Kräbbelchen nach Uropas Rezept

Kräbbelchen nach Uropas Rezept (7 von 10)

Bei uns zu Hause war es immer Tradition, dass es in der Karnevals-, bzw. Faschingszeit leckere Kräbbelchen gab. Zwar wurde in meiner ostwestfälischen Heimat nicht überall Karneval gefeiert, da aber mein Urgroßvater aus dem Rheinland kam war es eine Tradition, die er schon im Gasthof Rehbein gepflegt hatte.

Kräbbelchen nach Uropas Rezept (1 von 10)

Im Gasthof Rehbein, in Brockhagen gegenüber der Kirche, stand zur Karnevalszeit unter einer großen Cloche immer reichlich von diesem leckeren Gebäck bereit. In der Küche wurden sie dann schon lauwarm von uns genascht.

Die Karnevalszeit mit Kräbbelchen 

Als meine Kinder noch kleiner, bzw. jünger waren habe ich zu Hause mit ihnen diese Tradition beibehalten. Nur gab es dann immer zwei Varianten. Eine mit und eine ohne Rosinen, wobei ich immer zum Team Rosinen zählte.

Gegenüber Uropas Rezept habe ich jetzt eine kleine Rezepturänderung vorgenommen. Dabei habe ich nicht die Rosinen weg gelassen sondern noch etwas hinzugefügt.

Während der Studienzeit meiner Tochter in Holland habe ich mal die Gelegenheit gehabt zu Silvester die dortigen Oliebollen zu probieren, die fast identisch sind mit unseren Kräbbelchen. Bis auf einen Unterschied! Dort kommen noch kleine Apfelstückchen mit in den Teig. Das hatte mir seinerzeit sehr gut geschmeckt, da ich die Kombination Rosinen, Äpfel und dann außen rundherum noch Zimt & Zucker genial fand. Das hatte ich mir gemerkt und jetzt habe ich es umgesetzt. Bleibt die Frage ob meine Kräbbelchen jetzt Olibollen heißen.

Aber egal, schmecken müssen Sie. Ich finde, dass das Zusammenspiel der weichen Rosinen, die in etwas Rum eingelegt werden, mit den Apfelstücken das Ganze noch etwas saftiger machten und es auch etwas länger saftiger blieb.  Wer allerdings keinen Rum nehmen möchte, kann ihn auch einfach weglassen.

Das Beste ist es die Kräbbelchen noch lauwarm zu genießen, dann schmecken sie am besten. Ich trinke dazu ganz gerne eine heiße Schokolade. Das Rezept gibt es wie immer am Ende des Posts.

Bleibt noch zu erwähnen, dass ich dieses Mal noch etwas Neues ausprobiert habe. Ich habe beim Verzehr die Kräbbelchen ein wenig in einem Brombeermus getunkt. Das erhöht noch mal die Fruchtigkeit.

Damit wäre ich für heute auch schon am Ende. Ich hoffe ihr habt jetzt Lust bekommen auch mal ein paar Kräbbelchehen nach Uropas Rezept zu machen. Meinen nächsten Post gibt es hier wieder am Mittwoch, den 2. März. Da spiele ich dann mal den Suppenkasper.

Genießt das Leben!
Michael

 

Hier noch ein paar weitere Naschereien.

Mutzenmandeln zum Karneval   

Baklava mit Pistazien      

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Baklava mit Pistazien – ein knuspriger Genuss

Es ist mal wieder soweit! Heute wird der Tag der Pistazie, bzw. der National Pistachio Day gefeiert. Zu diesem Anlass hat die liebe Susan vom Blog Labsalliebe zu einer Blogger-Challenge eingeladen. Der Einladung bin ich sehr gerne gefolgt und bringe eine Baklava mit Pistazien mit, was ein knuspriger Genuss ist.

Baklava mit Pistazien (4 von 3)

Tag der Pistazie

Der nationale „Tag der Pistazie“, oder in Englisch „National Pistachio Day fällt in den USA immer auf den 26. Februar. Wer diesen Tag ins Leben gerufen hat lässt sich leider wie bei so vielen anderen „Feiertagen“ nicht genau ermitteln.

Es finden sich zwar auf den gängigen Websites und Online-Portalen verschiedene Einträge zu diesem Ehrentag, aber konkrete Hinweise auf einen möglichen Initiator oder das Gründungsjahr sind nicht auffindbar.

 

Pistazien

In China heißt die Pistazie wörtlich übersetzt fröhliche Nuss, was wahrscheinlich auf die äußere Form, die einem lächelnden Mund ähnelt, zurückzuführen ist.

Die Pistazie ist klein, grün, als tolle Deko verwendbar und der ideale Snack, denn sie sind nicht nur lecker sondern auch sehr gesund. In den kleinen Kernen stecken jede Menge guter Nährstoffe und Fette. Wie manch einer gar nicht weiß zählen sie als Steinfrucht nicht zur Klasse der Nussfrüchte.

Die kleinen grünen Kerne verschönern nicht nur optisch jedes Müsli, sondern sie überzeugen auch durch ihren leicht süßlichen, nussig-milden Geschmack. Des Weiteren sind sie wahre Nährstoffwunder, denn sie enthalten sehr viel Vitamin B6, das für zahlreiche Funktionen in unserem Körper benötigt wird, und haben auch einen hohen Kaliumanteil.

Die an Bäumen wachsenden Pistazien werden heutzutage primär in Griechenland, dem Iran, der Türkei und den USA angebaut und vor allem exportiert. In Deutschland erfreuen sich die Pistazien großer Beliebtheit, denn immerhin werden hier jährlich über ca. 12.000 Tonnen davon verzehrt.

Baklava mit Pistazien (2 von 3)

Wie geht eigentlich Baklava?

Bislang habe ich immer einen riesen Respekt davor gehabt eine Baklava selbst zu machen, aber irgendwann kommen dann mal die Tage wo es dann sein muss. Aber, wie es sich meistens hinterher herausstellt, ist alles gar nicht so schlimm und es klappt doch ganz prima. Ist fast wie früher beim Zahnarzt, wisst ihr noch: „Mami, Mami er hat gar nicht gebohrt“

Eine Baklava ist im Prinzip ein in Honig oder Zuckersirup eingelegtes Gebäck aus Filo- oder Yufkateig, gefüllt mit gehackten Walnüssen, Mandeln oder Pistazien. Allgemein wird es als das türkische Nationalgebäck gesehen. Es stammt aber ursprünglich aus Syrien oder Armenien.

Im Prinzip ist es ganz einfach herzustellen. Man braucht für dieses Zucker-Nuss-Gebäck … Weiterlesen...

Salsiccia-Burger – mal was anderes

Salsiccia-Burger, lecker belegt

Helau und Alaaf! Heute ist Weiberfastnacht und da braucht man doch eine gute Grundlage für die Party, die ja in gewissem Rahmen in diesem Jahr etwas gefeiert werden darf. Damit der Burger nicht so alleine daher kommt habe ich ihm noch eine ordentliche Portion knuspriger Knödel-Pommes spendiert.

Salsiccia-Burger

Wie kommt man auf einen Salsiccia-Burger?

Das war mal wieder so eine Schnapsidee. Ich hatte Bock auf einen selbstgemachten Burger und lief so mit meinen Gedanken auf dem Wochenmarkt herum und landete beim Metzger. Neben ausgewählten Fleischsorten bietet er unter anderem auch diverse Sorten an Würstchen an.

Während ich seine Theke abscannte blieben meine Augen bei den leckeren Salsiccia-Würstchen hängen. Die würden sich auf einem Burger bestimmt prima machen, dachte ich mir. Also habe ich sie gekauft und mich mit der nächsten Frage beschäftigt.

Was wollte ich dazu machen? Es sollte auf jeden Fall etwas mit Kohl sein. Somit fiel meine Wahl auf Grünkohl, den ich schon fertig abgezupft und vorgehackt bei meinem Gemüsemann geholt habe. Dazu noch ein paar Pilze, rote Zwiebeln und Rösti-Ecken. Mit den Einkäufen ging es zurück nach Hause. Jetzt fehlte nur noch eine angerührte Mayo und etwas BBQ-Sauce. Das war kein Problem, denn das hatte ich alles zu Hause.

Für mich gehören natürlich auch immer ein paar Pommes zum Burger, da fiel meine Wahl auf ….

…. Knödel-Pommes

Solche Pommes gibt es nicht zu kaufen, wenn schon, dann muss man sie selber machen. Auf die Idee bin ich gekommen, als beim Kochen so nebenbei der Fernseher mit irgendeiner Kochsendung lief. Da habe ich es so nebenbei gehört und dachte mir, das ist doch eine prima Idee.

Der Koch in der Sendung hatte dazu Semmelknödel gemacht, sie in Streifen geschnitten und frittiert. Coole Idee, aber das muss doch auch einfacher gehen.

Also habe ich mir aus dem Kühlregal einen Beutel Kartoffelknödelteig besorgt. Diesen mit einigen Zutaten verfeinert, in eine rechteckige Form gegeben und im Ofen in einem Wasserbad gegart. Anschließend musste der fertig gegarte Teig auskühlen bevor ich in ihn in lange Streifen geschnitten und zu Pommes „gezupft“ habe. Die langen Streifen einfach nur quer zu teilen war mir, von der Form her, zu unnatürlich.

Ich habe die Pommes auf zweierlei Arten frittiert. Zum einen naturbelassen und zum anderen mit Pankomehl paniert. Bei letzterem muss man ein wenig aufpassen, denn es bleibt doch so einiges an Panade im Topf und wird schnell schwarz. Geschmacklich vom Mundgefühl … Weiterlesen...

Fischeintopf Cataplana selber machen

Fischeintopf Cataplana (13 von 14)

Wenn ich kulinarisch an Portugal denke fallen mir gleich mehrere Sachen ein. Gegrillte Sardinen, Bacalaho, Cataplana und natürlich die oberleckeren Pasteis de nata. Für meinen heutigen Post habe mich für den Fischeintopf Cataplana entschieden, die besonders an der Algarve sehr bekannt und beliebt ist.

Ich selbst habe sie dort natürlich schon gegessen und auch meine Tochter die für einige Monate in Portugal gearbeitet hat ist ein großer Fan davon.

Fischeintopf Cataplana (2 von 14)

Cataplana

Seit Jahrhunderten ist der Atlantik die Speisekammer für weite Teile der Algarve, denn dort gibt es reichlich Fisch und Meeresfrüchte. Deshalb stammen viele der beliebtesten Rezepte von den Fischern selbst, denn die Einheimischen schwören auf die Zubereitung von fangfrischem Fisch und/oder Krustentiere über dem Holzkohlegrill. Häufig stehen diese kleinen Holzkohlegrills direkt vor den Haustüren, wo sich viele Einheimische mittags ein paar Sardinen grillen.

Der Fischeintopf Cataplana ist nach dem speziellen portugiesischen Kupfer- oder Eisentopf (Cataplana) mit einem dicht schließendem Deckel und zwei Griffen benannt worden. An den portugiesischen Küsten war der Topf lange Zeit das Hauptkochgeschirr. Er wird auch heute immer noch gerne verwendet, besonders zum schonenden Garen von Fisch- und Muschelgerichten.

Ursprünglich wurde die Cataplana entweder direkt auf dem offenen Feuer oder auf Öfen mit Kohle- oder Holzbefeuerung verwendet. Eine weitere Novität dieses Topfes ist, dass er mit Klemmen verschlossen wird. Allerdings hat der Topf auch einen kleinen „Haken“. Sein Boden ist abgerundet und eignet sich daher nicht zum Kochen auf Elektroherden.

Da ich keine Cataplana zur Verfügung hatte, habe ich eine große, tiefe Pfanne mit Deckel genommen. Das ging ganz hervorragend und das Ergebnis war echt total geschmackvoll, mit meinen leckeren Zutaten wie zum Beispiel Venusmuscheln, Garnelen, Chorizo, Paprika und Tomaten, die allesamt sanft in diesem Topf garen. Bei meinem Rezept habe ich mich von der Zeitschrift „essen & trinken“ inspirieren lassen.

Kleiner Tipp noch: Ich habe zur Cataplana noch etwas Aioli serviert, das schmeckt dazu sehr gut. Das schönste kommt aber zum Schluss wenn man mit dem Fladenbrot die restliche Sauce aufsaugt.

Portugal und die Algarve

Portugal liegt im Westen der iberischen Halbinsel und ist der westlichste Punkt vom europäischen Kontinent. Zum portugiesischen Staatsgebiet gehören noch die bekannten Inseln der Azoren und Madeira.

Der Name Portugal kommt wohl aus der Römerzeit als selbige den Hafen Porto (lateinisch „Portus“ bedeutet Hafen) anlegten. Woher der zweite Wortteil her kommt weiß man nicht so genau. Da gibt es verschiedene Deutungen.

Die Algarve ist die südlichste Region Portugals und … Weiterlesen...

Westfälischer Wurstebrei – aus Uropas Rezeptbuch

Westfälischer Wurstebrei (7 von 7)

Weiter geht es mit meinen Hausmacher Spezialitäten aus Uropas Rezeptbuch. Ich habe mir bei meinem Metzger des Vertrauens das Rindfleisch bestellt und alle weiteren Zutaten im Lebensmittelgeschäft besorgt. Dann ging es ab nach Hause in die Küche. Dort habe ich einen großen Topf rausgeholt und alles gemäß Rezept hineingetan damit mein westfälischer Wurstebrei auch was wird.

Aus Uropas Rezeptbuch

Die Herstellung von Wurstebrei hatte bei uns zu Hause eine lange Tradition. Immer wenn es Februar wurde ging es los. Früher war die Familie noch größer und entsprechend groß war auch das Kochgefäß. Wir haben immer einen Einmachkessel dafür genommen.

Das hatte zwei Gründe. Den einen habe ich oben, wg. der Familiengröße, schon genannt. Der andere war, dass wir aus einem Teil des fertigen Breis noch etwas anderes produziert haben. Dazu wurde ein Teil der Masse in Rinderkranzdärme gefüllt und über mehrere Tage kalt geräuchert. Das fertige Produkt hieß dann Grützewurst. Leider habe ich bei mir zu Hause keinen Kaltrauch zur Verfügung, daher fällt dieses leckere Produkt leider weg, was eigentlich sehr schade ist.

Also zurück zum Wurstebrei. Diesen lässt man am besten nach der Produktion für 1-2 Tage stehen damit er gut durchziehen kann. Anschließend wird er mit etwas Fett in einer Pfanne erhitzt, aber nicht gebraten. Dazu kann man zum Beispiel Kartoffeln und Pickels essen. Besonders gerne esse ich dazu Specksauce. Die hebt noch mal den Geschmack und man kann sie so schön mit den Kartoffeln „vermantschen.

Wenn am Abend mal etwas übrig blieb hat meine Mutter das am nächsten Tag nochmal erwärmt und dann gab es da auf einer gut gebutterten Scheibe Roggenbrot.

Nun aber noch ein paar Sätze zur Grützewurst. Die fertige Wurst, die in einem Ring, also rund, gefüllt wird, wird am Stück in einer Pfanne mit heißem Fett von beiden Seiten gebraten. Dabei platzt durchaus schon mal der Darm an der einen oder anderen Stelle auf, was aber nicht weiter schlimm ist. Das sieht dann so aus wie 

Der Wurstebrei und ich

Ich schon sehr früh in meiner Jugend mitgeholfen den Wurstebrei herzustellen. Das ging immer morgens früh los. Als erstes wurde der Kessel mit Fleisch und den weiteren Zutaten befüllt und zum Kochen gebracht. Es musste einmal aufkochen und anschließend für mehrere Stunden leise weiterköcheln. Zwischendurch wurde immer mal nach dem Rechten geguckt, kurz umgerührt und geschaut wie weit das Fleisch ist. Während alles so vor sich hin köchelte wurde erst mal ordentlich gefrühstückt, … Weiterlesen...

Tater Tots mit Bier-Käse-Dip

Tater Tots mit Bier-Käse-Dip (6 von 7)

Na, wer interessiert sich von euch auch für American Football und guckt Sonntagnacht das Endspiel im American Football. Es ist ein gigantisches Event mit einer super Halbzeit-Show, bei der internationale Stars auftreten. Für alle deutschen Fans des American Football ist es einfach die Nacht der Nächte.

Tater Tots mit Bier-Käse-Dip (1 von 3)

Umso eine lange Nacht durchzustehen, die locker bis zu 4 Stunden und länger dauern, braucht man natürlich Snacks. Da bieten sich zu allererst die üblichen Verdächtigen an wie Taco-Chips, Chips generell, Popcorn, diverse Dips und natürlich Bier. Wenn man es bekommt natürlich amerikanisches Bier. Ich für meinen Teil verzichte jetzt mal auf die Chips etc. und mache mir stattdessen eine Portion Tater Tots mit Bier-Käse-Dip. Das hört sich sehr amerikanisch an, oder?

Tater Tots mit Bier-Käse-Dip (2 von 3)

American Football

Was ich heute in meinem Post nicht machen werde ist, euch die Spielweise und das Regelwerk vom American Football näher zu bringen. Denn das ist gar nicht so einfach. Obwohl ich schon diverse Spiele gesehen habe, auch live, habe ich noch nicht alles kapiert.

Nur ganz kurz: American Football wird überwiegend in den USA gespielt und ist dort sehr populär. Das Spiel läuft über vier Viertel á 15 Minuten, wobei zwei Mannschaften mit je 11 Spielern, den Spielball in die gegnerische Endzone zu bringen versuchen um die entsprechende Anzahl Punkte zu gewinnen. Wobei der Touchdown die höchstwertige Art ist um Punkte zu erzielen. Gewinner ist die Mannschaft mit den meisten Punkten am Ende.

Das Endspiel der US-Football-Saison 2021/22 wird am 13. Februar 2022 um 3.30 PM (0.30 Uhr deutscher Zeit am 14.2.) im SoFi-Stadium in Inglewood (im Norden von LA), zwischen den Cinicinnati Bangels und den Los Angeles Rams angepfiffen.

Ganz besonders wichtig, neben dem Endspiel, ist für alle Fans auch die Halftime Show, bei der international bekannte Künstlerinnen und Künstler auftreten und das Ganze zusätzlich zu einem Riesenspektakel machen.

Tater Tots mit Bier-Käse-Dip

So, nun komme ich mal zu meinen Snacks. Die Tater Tots sind im Prinzip nichts anderes als fein geriebene Kartoffeln, die zu kleineren Zylindern/Rollen geformt und dann frittiert werden. Im Prinzip könnte man sie auch als „Kartoffel-Minis oder Kroketten“ im weitesten Sinne bezeichnen. Allerdings enthalten sie keine pürierten Kartoffeln. Das Wort „Tater“ ist eine Abkürzung für Kartoffel (Potatoe). Sie werden auch gerne als Beilage zum Essen serviert.

Im Jahre 1953 wurden die „Tater Tots“ von einem amerikanischen Tiefkühlkostunternehmen erfunden, als die Inhaber versuchten aus Kartoffelabschnitten von zerkleinerten Kartoffeln etwas zu kreieren. Sie zerkleinerten die … Weiterlesen...

Schweinskopfsülze Hausmacher Art

Schweinskopfsülze Hausmacher Art (8 von 6)

Winterzeit ist für mich auch Wurstezeit. Als gelernter Metzgermeister ist das für mich ganz normal, auch wenn ich in dem Beruf schon ewig und drei Jahrzehnte nicht mehr tätig bin. Aber jedes Jahr im Februar lege ich los. In diesem Jahr fange ich mit einer Schweinskopfsülze Hausmacher Art an, nach einem Rezept aus Uropas Rezeptbuch.

In den letzten Jahren habe ich immer Eisbeinsülze gemacht und wollte das in diesem Jahr mal ändern. Der Ablauf ist derselbe nur die Hauptzutat ist etwas anders und man muss sie auch etwas länger  köcheln damit es wirklich schön weich ist und einen angenehmen Biss hat.

Schweinskopfsülze Hausmacher Art (4 von 6)

Die Sülze und ich

Selbstgemacht schmeckt es doch immer noch am besten, oder was meint ihr? Das habe ich mir auch gedacht als ich jetzt wieder meine Gläser aus dem Keller geholt habe um etwas Sülze darin abzufüllen.

Ich bin schon immer ein großer Sülzefan gewesen, schon seit meiner Jugend. Früher habe ich die Hausmacher Sülze immer zusammen mit Oma und Opa in deren Küche gemacht. Das hat immer einen heidenspaß gemacht, besonders wenn es am Ende um das Abschmecken ging, da haben sich die beiden älteren Herrschaften, beim Abschmecken, immer in die Wolle gekriegt.

In meiner Lehre war Sülze für mich das erste und einfachste was ich selbst machen konnte und auch durfte. Mein Lehrherr hatte sie nur noch final abgeschmeckt, danach durfte ich sie in kleine Gläser abfüllen.

Man kann die Sülze aus den verschiedensten Fleischteilen vom Schwein machen und ich finde der Fleischgeschmack ist jedes Mal ein etwas anderer. Meine Schweinskopfsülze Hausmacher Art schmeckt mehr nach gekochtem Schweinefleisch, also hat diesen „Kochgeschmack“ und ist auch etwas weicher im Biss. Zu hart darf das Fleisch eh nicht sein, denn sonst reißt das Gelee beim Schneiden.

Schweinskopfsülze Hausmacher Art (9 von 6)

Schweinskopfsülze Hausmacher Art

Die Herstellung ist ganz easy. Es köchelt alles so alleine vor sich hin und wenn es gar ist, bzw. noch etwas Biss hat, nimmt man es raus und schneidet alles klein. Wie das genau geht lest ihr im Rezept am Ende dieses Posts.

Da ich möglichst immer die fleischeigene Gelatine nutzen will koche ich immer ein paar Öhrchen, Pfötchen und Schwänzchen mit. Aber um sicher zu gehen kommt auch noch etwas Gelatine mit dran.

Übrigens ist Sülze ist nicht nur ein Wintergericht sondern passt auch sehr gut in die warme Jahreszeit, sogar für ein herzhaftes Picknick mit einem leckeren Kartoffelsalat dazu ist sie ideal. Ich esse die Sülze am … Weiterlesen...

Sherlock Holmes

Sherlock Holmes - ein Kochbuch für alle Fälle (8 von 9)

Wer kennt ihn nicht den Meisterdetektiv und seinen treuen Gefährten und Freund Dr. Watson. Ich habe, wie wahrscheinlich viele andere auch, im Englischunterricht eine der vielen Kurzgeschichten mit ihm durchgearbeitet. Bei mir war es der Titel The Hound of the Baskervilles“.

Der britische Schriftsteller Arthur Conan Doyle erschaffte 1886 diese Kunstfigur die in seinen Romanen als Detektiv tätig war. Besonders bekannt war diese Figur durch die forensische Arbeitsmethode und seine detailgenauen Beobachtungen, woraus er dann seine nüchternen Schlussfolgerungen zog. Insgesamt wurden 56 Kurzgeschichten und vier Romane geschrieben.

Sherlock Holmes - ein Kochbuch für alle Fälle (1 von 3)

Sherlock Holmes – Das Buch

Nach so vielen Geschichten rund um Sherlock Holmes ist es nun an der Zeit, auch das kulinarische Leben des Sherlock Holmes zu betrachten und in einem Buch festzuhalten. Inspiriert von den spannenden Geschichten von Arthur Canon Doyle warten in diesem Buch 50 Rezepte in fünf Kapitel darauf entdeckt zu werden.

Diese fünf Kapitel sind: BREAKFAST, LUNCH, TEA TIME, DINNER und DRINKS

Da gibt es zum Beispiel so leckere Sachen wie Zitronen-Ricotta-Pancakes zum Breakfast, oder eine leckere Sheperd’s Pie zum Lunch, traditionelle Scones mit Lemon Curd zur Tea Time und ein Knusper-Camembert zum Dinner – begleitet mit den richtigen Drinks um die Lösung des Rätsels entsprechend zu zelebrieren.

Des Weiteren gibt dieses Kochbuch Aufschluss darüber, was Holmes und Watson vor einem Abenteuer frühstücken, wie sich zum Beispiel Opium in einem Ragout verstecken lässt und vieles mehr.

Ich habe mir für diese Rezension aus dem Buch Sherlock Holmes – Ein Kochbuch für alle Fälle – zwei Rezepte ausgesucht. Eines aus dem Bereich Breakfast und eines aus dem Bereich Tea Time.

Bevor ich zu den beiden Rezepten komme möchte ich euch noch kurz die Autorin und die Fotografin vorstellen.

Silke Martin

Sie arbeitet seit über 20 Jahren als freie Autorin und Lektorin für diverse Verlage in ganz Deutschland. Sie veröffentlichte bislang 25 Reiseführer und Kochbücher. Bevorzugte Lektüre in der Freizeit sind historische Krimis und Thriller. Neben Mankells Kurt Wallander und NesbØs Harry Hole gehört Sherlock Holmes zu ihren Lieblingsfiguren der Kriminalliteratur.

Sherlock Holmes - ein Kochbuch für alle Fälle (3 von 3)

Tina Bumann

Sie lebt und liebt Food von seiner schönsten Seite: Das Rezept entwickeln, sich beim Einkaufen inspirieren zu lassen, zu kochen und dabei das Schöne zu verstärken und der Bildkomposition einen außergewöhnlichen Charakter zu verleihen. Sie arbeitet als freie Fotografin, Foodstylistin und Rezeptentwicklerin. Ihre Fotos schmücken zahlreiche Cover und Magazinseiten, Homepages und Social-Media-Kanäle. Auch ich hatte schon das Vergnügen ganz zu Anfang meiner Zeit als Foodblogger bei … Weiterlesen...

Westfälische Potthucke

Hallo ihr Lieben!

Bei uns zu Hause ist es Tradition, das es in der kalten Jahreszeit, von November bis Anfang März, des Öfteren so typische Kartoffelgerichte gibt wie Püfferchen, Lappenpickert oder auch den beliebten Kastenpickert. Aber unser Bundesland Nordrhein-Westfalen hat noch ein sehr leckeres Kartoffelgericht aus der Küche des Sauerlands anzubieten, die Westfälische Potthucke.

Worin jetzt der Unterschied bei all diesen Kartoffelgerichten besteht zeige ich euch im Folgenden.

Westfälische Potthucke 8

Westfälische Potthucke 

Durch eine Frau namens Henriette Davidis wurde im 19. Jahrhundert die Potthucke unter dem Namen „Puffert“ bekannt.

In vielen Kochbüchern wird sie auch gerne als „Sauerländer Potthucke“ bezeichnet, da sie dort und im Siegerland ihre Tradition hat. Wörtlich genommen bedeutet Potthucke im dortigen Dialekt „das, was im Topf hockt“, also was am Topf-(Pott)-boden gerne festbackt.

Zubereitet wird sie aus rohen, geschälten und geriebenen Kartoffeln, sowie aus gekochten zerstampften Kartoffeln. Zur Kartoffelmasse kommen dann noch süße und saure Sahne, Zwiebeln und wahlweise gewürfelter Speck oder Mettwurst. Das Ganze wird, z.B. in einer Brotform o.ä. gebacken. Nach dem Auskühlen schneidet man es in dicke Scheiben und brät es in Butterschmalz. Danach kann man es mit diversen Beilagen essen. Dazu gehört ein gutes Pils. Mein Rezept findet ihr wie immer am Ende des Posts.

Westfälische Potthucke (1 von 6)

Westfälischer Pickert

Er ist schwerpunktmäßig in Ostwestfalen und im Südkreis des Osnabrücker Landes verbreitet. Hier trifft man sich gerne, nach einer Wanderung mit den entsprechend heißen und anderen Getränken, in den Gasthäusern zum traditionellen Pickertessen.

Er wird, je nach Region, in verschiedenen Varianten zubereitet. Bei uns zu Hause, nach einem Rezept von meinem Urgroßvater in einer Kastenform, wie ein Brot, gebacken. Seine Zutaten sind geriebene Kartoffeln, Milch, Hefe, Mehl und Rosinen

Nach dem Backen musste er über Nacht auskühlen, damit man am nächsten Tag die Scheiben besser schneiden konnte. Die fingerdicken Scheiben werden in einer Pfanne mit heißem Butterschmalz gebraten. Gegessen wird er mit gesalzener Butter und Rübenkraut, oder selbst gemachter Marmelade und in einigen Gegenden sogar mit grober Leberwurst. Dazu trinkt man Kaffee oder auch gerne ein feines Pils.

Westfälische Potthucke 10

Lappenpickert

Der Lappenpickert, so wie ich ihn von meinem Urgroßvater kenne, ist dem „Westfälischen Pickert“ so wie er auch genannt wird ähnlich. Allerdings wird er nicht in einer Form gebacken, sondern auf einem Backblech ausgestrichen und mit geräuchertem Bauchspeck belegt.

Uropas Rezept besteht aus geriebenen Kartoffeln, Mehl, Eiern und saurer Sahne. Nach dem Backen im Ofen wird er sin ca. 8 x 12 cm große Stücke geschnitten … Weiterlesen...