Herzhafte Toastmuffins mit Käse-Schinken-Füllung

Herzhafte Toastmuffins (6 von 3)

Ich frühstücke ja echt gerne. So die erste Mahlzeit des Tages hat schon was und dann darf es auch schon lecker zugehen. Allerdings, oder besser gesagt leider, habe ich dazu nicht immer die Zeit um mir zum Beispiel morgens schon herzhafte Toastmuffins mit einer Käse-Schinken-Füllung zu machen.

 

Herzhafte Toastmuffins (2 von 3)

Aber am Wochenende, meistens am Sonntag, dann wird in aller Ruhe gefrühstückt, unter anderem auch mit frisch gebackenen Brötchen und so. Die Zeit muss einfach sein.

Samstagsmorgens bin ich ja meistens auf dem Wochenmarkt in Münster und da gibt es zahlreiche Stände die neben Kaffee und Süßem auch viel andere Leckereien zum Frühstück anbieten, so dass ich auch dort immer fündig werde.

Herzhafte Toastmuffins (5 von 3)

Herzhafte Toastmuffins

Diese kleinen leckeren Dinger sind morgens genauso schnell fertig wie eine ordentliche Portion normaler Muffins. Apropos Muffins …. wann habe ich noch mal meine ersten Muffins gegessen?

Davon gehört habe ich das erste Mal als meine Schwester in den USA studiert hat. Das erste Mal selbst gegessen habe ich sie nach dem ich für einige Praktika in die USA gereist bin. Ich kam Abends spät in Minneapolis an, habe noch etwas gegessen und dann hat mich der Jetlag erst mal ins Bett getrieben. Am nächsten Morgen ging es dann schon besser und ich hatte Hunger auf ein leckeres Frühstück.

In dem Hotel war ein tolles Frühstücksbuffet aufgebaut worden, auf dem ich unter anderem Blueberry-Muffins gesehen habe. Davon habe ich mir erst mal eins auf den Teller gepackt und zum Abschluss mit einer Tasse Kaffee, der in den USA eher sehr dünn ist, genossen. Daraus wurde während meines sechsmonatigen Aufenthalts dann eine innige Freundschaft, ebenso wie zu Cinnamon Rolls. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ach so, herzhafte Toastmuffins war eigentlich das Thema. Ja, wie gesagt quick `n easy. Toastbrot in Milch einweichen, mit Ei verrühren, etwas Speck mit Schalotten und Knobi anschmoren, mit Reibekäse mischen und ab damit in die Muffinform. Etwas backen und zwischendurch auf die Muffins ein paar kleine Wachteleier gleiten lassen, so als kleines gelbes Krönchen. Seid ihr neugierig geworden? Das Rezept gibt es wie immer am Ende des Posts.

Wenn ihr Lust einfach mal ausprobieren, die Dinger kann man auch kalt essen, zum Beispiel bei einem Picknick. Geht ja bald wieder los, dass man durch die Gegend radelt und nach schönen Picknickplätzen Ausschau hält.

So das wär es erst einmal für heute. Meinen nächsten Post gibt es hier wieder am Dienstag, den 3. Mai. … Weiterlesen...

Sugee-Cake – ein saftiger Klassiker

Sugee-Cake (11 von 3)

Da ich bekanntermaßen einen süßen Zahn habe, habe ich mich bei der „Kulinarischen Weltreise – Wir suchen die besten Rezepte und Gerichte aus Singapur“ für einen süßen Kuchen, namens Sugee-Cake, entschieden. Das passte an dem Tag ganz prima, da es der Geburtstag meiner Frau war und ich sie so mit einem kleinen Birthday-Cake überraschen konnte.

 

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Singapur - die besten Rezepte und Gerichte

 

Die Küche in Singapur

Es ist nicht ganz einfach in Singapur von einer traditionellen Küche oder gar den typischen Gerichten etc. zu sprechen. Denn durch die Zuwanderungen über die letzten Jahrzehnte ist Singapur eher ein kulinarischer Schmelztiegel geworden. So musste ich auch dieses Mal lange im Internet suchen, bis ich etwas gefunden hatte, das ich euch hier nun präsentieren kann.

In die Küche von Singapur fließen unter anderem die Einflüsse der indischen, chinesischen, indonesischen und malaiischen Küche mit ein. Gerade diese Vielfalt an Gerichten macht sie so besonders interessant.

Sehr beliebt in Singapur, das ja unter anderem auch bekannt ist für seine futuristischen Wolkenkratzer, ist das dortige Streetfood die eine echte Vielfalt bieten.

Sugee-Cake (15 von 2)

Was ist jetzt ein Sugee-Cake? 

Das ist ein Kuchen aus Grieß, Mandeln, Butter und reichlich Eiern, verfeinert mit Brandy. Da ich den nicht im Hause hatte habe ich dafür Orangenlikör genommen, der darin ganz prima zur Geltung kam. Die Zugabe von gemahlenen Mandeln verleiht dem Cake zudem noch eine köstliche Nussigkeit.

Der Kuchen wird in Singapur typischerweise während festlicher Anlässe, z.B. Hochzeiten, Geburtstage etc., und an Feiertagen wie Weihnachten und Neujahr gebacken. Das Wort „Sugee“ hat seinen Ursprung im hinduistischen Wort für „Grieß“.

Es ist ein luftig lockerer und saftig reichhaltiger Kuchen. Um für etwas Crunch im Teig zu sorgen habe ich noch gehackte, geröstete Haselnüsse mit hinein getan.

Das Rezept für den Sugee Cake habe ich vom Blog The Bakenista und ihr findet meine Rezeptvariante wie immer am Ende des Posts. Ich fand den Sugee Cake sehr lecker. Sogar so lecker, das er am nächsten Tag schon fast aufgefuttert war.

Sugee-Cake (1 von 9)

Das Schöne an dem Cake ist auch, das er einige Tage lang so schön saftig und locker bleibt. Also kann man ihn ganz gut auf Vorrat auf einem Blech, oder in einer noch größeren Form backen. Dann aber die Zutatenmenge anpassen. Auch für die anstehende Picknickzeit ist der Sugar-Cake ideal. Er ist gut vorzubereiten und dann ab damit in die Gebäckdose und draußen im Grünen Stück für Stück genießen.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig mitnehmen nach Singapur. … Weiterlesen...

Rote Bete Knödel mit Ora King Lachs

 

Ich habe heute zwei leckere Sachen, die ich sehr gerne mag, zusammen gebracht. Zum einen fluffige Rote Bete Knödel und dazu gibt es, das für mich am leckersten schmeckende Ora King Lachsfilet. Dazu darf natürlich ein gutes Sößchen nicht fehlen und da habe ich auf eine altbewährte Meerrettichsauce zurückgegriffen.

Rote Bete Knödel (5 von 5)

Ora King Lachs

Lachs ist im Laufe der Jahrzehnte zu einem der beliebstesten Speisefische ever geworden. Wer mag eigentlich keinen Lachs? Egal ob geräuchert, als Graved Lachs, als Filet oder auch Stremellachs, ich mag alles.

Aber Lachs ist nicht gleich Lachs. Es gibt so viele Varianten, ob es nun der atlantische Lachs ist, oder zum Beispiel pazifische Lachse. Aber einen möchte ich euch doch ganz kurz vorstellen, den Ora King Lachs, mein absoluter Favorit. Zwar etwas teurer, aber dafür gibt es ihn eben seltener und dann esse ich ihn mit Genuss.

Dieser Lachs, auch Königslachs genannt, macht ca. 0,7% der weltweiten Lachspopulation aus und gilt als der edelste Zuchtlachs weltweit. Er wächst im nördlicheren Teil der neuseeländischen Südinsel auf, denn dort findet man die perfekten Bedingungen um diesen Lachs auf gesunde und natürliche Weise zu züchten.

Wenn man das Filet betrachtet zeigt es schön marmorierte Fettlinien innerhalb des hellroten Fleisches, weshalb er auch gerne als „Wagyu des Meeres“ bezeichnet wird. Er ist die erste Wahl für anspruchsvolle Köche. Geschmacklich hat dieser Lachs eine feine Ausgewogenheit zwischen süßen und Umami-Aromen. Ebenso haben sie den höchsten Ölgehalt aller Lachsarten was den Fisch auch so schön saftig macht. Seine Textur ist butterig-zart und er schmeckt sowohl roh, als auch gegart.

Rote Bete Knödel

Ich bin ein großer Fan von leckeren Knödel. Gerade während meiner Zeit in Süddeutschland habe ich sie in den verschiedensten Varianten reichlich genossen und immer gab es dazu ein leckeres Sößchen. Allerdings in rot habe ich sie noch nie gegessen. Das war auch mein Ansporn jetzt einmal diese herrlichen Rote Bete Knödel auszuprobieren.

Wie ihr im vorangegangenen Abschnitt erfahren habt bin ich auch ein großer Lachsfan und so dachte ich mir wenn ich eine feine Meerrettichsauce dazu machen dann müsste das eine gute Verbindung zwischen Knödel und Lachs ergeben.

Gesagt, getan und im Anschluss habe ich es Bissen für Bissen genossen. Es war saulecker. Das Rezept dazu gibt es wie immer am Ende des Posts.

Ich hoffe ich konnte euch jetzt zum einen den Ora King Lachs ein wenig näher bringen und zum anderen euch animieren auch mal die rote Bete … Weiterlesen...

Orangen-Grießkuchen mit Möhrchen

Orangen-Grieskuchen (9)

Manchmal können Dinge so einfach sein, so wie dieser Orangen-Grieskuchen mit Möhrchen den ich in einer meiner zahlreichen Foodzeitschriften gefunden und ein klein wenig abgeändert habe. Denn schließlich steht Ostern vor der Tür.

Orangen-Grießkuchen mit Möhrchen 

In meinem heutigen Rezept gibt es einen lecker, saftigen Kuchen mit Möhrchen und Orangen der sehr schnell gemacht ist. Ich habe das Rezept in einer Foodzeitschrift (Essen & Trinken) und war sofort Feuer und Flamme, denn mit Möhrchen passt immer in die Osterzeit, oder für die österliche Kaffeetafel.

In dem Originalrezept war Fenchel vorgesehen, das ich dann kurzerhand ausgetauscht habe. Den mag ich auch sehr gerne, aber am liebsten im Salat, Ofengemüse oder in anderen Gerichten.

Der Teig besteht aus Hartweizengrieß und Mandelmehl. Gebacken wird dieser Kuchen wie ein Upside Down-Kuchen, denn als erstes kommen Orangenscheiben in die Forma und anschließend wird der teig darüber gegeben. Nach dem Backen wird er dann noch reichlich mit einem Orangen-Karottensud getränkt, fast schon ertränkt. Aber gerade das macht ihn so herrlich saftig.

Am besten schmeckt er natürlich, wie so viele Kuchen lauwarm. Entweder mit einer Portion Griechischem Limetten-Joghurt oder auch ein lecker, cremiges Schokoladeneis passt sehr gut dazu. Dekorieren kann man ihn sehr gut mit Streifen von der Minze oder der Zitronenmelisse.

Ich hoffe ihr habt Gefallen gefunden, an meinem Orangen-Grießkuchen mit Möhrchen und möchtet ihn eventuell zu Ostern euren Liebsten servieren. Der ist vormittags schnell gemacht und nachmittags frisch serviert. Das Rezept findet ein Stückchen weiter unten, nach meinen weiteren Rezeptvorschlägen.

Meinen nächsten Post gibt es hier wieder am Dienstag, den 12. April. Dann habe ich für euren Osterbrunch eine leckere Idee mit Lachs und Gurke. Also, lasst euch überraschen.

Genießt das Leben!
Michael

 

Hier habe ich noch ein paar weitere Inspirationen für Ostern

Marzipan-Rübli-Cupcakes      

Mazurek – ein polnischer Osterkuchen     

Nussstrietzel        

 

Orangen-Grießkuchen

Vorbereitungszeit30 Min.
Zubereitungszeit30 Min.
Gericht: Kuchen, Orangen
Keyword: Kuchen, Möhrchen, Ostern, Upside Down

Zutaten

  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Bio-Orange
  • 1 weitere Orange zum auspressen
  • 1 Orange für den Belag
  • 200 g Möhren, geschält und in Stückchen geschnitten
  • Teig
  • 100 g Butter
  • 4 Eier (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pack. Vanillezucker
  • 250 g Zucker
  • 600 g griechischer Sahnejoghurt
  • 310 g Hartweizengrieß
  • 65 g Mandelmehl
  • 2 Pack. Backpulver
  • Außerdem
  • Springform (24 cm Durchmesser), Backpapier

Anleitungen

  • Die Zitrone
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Hummelkuchen nach Uropas Rezept

Hummel, Hummel …. Hummelkuchen nach Uropas Rezept. Nichts jetzt mit Mors Mors, wie ja jeder diesen Hamburger Gruß kennt. Mein heutiger Kuchen ist ein ganz einfacher Blechkuchen, der schnell gemacht ist. Aber auch genauso schnell aufgefuttert wird.

Hummelkuchen (1 von 8)

Hummelkuchen nach Uropas Rezept   

Auch mit diesem Kuchen verbinde ich beste Kindheitserinnerungen, denn den gab es, weil es so einfach ist, doch des Öfteren. Ich mochte ihn besonders wegen seiner Mandelschicht, die ja quasi der knusprige Kontrast zu dem weichen Rührteigboden.

Gerade der Belag erinnert mich immer an einen weiteren leckeren Kuchen von meinem Uropa, den Bienenstich. Nur war da unter der Mandelschicht so richtig dick Vanillepudding und den gab es nur an Geburtstagen. Bei meinen Geburtstagen war es ein absolutes must have.

Ich verspreche euch schon jetzt dass ich ihn auch noch für euch backen werde und das Rezept hier poste.

Am besten hat er mir geschmeckt wenn er noch so lauwarm war. Das Rezept findet ihr wie immer am Ende meines Posts.

Hummelkuchen (5 von 8)

Uropa Rehbein – Aufklärung tut Not

Ich bekomme ja zu meinen Posts den einen oder anderen netten Kommentar der mich zum Schmunzeln bringt. So gab es eine ganze Reihe an Fragen die meinen Uropa betrafen. Da wurde es als merkwürdig befunden, dass der Uropa – ein Mann – ein Rezeptbuch, bzw. Rezepte aufgeschrieben oder gar gesammelt hat. Ja und das er zur damaligen Zeit auch gebacken und gekocht hat. Was denn wohl mit meinem Uropa los gewesen sein musste, dass er das als Mann gemacht hat.

Okay! Die Lösung ist ganz einfach. Mein Uropa ist gelernter Konditor und Koch. Zusammen mit seiner Frau und seinen Töchtern hat er in der Nähe von Bielefeld in dem kleinen Örtchen Brockhagen einen Gasthof mit Café und ein paar Fremdenzimmern betrieben.

Die Rezepte, so auf für diesen Hummelkuchen, hatte er im Kopf und meine Oma, später auch meine Mutter fanden, dass so etwas eigentlich aufgeschrieben gehörte. Gesagt, getan. Also haben sie sich zu meinem Uropa in die Backstube, bzw., in die Küche gestellt und mitgeschrieben was er abgewogen und gemacht hat. Und daraus sind zwei Rezeptbücher geworden, die bei mir unter der Rubrik Uropas Rezepte laufen.

Das eine von meiner Oma noch in Sütterlin geschrieben und das andere von meiner Mutter. Thats it. Also war er für seine Zeit ein ganz normaler Mann. Wie er aussah könnt ihr auf meinem Blog im Logo oben rechts sehen. Das ist er als Grafik.

Ich hoffe … Weiterlesen...

Moules frites mit Safran-Mayonnaise

Ich liebe es im Frühjahrsanfang spätnachmittags auf der Terrasse zu sitzen, den Frühling mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen, den vorbei flatternden bunten Schmetterlingen zuzusehen und dem lauten Vogelgezwitscher zuzuhören. Dabei esse ich gerne eine Kleinigkeit und genieße gerne einen leichten Wein dazu. Jetzt war wieder einer dieser schönen Momente und ich habe mir eine leckere Portion Moules frites mit Safran-Mayonnaise gemacht und sie in aller Ruhe genossen. Wie schon vorab gesagt gehört zu so einem wunderschönen Moment für mich ein guter Wein dazu. Da kam mir ein leichter Rosé im Rahmen der Aktion „Hello Gallo – Hello Moments“ von den Gallo Family Vineyards gerade recht. Denn der steht für den bewussten Genuss alltäglicher Augenblicke.

Ich liebe es im Frühjahrsanfang spätnachmittags auf der Terrasse zu sitzen, den Frühling mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen, den vorbei flatternden bunten Schmetterlingen zuzusehen und dem lauten Vogelgezwitscher zuzuhören. Dabei esse ich gerne eine Kleinigkeit und genieße gerne einen leichten Wein dazu. Jetzt war wieder einer dieser schönen Momente und ich habe mir eine leckere Portion Moules frites mit Safran-Mayonnaise gemacht und sie in aller Ruhe genossen.

⇩ zum Rezept ⇩

 

Moules frites mit Safran-Mayonnaise (1 von 24)

Wie schon vorab gesagt gehört zu so einem wunderschönen Moment für mich ein guter Wein dazu. Da kam mir ein leichter Rosé im Rahmen der Aktion „Hello Moments – Hello Gallo“ von den Gallo Family Vineyards gerade recht. Denn der steht für den bewussten Genuss alltäglicher Augenblicke.

 

Moules frites mit Safran-Mayonnaise

Das musste mal wieder sein, so eine leckere Portion Muscheln, belgische Pommes und eine leckere Safran-Mayonnaise dazu. Ich esse sehr gerne Muscheln in allen Variationen und besonders in dieser Kombination. Es ist für mich ein klassisches Bistrogericht mit Wohlfühlfaktor.

Die Muscheln und die Kartoffeln für die Pommes besorge ich mir immer bei uns auf dem Wochenmarkt, bei den entsprechenden Markthändlern.

Wer von Euch kennt eigentlich Moules frites? Wahrscheinlich eher nicht so viele, sofern man nicht schon mal in Belgien oder Frankreich unterwegs war.

Also dann erkläre ich es mal kurz. Dieses ist ein in Belgien und Frankreich, sowie angrenzenden Gebieten, sehr populäres Gericht. Es besteht aus frischen im Topf oder einer Schale servierten Miesmuscheln im Gemüsesud. Dazu gibt es dann noch diese speziellen belgischen Pommes frites, die etwas anders frittiert werden als die normalen.


Das Besondere ist die Zubereitung der Pommes. Denn sie werden zum einen immer aus frischen Kartoffeln gemacht und zweimal frittiert, damit sie innen schön weich und außen knusprig sind. Für Pommeskenner und –fans sind sie die Besten auf der Welt.

Wichtig bei diesen Pommes sind die unterschiedlichen Frittier-Temperaturen. Im ersten Durchgang werden die Kartoffeln bei 150 Grad C gegart. Nach dem Abkühlen bekommen die Pommes dann bei einer Temperatur 180 Grad C die knusprige Textur und die ihre goldbraue Farbe. Mein Rezept zu den Moules frites findet ihr wie immer am Ende des Posts.

Moules frites mit Safran-Mayonnaise (16 von 24)

Hello Moments – Hello Gallo mit Gallo Family Vineyards

Das Unternehmen für die kalifornische Weinmarke Gallo Family Vineyards steht mit ihrem Claim “Hello Moments – Hello Gallo” für den bewussten Genuss alltäglicher Augenblicke.

Das Unternehmen verbindet Familientradition in der dritten Generation mit innovativem Handeln. Der Fokus … Weiterlesen...

Naked Cake mit Apfelsinenkrem aus Uropas Kochbuch

Naked Cake mit Apfelsinenkrem (9 von 9)

Ich esse ja nun einmal für mein Leben gerne Kuchen, bzw. Torten. Daran hatte ich schon von klein auf meine Freude. Jetzt habe ich in Uropas Rezeptbuch eine weitere leckere Torte gefunden, die ich euch als Naked Cake mit Apfelsinenkrem zeige.

Naked Cake mit Apfelsinenkrem (1 von 9)

Eigentlich heißt sie laut Rezeptbuch Apfelsinenkrem-Torte, aber ich dachte mir in der heuteigen Zeit kann man so etwas auch ein klein wenig modernisieren, wobei ich bei manchen Rezepten schon altmodisch bin und auch bleibe, weil damit immer wieder Traditionen verbunden sind.

Naked Cake mit Apfelsinenkrem (3 von 9)

Naked Cake mit Apfelsinenkrem

Ursprünglich bestand diese Torte aus zwei dunklen Biskuitböden und dazwischen war diese oberleckere Apfelsinenkrem. Als Garnitur hatte mein Uropa Puderzucker darüber rieseln lassen und dann noch mit Apfelsinenfilets belegt. Das sah schon toll aus.

Eeines habe ich bei Biskuitböden noch nie richtig hinbekommen, nämlich das der Boden sich nicht nach oben wölbt sondern schön glatt bleibt. Bei mir sieht es meistens aus wie eine Kuppel. Vielleicht hätte ich sie besser Kuppeltorte nennen sollen. Nein, Spaß beiseite. Ich finde das echt schade und es ist ja nun wirklich das Rezept von meinem Uropa und auch meine Mutter hat danach gebacken und deren Böden waren auch immer glatt. Weiß einer von euch wie man den Boden schön glatt hinbekommt, außer das man die Wölbung abschneidet? Da wäre ich echt für jeden Tipp dankbar.

Mein Rezept findet ihr wie immer am Ende des Posts.

Uropas Rezeptbuch

Ich schreibe immer von dem besagten Rezeptbuch und bin auch schon des Öfteren gefragt worden, das mein Opa für die damalige Zeit, als Mann, schon etwas anders gewesen sein muss, da er gebacken und auch die Rezepte dazu aufgeschrieben hat.

Jetzt wird es glaube ich mal Zeit die Sache aufzuklären. Mein Opa war nicht anders, denn er war Konditor und Koch und betrieb mit meiner Uroma zusammen, in einem kleinen Örtchen Nahe Bielefeld, einen Landgasthof mit einem kleinen Cafébereich und ein paar Fremdenzimmern.

Des Weiteren hatte er auch ein Hühner und acht Schweine, die er im Laufe eines Jahres in seinem Gasthof verarbeitet hat. Und er hatte sogar seine eigene Zigarrenmarke – Rehbeins No. 40. Die dicken Dinger hat er bis zu seinem Tod geraucht. Es war immer lustig mit anzusehen wie er nach seiner Rente zu Hause in seinem Schaukelstuhl saß und fröhlich vor sich hin qualmte.

So jetzt wieder zurück zum eigentlichen Thema, denn ich wollte ja noch etwas zu diesem Rezeptbuch sagen. Also mein Uropa hat kein … Weiterlesen...

Apfelsinen-Gratin – aus Uropas Rezeptbuch

Apfelsinen-Gratin (1 von 1)

Ich habe heute ein weiteres Rezept aus Uropas Rezeptbuch für euch. Dieses mal ist es ein lecker, fluffiges Apfelsinen-Gratin. Auch bei diesem Rezept werden Kindheitserinnerungen wach. Welche das sind erzähle ich euch im Folgenden.

Apfelsinen-Gratin (3 von 11)

Das Apfelsinen-Gratin und ich

Früher gab es zu Hause des Öfteren zum Abend, oder auch mal als Dessert einen leckeren Auflauf. Entweder wurden dafür Zwiebäcke, Brötchen oder ein extra angerührter Teig für genommen. Generell waren sie immer mit Früchten, teilweise aus dem eigene Garten.

Dieses Gratin aus dem Rezeptbuch war immer oberlecker. Der Teig war so fluffig und wenn er aus dem Backofen kam, verströmte es sofort einen ganz tollen Duft im Haus. In der Sommerzeit gab es ihn auch mal mit Erdbeeren, das schmeckte auch oberlecker.

Jeder nahm sich seinen Teil aus der großen Auflaufform und wer wollte konnte sich noch etwas Vanillesauce dazu tun, oder im Sommer auch schon mal selbstgemachtes Eis. Das war immer herrlich.

Ich habe natürlich so wie ich Zeit hatte – die Schule ging ja vor – in der Küche mit dabei. Auch wenn man den Teig zusammenrühret und es kam der Orangenabrieb hinein verströmte dieser einen so tollen Duft. Auch heute noch mag ich diesen Duft sehr gerne und bin auch ein riesengroßer Fan von Orangen-Rührkuchen. Das Rezept dazu habe ich nach diesem Post für euch verlinkt, ebenso mein heutiges Rezept.

Apfelsinen-Gratin (9 von 11)

Ein Malheure!

Passiert euch das auch manchmal in der Küche, das etwas daneben geht, oder das ihr etwas vergesst, z.B. eine wichtige Zutat. Mir ist es mal wieder passiert, aber ich konnte es zum Glück noch so eben retten.

Was war passiert?

Ich war soweit, dass die Auflaufform fertig eingefettet und mit Semmelbröseln bestreut war. Die Masse hatte ich gerade eingefüllt da fiel mir beim einfüllen auf, das die Masse doch etwas zäh wirkte. Da traf mich fast der Blitz und mir fiel ein, dass ich den Eischnee vergessen hatte. Also schnell den Eischnee geschlagen, die Auflaufform wieder entleert, ausgespült, neue eingefettet und ausgestreut. Den fertigen Eischnee unter die Gratinmasse gehoben und wieder in die Schälchen abgefüllt. Puh, das war noch mal so gerade gut gegangen.

Na ja, dann habe ich das Apfelsinen-Gratin in den Ofen geschoben und in Ruhe backen lassen bis er richtig schön goldgelb war. Dieses goldgelb wurde sogar noch durch die knallige Farbe der Orangenscheiben verstärkt. Zum Schluss kam noch etwas Puderzucker und ein paar gehackte Pistazienkern drüber und es durfte losgelöffelt werden, na … Weiterlesen...

Orangen-Trifle nach Uropas Rezept

Orangen-Trifle (8 von 9)

Apfelsinen-Krem wird zu Orangen-Trifle

Wieder ein Rezept aus Uropas Rezeptbuch, das ich ein klein wenig umgetauft, genauer gesagt auf den heutigen Stand aktualisiert habe. Dieses Orangen-Trifle steht in Uropas Rezeptbuch als Apfelsinencreme, die auch geschichtet wird, aber etwas anders und ohne die Cookies im Glas.

Orangen-Trifle (1 von 2)

Also das ursprüngliche Rezept und auch die Darreichungsform, so wie ich es aus meiner Kinder- und Jugendzeit kenne, sieht etwas anders aus als diese etwas modifiziertere Variante. Ich finde Tradition gut, aber man muss auch kleine Veränderungen wagen und glaubt mir, mein Uropa hätte heute an dieser leckeren Dessertvariante seine echte Freude. Er hätte dafür auch bestimmt seine eigenen Kekse oder Biskuitabschnitte dafür genommen. Ich habe in meinem Rezept Cookies mit Schokoladenstückchen verwendet, weil ich finde das Orange und Schokolade sehr gut miteinander harmonieren. Getränkt habe ich sie auch nicht denn so wird der Crunch erhöht.

Das Dessert wurde früher recht einfach serviert. Die Creme kam in ein Glas und obendrauf Apfelsinenfilets und entweder ein paar Pistazienkerne oder Minzeblättchen. Ich habe es immer sehr genossen, denn ich mag diese Fruchtigkeit, und Apfelsinen sowieso.

Mit diesem Dessert könnt ihr euch selbst verwöhnen, oder auch eure Gäste. Zudem eignet es sich prima, als Dessert auf einem Büffet, zum Beispiel zum Brunch. Aber auch als Meal-Prep fürs Büro oder zu einem schönen, sommerlichen Picknick ist es bestens geeignet. Mein Rezept findet ihr wie immer am Ende meines Posts.

Orangen-Trifle (10 von 9)

Trifle – whats that?

Trifle ist eine wunderbare Schichtspeise, die ihren Ursprung in Großbritannien hat und aus mehreren Schichten einer Creme, Mousse oder Pudding, in Alkohol getränkten fluffigen Biskuitstücken oder knusprigen Cookies und Obst oder Fruchtmus besteht. Man kann das Obst je nach Saison immer variieren.

Das Wort Trifle wird abgeleitet aus dem mittelenglischen Wort „trufle“. Das wiederum soll auf das französische Wort „trufe“ zurückgehen und so viel bedeuten wie Kleinigkeit.

Das ursprüngliche Dessert hat sich im Laufe der Zeit etwas verändert. Die heutige Form des Trifle entstand erst Mitte des 18. Jahrhunderts, zubereitet aus getränktem Biskuit sowie einer Creme-Schicht und ein paar Früchten.

Orangen-Trifle (5 von 9)

Alles Apfelsinen oder doch Orangen?

Die einen sagen Apfelsine, die anderen sagen Orangen. Aber was ist jetzt die richtige Bezeichnung? Ich werde mal versuchen das Ganze aufzudröseln.

Der vor allem im norddeutschen verwendete Name Apfelsine leitet sich aus dem Niederländischen “appelsien” oder “sinaasappel” ab und bedeutet nichts anderes als “Apfel aus China”. Dahinter wiederum steht der lateinische Namen der Orange, “citrus sinensis”, … Weiterlesen...

Kräbbelchen nach Uropas Rezept

Kräbbelchen nach Uropas Rezept (7 von 10)

Bei uns zu Hause war es immer Tradition, dass es in der Karnevals-, bzw. Faschingszeit leckere Kräbbelchen gab. Zwar wurde in meiner ostwestfälischen Heimat nicht überall Karneval gefeiert, da aber mein Urgroßvater aus dem Rheinland kam war es eine Tradition, die er schon im Gasthof Rehbein gepflegt hatte.

Kräbbelchen nach Uropas Rezept (1 von 10)

Im Gasthof Rehbein, in Brockhagen gegenüber der Kirche, stand zur Karnevalszeit unter einer großen Cloche immer reichlich von diesem leckeren Gebäck bereit. In der Küche wurden sie dann schon lauwarm von uns genascht.

Die Karnevalszeit mit Kräbbelchen 

Als meine Kinder noch kleiner, bzw. jünger waren habe ich zu Hause mit ihnen diese Tradition beibehalten. Nur gab es dann immer zwei Varianten. Eine mit und eine ohne Rosinen, wobei ich immer zum Team Rosinen zählte.

Gegenüber Uropas Rezept habe ich jetzt eine kleine Rezepturänderung vorgenommen. Dabei habe ich nicht die Rosinen weg gelassen sondern noch etwas hinzugefügt.

Während der Studienzeit meiner Tochter in Holland habe ich mal die Gelegenheit gehabt zu Silvester die dortigen Oliebollen zu probieren, die fast identisch sind mit unseren Kräbbelchen. Bis auf einen Unterschied! Dort kommen noch kleine Apfelstückchen mit in den Teig. Das hatte mir seinerzeit sehr gut geschmeckt, da ich die Kombination Rosinen, Äpfel und dann außen rundherum noch Zimt & Zucker genial fand. Das hatte ich mir gemerkt und jetzt habe ich es umgesetzt. Bleibt die Frage ob meine Kräbbelchen jetzt Olibollen heißen.

Aber egal, schmecken müssen Sie. Ich finde, dass das Zusammenspiel der weichen Rosinen, die in etwas Rum eingelegt werden, mit den Apfelstücken das Ganze noch etwas saftiger machten und es auch etwas länger saftiger blieb.  Wer allerdings keinen Rum nehmen möchte, kann ihn auch einfach weglassen.

Das Beste ist es die Kräbbelchen noch lauwarm zu genießen, dann schmecken sie am besten. Ich trinke dazu ganz gerne eine heiße Schokolade. Das Rezept gibt es wie immer am Ende des Posts.

Bleibt noch zu erwähnen, dass ich dieses Mal noch etwas Neues ausprobiert habe. Ich habe beim Verzehr die Kräbbelchen ein wenig in einem Brombeermus getunkt. Das erhöht noch mal die Fruchtigkeit.

Damit wäre ich für heute auch schon am Ende. Ich hoffe ihr habt jetzt Lust bekommen auch mal ein paar Kräbbelchehen nach Uropas Rezept zu machen. Meinen nächsten Post gibt es hier wieder am Mittwoch, den 2. März. Da spiele ich dann mal den Suppenkasper.

Genießt das Leben!
Michael

 

Hier noch ein paar weitere Naschereien.

Mutzenmandeln zum Karneval   

Baklava mit Pistazien      

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