der dänischen Tradition und Lebensweise. Im Wesentlichen heißt es eine gemütliche, herzliche Atmosphäre, in der man das Leben zusammen mit lieben Leuten genießt.

Ich hoffe ihr habt jetzt beim Lesen schon reichlich Appetit auf mein Stjerneskud-Smørrebrød und auf Dänemark bekommen und habt es schon auf eurer Rezeptliste stehen. Bei mir gibt es den nächsten Blogpost am Freitag, den 3. September. Dann gibt es etwas aus dem Meer. Lasst euch überraschen.

Mein … Weiterlesen...

Stullen – dreimal lecker belegt

Stullen (4)

Hallo ihr Lieben!

Nichts geht über lecker belegte Stullen, oder was meint ihr? Jetzt fragt ihr euch bestimmt wieso Stullen, bei uns heißt das Butterbrot oder Kniffte oder wie auch immer. Aufgewachsen bin ich mit dem Begriff Butterbrot, aber im Laufe der Jahre hat sich das bei mir immer mehr geändert hin zum Begriff der Stulle und auch die Belegung derselben wurde immer extravaganter und mehrschichtiger..

Aber wie komme ich jetzt auf meine geliebten Stullen?

Stullen (2)

Begriffserklärung – ein Versuch

Die Berliner Variante für die Scheibe Brot kommt wohl aus dem Niederdeutschen. Denn Stulle heißt dort „Stück oder Brocken“ und wird seither in Berlin als Begriff für die „bestrichene bzw. belegte Brotschnitte“ benutzt. …

Der Begriff Kniffte, kommt aus dem Ruhrpott. Es ist ein Butterbrot nach Wunsch belegt. Besonders beliebt als das auf die Arbeit mitgenommene Pausenbrot, das aus zwei aufeinander gelegten Brotscheiben mit Belag besteht. Eine Kniffte mit ohne Firlefanz ist eine Scheibe Brot lediglich mit guter Butter als Aufstrich.

Bei uns in Münster gibt es auch einen besonderen Begriff dafür. Hier heißt das auf masematisch Knierfte. Masematte, ein leider fast ausgestorbener “schichtenspezifischer Sonderwortschatz“ von rund 500 Wörtern, der von Leuten die es nutzen in Verbindung mit der ortsüblichen Umgangssprache gesprochen wurde und bedeutet schlicht und einfach Butterbrot.

Aber egal wie man sie nennt, sie schmecken immer, egal ober Morgens, Mittags oder Abends.

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Stullen – dreimal lecker belegt

Vor langer Zeit hatte ich einmal die Gelegenheit an einem Brottest einer hiesigen Bäckerei in Münster teilzunehmen. Mir haben die zu testenden Brote nicht nur alleine sehr gut geschmeckt, sondern ich habe sie natürlich auch stullenmäßig saulecker belegt.

In einem Post, den ich euch am Ende dieses Posts verlinke, könnt ihr alles darüber nachlesen und ihr seht natürlich auch was ich Leckeres drauf gepackt habe.

Im Rahmen meines Posts habe ich per Facebook und Instagram meine LeserInnen aufgefordert mir doch bitte ihre liebsten Stullen, samt Belag, mitzuteilen. Denn ich wollte mir davon drei Stück aussuchen, sie nachmachen und hier präsentieren.

Ja ich weiß, seitdem ist viel Wasser den Rhein hinunter gelaufen, aber JETZT endlich sind sie da. Die Stullen – dreimal lecker belegt. Bei den Belägen habe ich versucht soweit wie möglich den Belag so hin zu bekommen wie er mir vorgeschlagen wurde. Das jeweilige Ergebnis von mir und den Link zu den drei Teilnehmerinnen seht ihr immer unter der jeweiligen Beschreibung.

Um diese drei Brote ging es seinerzeit bei … Weiterlesen...