Orecchiette al Pangrattato – Die Kulinarische Weltreise

 

 

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Auf geht’s nach Bella Italia! Es ist mein Lieblingsland und ich freue mich immer wenn ich so ein leckeres Pastagericht wie die Orecchiette al Pangrattato kochen und euch im Rahmen der „Kulinarischen Weltreise“ präsentieren kann. Denn auf dieser Reise, organisiert von Volker vom Blog Volkermampft, geht es um klassische Rezepte der italienischen Küche und unbekannte Gerichte aus Italien.

Zurück in Italien! Denn die Küche dieses Landes wird einfach nicht langweilig denn sie hat so viel zu bieten. Es gibt haufenweise regionale Spezialitäten, neu interpretierte Klassiker oder ganz einfache Gerichte, die man bislang noch nicht kannte, oder schon kannte, aber noch nie ausprobiert hat. So wie meine Orecchiette mit Pangrattato, das ich weder kannte noch jemals gekocht habe. Zumindest nicht in dieser Zusammensetzung. Also Orecchiette habe ich natürlich schon mal gemacht, aber ich glaube das ist gefühlte 10 Jahre her. Umso mehr freut es mich sie jetzt mal wieder zu machen und dann mit Pangrattato zu verfeinern.

 

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Bella Italia – deliziosa cucina italiana

Ich bin ein großer Freund der Mediterranen, bzw. italienischen Küche die meistens leicht daher kommt mit viel Fisch, Meeresfrüchten, Wild etc. und fast immer ist auch bestes Olivenöl mit dabei. Als ich jetzt so überlegt habe was ich den für diese Reise machen könnte habe ich erst einmal in meinem Archiv gestöbert.

Das erste worüber ich gestolpert bin war, dass ich im September 2019 das erste Mal Teilnehmer der Kulinarischen Weltreise war und das Thema seinerzeit lautete „Kulinarische Urlaubserinnerungen“. Ich war damals gerade aus meinem Italienurlaub zurück, verbunden mit tollen Eindrücken aus der Emiglia Romana, der Toskana, dem Gardasee sowie einigen Rezeptideen.

Mein damaliger Beitrag war ein Salat mit paniertem, frittiertem Büffelmozzarella, der mich im Urlaub echt geflasht hatte. Am Ende des Posts gibt es natürlich den Link dazu.

Für mich ist Italien eines der schönsten Reiseziele überhaupt. Das Essen, die Sprache, die genussvollen Produkte, die Landschaften, schöne Städte und Städtchen und natürlich das Dolce Vita. Mehr geht wirklich nicht.

Wie heißt es so schön „Liebe geht durch den Magen“. Dafür ist die italienische Küche geradezu prädestiniert. Besonders wenn die Mamma am Herd steht und mit ganz viel Liebe den Kochlöffel schwingt. Die bekanntesten typischen italienischen Gerichte sind mal Pasta, Pizza und Risotto, die alle mit den unterschiedlichsten Aromen der mediterranen Küche zubereitet werden.

Jede Region hat andere Geschmacksrichtungen. So sind in den Küstenregionen die Gerichte eher … Weiterlesen...

Grönländer Kaffemik – Die Kulinarische Weltreise

Grönländer Kaffemik (11 von 11)

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Eigentlich sollte die Kulinarische Weltreise in diesem Monat nach Grönland gehen, was ich bei diesen heißen Temperaturen die wir momentan zu Hause haben prima gefunden habe. Dafür hatte ich mir bereits das Thema Grönländer Kaffeemik ausgesucht und auch schon etwas dafür gemacht.

Aber „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“, sagt zumindest ein bekanntes Sprichwort. So war das auch in diesem Falle. Ich hatte schon alles angerührt, gebacken, fotografiert und aufgefuttert als ich eines Abends rein zufällig bei Facebook gesehen habe, dass das Thema, aufgrund der heißen Temperaturen, geändert worden ist.

Das war für mich natürlich zu spät. Also habe ich mir gesagt, es bleibt dabei so wie es ist. Das neue Thema heißt zwar jetzt “Gerichte gegen die Hitze – die besten Rezepte aus der ganzen Welt”, und ich fahre zur Abkühlung nach Grönland. Soweit, so gut.

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Jetzt schreibe ich hier über den Themenwechsel und habe ganz vergessen was es bei mir bei der – Kulinarischen Weltreise nach Grönland, als Gericht gegen die Hitze – gibt.

Also wieder zurück zum neuen Thema. Könnt ihr mir noch folgen? Ich serviere passend zum alten Thema einen „Grönländer Kaffeemik“. Dazu serviere ich einen fluffigen Rührkuchen mit Blaubeeren und einen typischen Grönländer Kaffee. Hört sich doch sehr gut an, oder?

Ich finde bei der Hitze schmeckt ein Rührkuchen mit Blaubeeren genauso gut und zudem ist ja gerade die Erntezeit für diese Beeren. Den leckeren, leicht alkoholischen Grönländer Kaffee kann man auch wenn man will, mit ein paar Eiswürfeln, eiskalt gegen die Hitze servieren. So, kommen wir nun zu den kulinarischen Genüssen und was ein Grönländer Kaffeemik ist.

 

Grönländer Kaffeemik

Kaffemik ist ein grönländischer Ausdruck, der wortwörtlich „via Kaffee“ bedeutet und ein Teil der grönländischen Alltagskultur ist. Quasi ist es eine gesellschaftliche Verabredung zum Kaffeetrinken. Es ist eine ganztägige Veranstaltung bei der bis zu 50 oder mehr Personen kommen oder gehen.

Ein Kaffemik ist also eine privat durchgeführte Veranstaltung zu dem ein Hausbesitzer anlässlich einer Feier, wie zum Beispiel Geburtstag, Konfirmation etc. einlädt. Sie kann durchaus von jedem besucht werden, ohne dass man den Gefeierten bzw. Gastgebenden kennen muss.

Bei so einer Veranstaltung wird sowohl normaler Kaffee als auch Grönländer Kaffee, hausgemachte Kuchen, Krähenbeeren Muffins und weitere kleine Leckereien serviert. Aber auch vollwertige Gerichte vom Rentier, Moschusochsen oder eine Fischsuppe werden gerne auf den Tisch gebracht.

Das Ziel eines Kaffemiks ist weniger das … Weiterlesen...

Sugee-Cake – ein saftiger Klassiker

Sugee-Cake (11 von 3)

Da ich bekanntermaßen einen süßen Zahn habe, habe ich mich bei der „Kulinarischen Weltreise – Wir suchen die besten Rezepte und Gerichte aus Singapur“ für einen süßen Kuchen, namens Sugee-Cake, entschieden. Das passte an dem Tag ganz prima, da es der Geburtstag meiner Frau war und ich sie so mit einem kleinen Birthday-Cake überraschen konnte.

 

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Singapur - die besten Rezepte und Gerichte

 

Die Küche in Singapur

Es ist nicht ganz einfach in Singapur von einer traditionellen Küche oder gar den typischen Gerichten etc. zu sprechen. Denn durch die Zuwanderungen über die letzten Jahrzehnte ist Singapur eher ein kulinarischer Schmelztiegel geworden. So musste ich auch dieses Mal lange im Internet suchen, bis ich etwas gefunden hatte, das ich euch hier nun präsentieren kann.

In die Küche von Singapur fließen unter anderem die Einflüsse der indischen, chinesischen, indonesischen und malaiischen Küche mit ein. Gerade diese Vielfalt an Gerichten macht sie so besonders interessant.

Sehr beliebt in Singapur, das ja unter anderem auch bekannt ist für seine futuristischen Wolkenkratzer, ist das dortige Streetfood die eine echte Vielfalt bieten.

Sugee-Cake (15 von 2)

Was ist jetzt ein Sugee-Cake? 

Das ist ein Kuchen aus Grieß, Mandeln, Butter und reichlich Eiern, verfeinert mit Brandy. Da ich den nicht im Hause hatte habe ich dafür Orangenlikör genommen, der darin ganz prima zur Geltung kam. Die Zugabe von gemahlenen Mandeln verleiht dem Cake zudem noch eine köstliche Nussigkeit.

Der Kuchen wird in Singapur typischerweise während festlicher Anlässe, z.B. Hochzeiten, Geburtstage etc., und an Feiertagen wie Weihnachten und Neujahr gebacken. Das Wort „Sugee“ hat seinen Ursprung im hinduistischen Wort für „Grieß“.

Es ist ein luftig lockerer und saftig reichhaltiger Kuchen. Um für etwas Crunch im Teig zu sorgen habe ich noch gehackte, geröstete Haselnüsse mit hinein getan.

Das Rezept für den Sugee Cake habe ich vom Blog The Bakenista und ihr findet meine Rezeptvariante wie immer am Ende des Posts. Ich fand den Sugee Cake sehr lecker. Sogar so lecker, das er am nächsten Tag schon fast aufgefuttert war.

Sugee-Cake (1 von 9)

Das Schöne an dem Cake ist auch, das er einige Tage lang so schön saftig und locker bleibt. Also kann man ihn ganz gut auf Vorrat auf einem Blech, oder in einer noch größeren Form backen. Dann aber die Zutatenmenge anpassen. Auch für die anstehende Picknickzeit ist der Sugar-Cake ideal. Er ist gut vorzubereiten und dann ab damit in die Gebäckdose und draußen im Grünen Stück für Stück genießen.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig mitnehmen nach Singapur. … Weiterlesen...

Pfefferpotthast mit Stielmuspüree

Pfefferpotthast (3 von 9)

Hallo ihr Lieben!

Ein letztes Mal in diesem Jahre geht es auf die kulinarische Weltreise mit unserem Reiseleiter Volker vom Blog Volkermampft. Dieses Mal bleiben wir in Deutschland auf der Suche nach den besten Rezepten und Gerichten aus der deutschen Küche. Das fiel mir nicht schwer denn als bodenständiger Westfale gibt es bei mir, auch passend zur Jahreszeit, einen herzhaften Pfefferpotthast und dazu ein cremiges Stielmuspüree.

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Pfefferpotthast

Ein Pfefferpotthast ist ein traditionelles Gericht aus unserem schönen Land, mit dem Ursprung im westfälischen. In Dortmund wurde es erstmals urkundlich zum Ende des 14. Jahrhunderts erwähnt. Ganz allgemein gesehen zählt es zu den Ragouts bzw. Gulasch und setzt sich aus den drei Wörtern Pfeffer, Pott und Hast zusammen.

POTT steht dafür, dass alles in einem Pott gemacht wird. Heute würde man dazu auf neudeutsch eher „One-Pott-Rinder-Ragout“ sagen.

Das Wort HAST steht für das dafür verwendete Stück Rindfleisch, als wesentlicher Bestandteil des Gerichts.

Bei PFEFFER sind sich die Gelehrten nicht ganz einig. Es kann für ein bestimmtes Gewürz stehen, aber auch für eine kräftig gewürzte Brühe.

Pfefferpotthast (1)

Für den Pfefferpotthast wird zuerst gewürfeltes Rindfleisch in Schweineschmalz angebraten und anschließend mit reichlich Zwiebeln, Brühe, sowie diversen Kräutern und Gewürzen zart geschmort. Zum Schluss kommt noch reichlich Pfeffer, Zitronensaft und Kapern daran.

Traditionell wird es im Sommer mit Salz-Kartoffeln, oder in der kalten Jahreszeit mit Roter Beete und Gewürzgurken gegessen.

Ich habe meinen Pfefferpotthast ein ganz klein wenig abgeändert. Ich habe keine Kapern verwendet, sondern in Scheiben geschnittene Gewürzgurken, die ich kurz vor Schluss untergerührt habe. Des Weiteren habe ich zusätzlich zur Brühe noch eine Flasche dunkles Bier hinein gegeben.

Serviert habe ich es mit einem cremigen Stielmusspüree. Das geht recht einfach indem man ein Kartoffelpüree anrührt und das grob geschnittene Stielmus unterhebt.

The end

Ich hoffe ich konnte euch jetzt für dieses traditionelle Gericht begeistern und ihr probiert es einfach mal aus.

So ihr Lieben, das war jetzt für dieses Jahr mein letzter Blogpost. Nach ca. 80 Blogpost werde ich jetzt in eine kleine Pause einlegen um in Ruhe mit meiner Familie Weihnachten und Silvester zu feiern.

Ich wünsche euch und euren Familien von ganzem Herzen ein schönes Weihnachtsfest, für das neue Jahr alles Gute und vor allen Dingen Gesundheit. Meinen nächsten Post gibt es hier wieder Anfang Januar.

Recht herzlich bedanken möchte ich mich auch noch bei unserem Reiseleiter Volker vom Blog Volkermampft  für die tolle Organisation dieser Challenge.

Genießt das Leben,
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