Rhabarber Turnovers

Rhabarber Turnovers (7 von 7)

Wie jedes Jahr ist die Rhabarberzeit viel zu kürz. Ich mag ja dieses Gemüse – es ist kein Obst – unwahrscheinlich gerne. Daher ist es in der Saison ein ständiger Küchenbegleiter. So habe ich auch bei dieser Run de der Challenge „Koch mein Rezept“ den Rhabarber eingesetzt. Ich habe ganz schnelle Rhabarber Turnovers gebacken.

Rhabarber Turnovers (1 von 7)

Rhabarber Turnovers aka Rhabarber-Blätterteigtaschen

So ein paar Turnovers zu machen, besonders wenn man den gekühlten, oder auch gefrorenen Blätterteig verwendet, sind eine schnelle Sachen. Wenn man dann noch etwas Rhabarbermarmelade, oder Kompott zu Hause hat umso besser.

Da ich aktuell nichts mehr hatte habe ich eine Rhabarbermarmelade gekocht. Warum? Weil ich für die Füllung gerne eine etwas „festere“ Konsistenz haben wollte, damit einem nicht sofort alles entgegenläuft wenn man reinbeißt. Also habe ich 3:1 Gelierzucker verwendet, aber in einer etwas geringeren Dosis, so dass trotzdem alles schön cremig bleibt. Wenn die Füllung aufgebracht ist werden die Dinger zusammengeklappt, gebacken und kurz vor dem Verzehr wird noch etwas Glasur oben drauf gespritzt und schon kann man sie genießen.

Wie bei so vielen Gebäcksorten schmecken sie natürlich warm am besten. Zusätzlich habe ich noch etwas Vanillecreme mit Tonkabohne angerührt, damit man die Turnovers darin etwas tunken an. Das war schon mächtig lecker.

 

Rhabarber an sich

Beim Rhabarber stellt sich immer die Frage: „Ist es ein Gemüse, oder Obst?“. Rhabarber ist eine Gemüsesorte, einfacher gesagt ein Blattstiel der ursprünglich aus China kommt. Sein Geschmack reicht von säuerlich bis, je nach Sorte, süß-sauer. Rhabarber enthält viel Vitamin C, aber auch Oxalsäure die bei richtiger Zubereitung ungefährlich ist. Daher sollte Rhabarber immer gegart verzehrt werden.

Rhabarber Turnovers (3 von 7)

Caros Küche

Jetzt möchte ich euch natürlich noch kurz den Blog von Caro vorstellen. Also folgt mir in ihre Küche.

Caro liebt schnelle Rezepte, Nudeln und kleine kulinarische Schweinereien. Als kleines Mädchen wurde sie vom Ruhrpott ins Münsterland verfrachtet und lebt mittlerweile in Berlin. Dort lebt ich mit meinem Mann, der sie tatkräftig in der Küche unterstütz, besonders beim Abschmecken, was nicht so unbedingt so ihres ist.

Caros Küche ist eine bunte Mischung, von bodenständiger Hausmannskost, nachgekochten Urlaubsgerichten und Eigenkreationen. Wichtig ist ihr bei allem, das der/Leser:Innen sie leicht nachmachen können.

Besonders schnelle Gerichte für die Mittagspause und süße Naschereien liegen ihr am Herzen, aber auch vegetarische oder vegane Gerichte und auch Fisch und Fleisch. Also schaut einfach mal bei ihr vorbei

Auf dem Foto rechts seht ihr die Apple Turnovers von Caro … Weiterlesen...

Seeteufelfilet à la Saltimbocca mit Brotsalat

Habt ihr schon euren Sommerurlaub gebucht? Das ist ja jedes Jahr immer eine spannenden Frage in den Familien wo man denn gerne seinen Urlaub verbringen möchte. Ich fahre sehr gerne nach Italien und lasse mich dort sehr gerne von der hiesigen Küche verwöhnen. Gerade wenn ich an den Küstenregionen bin esse ich sehr gerne feine Seeteufelfilets à la Saltimbocca mit Brotsalat der in Italien ja auch Panzanella genannt wird.

Saltimbocca (3 von 5)

 

Ich weiß, dass für viele eine Saltimbocca ein gebratenes Kalbsschnitzel mit Schinken und Salbei. Aber man kann das Fleisch ja auch prima austauschen durch leckeren Fisch und dazu eignet sich das Seeteufelfilet ganz hervorragend

Seeteufelfilet à la Saltimbocca mit Brotsalat

Also was eine Saltimbocca vom Ursprung her ist habe ich ja gerade beschrieben. Übersetzt heißt Saltimbocca  – „Salt`im bocca“ – soviel wie „Spring in den Mund“. Aber welche Bedeutung das jetzt genau hat konnte ich leider nicht herausfinden.

Ursprünglich soll diese Leckerei aus der römischen Küche (Region Latium) kommen und heißt im Original „Saltimbocca alla Romana“. Es gibt aber auch Hinweise darauf, dass die Stadt Brescia der Geburtsort sein soll.

Für die Zubereitung umwickelt man das Fleisch, in meinem Falle den Fisch mit Schinken, legt oben drauf ein frisches Salbeiblatt, steckt alles mit einem Holzstäbchen fest und anschließend wird es in heißem Öl gebraten. Auf das anschließende weitergaren mit Marsala etc. habe ich in meinem Rezept allerdings verzichtet.

Saltimbocca (5 von 5)

Brotsalat aka Panzanella

Panzanella ist ein italienischer Salat, der – vorwiegend in der Toskana – auch als Brotsalat bekannt ist. Er wird in der Regel mit Scheiben von altbackenem Brot sowie frischen Zutaten, als da wären Tomaten, Zwiebeln, Kräutern wie Basilikum und wahlweise auch anderem kleingeschnittenen Gemüse sowie Olivenöl und Essig gemischt.

Es gibt aber auch, je nach Region, andere Varianten mit Anchovis, hartgekochten Eiern oder Knoblauch. Ich habe meinen neben Tomaten mit Spargel, Lauchzwiebeln, Kapern, Oliven, Rauke etc. gemischt

Das Brot, bzw. die Brotwürfel, haben die Aufgabe die Aromen des Dressings und der Gemüsesäfte aufzunehmen, die dann in Verbindung mit den anderen Zutaten zu einem unvergleichlichen Geschmack führen. Der Brotsalat eignet sich unter anderem auch als Vorspeise oder auch als Beilage zu Grillfleisch.

Um euch ein bisschen auf Bella Italia, bzw. generell Urlaub, einzustimmen habe ich noch ein schönes Fotos von Florenz für euch.

Ich hoffe ich konnte euch zumindest kulinarisch ein wenig nach Italien entführen und ihr habt jetzt Lust meinen Brotsalat demnächst einmal auszuprobieren. Meinen nächsten Post gibt es … Weiterlesen...

Kalbsschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat

Kalbsschnitzel mit Gurken- Kartoffelsalat 3

Dieses herrliche Sommerwetter und die warmen Temperaturen haben mich animiert mal wieder ein leckeres Kalbsschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat zu machen. Auch wenn jetzt der Spargel noch hoch im Kurs steht muss auch mal ein wenig Abwechslung auf den Tisch.

Kalbsschnitzel mit Gurken-Kartoffelsalat 2

In meiner Kindheit gab es oft diesen oder jenen Kartoffelsalat zum Mittagessen, aber meisten mit paniertem Rotbarschfilet. Das war immer oberlecker. Meistens hat meine Mutter immer noch ihre einmalige Remouladensauce dazu gereicht.

Kalbsschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat     

Wichtig beim Kalbsschnitzel ist ja, dass es schön dünn geklopft wird. Das geht am besten indem man es zwischen zwei Folienabschnitte legt und zum Beispiel mit einem Pfannenboden drauf kloppt. Rustikal zwar, aber funktioniert.

Was ja jeder kennt ist das Wiener Kalbsschnitzel. Das ist ein dünnes, paniertes und ausgebackenes Schnitzel aus Kalbfleisch und gehört zu den bekanntesten Spezialitäten der Wiener Küche. Ich habe meines jetzt nicht Wiener Kalbsschnitzel genannt, da ja meine Panade noch einen gewissen Anteil an Pankopanade enthält. Das mache ich gerne so, denn es sorgt für ein wenig zusätzlichen Crunch.

Der Salat ist easy peasy und mal nicht die norddeutsche Variante mit Mayonnaise, die ich aber auch sehr gerne mag. Aber ab und zu muss es mal der süddeutsche sein, denn den habe ich ja während meiner Zeit in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber sehr oft genossen. Nur gab es meistens geschmelzte Maultäschle dazu.

Das war es auch schon für heute, mit dieser kleinen sommerlichen Edition. Aber bevor ich mich für heute von euch verabschiede habe ich noch eine Frage an euch, bei der es um meine Blogposts geht.

Auf meinem Blog geht es ja um Salziges und Süßes, das ist mein Schwerpunkt. Was ich jetzt gerne von euch wissen möchte, wie ihr es denn gerne hättet. Seid ihr eher von der süßen Fraktion, oder von der salzigen oder sagt ihr passt schon so wie es ist. Wenn ihr Lust habt schreibt es einfach in die Kommentare hinein. Vielen Dank für eure Unterstützung.

Meinen nächsten Blogpost gibt es hier wieder am Freitag, den 27. Mai mit einem Gericht das teilweise an Italien erinnert. Lasst euch überraschen.

Genießt das Leben!
Michael
 
Ich habe noch einige meiner leckeren Salatrezepte für euch aufgelistet.

 

Bunter Sommersalat (7 von 7)
Bunter Sommersalat
Kartoffelsalat mit Dicke Bohnen (4 von 8)
Kartoffelsalat mit Dicken Bohnen
Grünkohl-Kartoffelsalat (5 von 5)
Grünkohl-Kartoffelsalat

         

 

Kalbsschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat
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Männerwirtschaft – *Rezension – Werbung*

Männerwirtschaft (10 von 10)

Was man unter dem Begriff versteht, mag ich gerne jedem/jeder selbst überlassen. Bei meiner Recherche im Internet habe ich gesehen, dass es zu dem Thema sogar mal einen Film und eine Fernsehserie gegeben hat. So, und nun gibt es im Hölker-Verlag auch ein Kochbuch mit dem Titel “Männerwirtschaft” zu diesem Thema.

 

Männerwirtschaft (1 von 10)

Laut Duden ist eine Männerwirtschaft eine „von einem Mann, oder von Männern geführte Hauswirtschaft in einem frauenlosen Haushalt“. So würde ich das jetzt auch mal sehen. Im Vorwort des Buches jedoch steht geschrieben, das sich das Buch an die Männer richtet die auch in der Küche ihren Mann stehen wollen, nur noch nicht so genau wissen wie.

 

Männerwirtschaft – Das Kochbuch für ganze Kerle

Das Kochbuch für den Mann von heute!

Burger, Kartoffelsalat, Schnitzel, Chili con Carne und Tiramisu – mit über 60 einfachen Rezepten werden mit diesem Buch die Männer zum Helden am Herd gemacht. Schnelle Gerichte für den Feierabend, verführerische Menüs für den Abend zu zweit und die besten Grillrezepte für den Männerabend – hier findet man reichlich Inspirationen für jede Gelegenheit.

Das Buch ist gespickt mit zahlreichen Informationen zu praktischen Küchenhelfern und cleveren Küchentricks. So wird den Männern das Kochen leicht gemacht!

Unterteilt ist das Buch in 6 Kapitel beginnend mit den schnellen Rezepten für die After Work Zeit, bis hin zu süßen Leckereien. Aber auch Rezepte zum Verführen, für Küchenkavaliere und natürlich für den Morgen danach – Breakfast all day – sind mit dabei, und das Thema Grillen und Männerabend dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Männerwirtschaft (6 von 10)

Max Pfannenwender

Der Autor dieses Buches ist Jahrgang 1978, studierte zunächst brotlose Künste in Berlin. Heute schreibt er erfolgreich Kochbücher und backt seine Croissants nur noch selbst. Er entwickelt mit viel Raffinesse und Pragmatismus neue Rezepte und kocht für sein Leben gern – für feucht-fröhliche Männerrunden, schnelles Abendbrot und das romantische Dinner zu zweit.

Meine ausgewählten Rezepte

Ich habe mir als erstes aus dem Bereich „Breakfast all day“ ein Rezept herausgesucht, das ich schon des Öfteren gegessen, aber echt noch nie selbst gemacht habe. Die Rede ist von „Egg Benedict“. Ich esse sie so gerne und sie sind auch recht einfach zu machen.

Erst mal eine leckere Sauce hollandaise anrühren, dann die Eier pochieren, die Brote toasten und alles mit dem krossen Bauchspeck zusammensetzen. Das ist Genuss pur.

Lasst euch bitte nicht vom Eier pochieren abschrecken. Ich habe es auch lange hinausgezögert bis ich es … Weiterlesen...

Mirrow Glaze Cake mit Berliner-Luft-Mousse

Mirrow Glaze Cake (7 von 11)

Am Sonntag ist ein ganz besonderer Ehrentag, denn es ist Muttertag. Ein besonderer Tag an dem man seine Mutter gerne verwöhnt oder mit einer Kleinigkeit überrascht. Ich habe für diesen Feiertag eine leckere Berliner Luft Dessertcreme aus Uropas Rezeptbuch gemacht. Das spannende daran ist, das ich sie in eine etwas modernere Variante umgewandelt habe, als Mirrow Glace Cake mit Berliner-Luft-Mousse.

Mirrow Glaze Cake (10 von 11)

Der Muttertag ….

…  ist ein Tag zu Ehren der Mütter. Er hat sich beginnend 1914 in den USA nach und nach in der Welt etabliert.

Im deutschsprachigen Raum, den USA und in vielen anderen Ländern wird er am zweiten Sonntag im Mai gefeiert. In Großbritannien allerdings erst am vierten Sonntag.

Der Muttertag, wie wir ihn in seiner heutigen Form kennen wurde durch die englische- und US-amerikanische Frauenbewegung geprägt. Als Gründerin des heutigen Muttertags gilt Anna M. Jarvis, die sich im Laufe ihres Lebens hauptberuflich dem Ziel, einen offiziellen Muttertag zu schaffen widmete und seinerzeit die Initiative für die Einführung dieses offiziellen Feiertags zu Ehren der Mütter ergriff die darin endete, dass am 8. Mai 1914 der US-Kongress eine entsprechende Resolution erlies um diesen Tag, immer zu Ehren der Mütter jeweils am 2. Sonntag im Mai, zu begehen.

Im Laufe der Jahre schwappte die Idee mit diesem Feiertag für die Mütter dann auch über den Atlantik und wird in Deutschland seit dem Jahre 1923 begangen.

Berliner Luft Dessertcreme ….

…. ist ursprünglich eine schaumige Creme aus Eigelb, Eischnee, Zucker, Gelatine und Himbeeren, bzw. deren Saft. Wer sich jetzt noch an den altbekannten Gassenhauer „Das ist die Berliner Luft, Luft, Luft …“ erinnert liegt zwar nicht ganz verkehrt, aber das Dessert war schon vor dem Lied da.

Mein Ziel bei Uropas Rezept war das ich der Berliner Luft Dessertcreme mal zu einem anderen Aussehen und einer anderen Darreichungsform verhelfe. Gesagt, getan. Denn ich hatte noch nie einen Mirrow Glace Cake ausprobiert. Wohl schon viele gesehen und auch Videos darüber, aber mich noch nie so richtig ran getraut. Also war es jetzt an der Zeit es zu tun.

Dazu musste ich das Ursprüngliche Rezept etwas umwandeln und habe unter anderem noch etwas Sahne und den guten Pfefferminzlikör „Berliner Luft“ hinzugefügt. Des Weiteren musste ich auch einen Biskuitteig machen, damit die Mirrow Glaze Cakes auch einen entsprechenden Untergrund haben. Mein Rezept dazu findet ihr wie immer am Ende des Posts.

Bei der Herstellung des Mirrow Glaze habe ich mich an einem Rezept von … Weiterlesen...

Fischbrötchen mit Rührei, Schillerlocke und Krabben

Fischbrötchen mit Rührei 3

Bald geht es wieder los, zumindest für ein paar Tage auf meine Lieblingsinsel Norderney. Um mich schon mal genussvoll darauf einzustimmen habe ich mir ein Fischbrötchen mit Rührei, Schillerlocke und Krabben gemacht.

Eigentlich war dieser 4-tägige Trip schon für Mitte Januar, über meinen Geburtstag geplant, aber das große C hat das dann irgendwie wieder verhindert. Nun ist es aber an der Zeit wieder hinzu fahren und ein paar Tage an der frischen Seeluft zu genießen, Abends lecker essen zu gehen und vielleicht auch wieder etwas Neues zu entdecken.

Wenn ich auf der Insel bin esse ich sehr gerne mal so zwischendurch ein Fischbrötchen, aber ganz ehrlich nicht nur auf der Insel, auch bei uns auf dem Wochenmarkt. Na ja wie gesagt, ein Fischbrötchen, meistens mit Krabben, Aal oder Matjes. Jetzt hab ich mir mal überlegt, dass das doch auch sehr gut mit einer Schillerlocke schmecken müsste und dann noch etwas Rührei darüber. Ja, und Krabben sowieso, denn die dürfen nicht fehlen.

Fischbrötchen mit Rührei 1

Fischbrötchen mit Rührei, Schillerlocke und Krabben

Also bin ich auf dem Wochenmarkt zu meinem Fischhändler des Vertrauens gegangen, habe mir ein paar schöne Schillerlocken ausgesucht und eine ordentliche Portion Krabben. Natürlich so viele dass es auch noch für ein Krabbenbrot zum Sonntagsfrühstück reicht.

So ein Fischbrötchen ist ja im Prinzip sehr schnell gemacht. Okay, wenn man noch ein Rührei anrührt und brät und ein paar Pickles hackt kann es auch schon mal 10 Minuten länger dauern. Aber der anschließende Genuss entschädigt für die Wartezeit.

Also habe ich die ganzen Sachen entsprechende vorbereitet, in das Brötchen gepackt und Bissen für Bissen genossen. Und wer es mit der Schillerlocke besonders lecker haben möchte erwärmt diese ein wenig, dann schmeckt sie nochmal so gut. Das Rezept für mein Fischbrötchen findet ihr wie immer am Ende des Posts.

Nun hoffe ich, dass ihr auch mal wieder Appetit auf ein dick belegtes Fischbrötchen bekommen habt. Vielleicht probiert ihr dieses aus oder kreiert etwas Eigenes. Hier geht es am Freitag, den 6. Mai weiter mit dem nächsten Post. Dann gibt es „Berliner Luft“ nach einem Rezept aus Uropas Rezeptbuch, nur etwas moderner angerichtet. Lasst euch überraschen.

Genießt das Leben!
Michael

 

Ein paar Fischsachen habe ich noch für euch

Makrelen-Frikadellen      

Stjerneskud Smoerrebroed            

Nordsee-Bruschetta     

 

Fischbrötchen mit Rührei 3
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Herzhafte Toastmuffins mit Käse-Schinken-Füllung

Herzhafte Toastmuffins (6 von 3)

Ich frühstücke ja echt gerne. So die erste Mahlzeit des Tages hat schon was und dann darf es auch schon lecker zugehen. Allerdings, oder besser gesagt leider, habe ich dazu nicht immer die Zeit um mir zum Beispiel morgens schon herzhafte Toastmuffins mit einer Käse-Schinken-Füllung zu machen.

 

Herzhafte Toastmuffins (2 von 3)

Aber am Wochenende, meistens am Sonntag, dann wird in aller Ruhe gefrühstückt, unter anderem auch mit frisch gebackenen Brötchen und so. Die Zeit muss einfach sein.

Samstagsmorgens bin ich ja meistens auf dem Wochenmarkt in Münster und da gibt es zahlreiche Stände die neben Kaffee und Süßem auch viel andere Leckereien zum Frühstück anbieten, so dass ich auch dort immer fündig werde.

Herzhafte Toastmuffins (5 von 3)

Herzhafte Toastmuffins

Diese kleinen leckeren Dinger sind morgens genauso schnell fertig wie eine ordentliche Portion normaler Muffins. Apropos Muffins …. wann habe ich noch mal meine ersten Muffins gegessen?

Davon gehört habe ich das erste Mal als meine Schwester in den USA studiert hat. Das erste Mal selbst gegessen habe ich sie nach dem ich für einige Praktika in die USA gereist bin. Ich kam Abends spät in Minneapolis an, habe noch etwas gegessen und dann hat mich der Jetlag erst mal ins Bett getrieben. Am nächsten Morgen ging es dann schon besser und ich hatte Hunger auf ein leckeres Frühstück.

In dem Hotel war ein tolles Frühstücksbuffet aufgebaut worden, auf dem ich unter anderem Blueberry-Muffins gesehen habe. Davon habe ich mir erst mal eins auf den Teller gepackt und zum Abschluss mit einer Tasse Kaffee, der in den USA eher sehr dünn ist, genossen. Daraus wurde während meines sechsmonatigen Aufenthalts dann eine innige Freundschaft, ebenso wie zu Cinnamon Rolls. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ach so, herzhafte Toastmuffins war eigentlich das Thema. Ja, wie gesagt quick `n easy. Toastbrot in Milch einweichen, mit Ei verrühren, etwas Speck mit Schalotten und Knobi anschmoren, mit Reibekäse mischen und ab damit in die Muffinform. Etwas backen und zwischendurch auf die Muffins ein paar kleine Wachteleier gleiten lassen, so als kleines gelbes Krönchen. Seid ihr neugierig geworden? Das Rezept gibt es wie immer am Ende des Posts.

Wenn ihr Lust einfach mal ausprobieren, die Dinger kann man auch kalt essen, zum Beispiel bei einem Picknick. Geht ja bald wieder los, dass man durch die Gegend radelt und nach schönen Picknickplätzen Ausschau hält.

So das wär es erst einmal für heute. Meinen nächsten Post gibt es hier wieder am Dienstag, den 3. Mai. … Weiterlesen...

Sugee-Cake – ein saftiger Klassiker

Sugee-Cake (11 von 3)

Da ich bekanntermaßen einen süßen Zahn habe, habe ich mich bei der „Kulinarischen Weltreise – Wir suchen die besten Rezepte und Gerichte aus Singapur“ für einen süßen Kuchen, namens Sugee-Cake, entschieden. Das passte an dem Tag ganz prima, da es der Geburtstag meiner Frau war und ich sie so mit einem kleinen Birthday-Cake überraschen konnte.

 

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Singapur - die besten Rezepte und Gerichte

 

Die Küche in Singapur

Es ist nicht ganz einfach in Singapur von einer traditionellen Küche oder gar den typischen Gerichten etc. zu sprechen. Denn durch die Zuwanderungen über die letzten Jahrzehnte ist Singapur eher ein kulinarischer Schmelztiegel geworden. So musste ich auch dieses Mal lange im Internet suchen, bis ich etwas gefunden hatte, das ich euch hier nun präsentieren kann.

In die Küche von Singapur fließen unter anderem die Einflüsse der indischen, chinesischen, indonesischen und malaiischen Küche mit ein. Gerade diese Vielfalt an Gerichten macht sie so besonders interessant.

Sehr beliebt in Singapur, das ja unter anderem auch bekannt ist für seine futuristischen Wolkenkratzer, ist das dortige Streetfood die eine echte Vielfalt bieten.

Sugee-Cake (15 von 2)

Was ist jetzt ein Sugee-Cake? 

Das ist ein Kuchen aus Grieß, Mandeln, Butter und reichlich Eiern, verfeinert mit Brandy. Da ich den nicht im Hause hatte habe ich dafür Orangenlikör genommen, der darin ganz prima zur Geltung kam. Die Zugabe von gemahlenen Mandeln verleiht dem Cake zudem noch eine köstliche Nussigkeit.

Der Kuchen wird in Singapur typischerweise während festlicher Anlässe, z.B. Hochzeiten, Geburtstage etc., und an Feiertagen wie Weihnachten und Neujahr gebacken. Das Wort „Sugee“ hat seinen Ursprung im hinduistischen Wort für „Grieß“.

Es ist ein luftig lockerer und saftig reichhaltiger Kuchen. Um für etwas Crunch im Teig zu sorgen habe ich noch gehackte, geröstete Haselnüsse mit hinein getan.

Das Rezept für den Sugee Cake habe ich vom Blog The Bakenista und ihr findet meine Rezeptvariante wie immer am Ende des Posts. Ich fand den Sugee Cake sehr lecker. Sogar so lecker, das er am nächsten Tag schon fast aufgefuttert war.

Sugee-Cake (1 von 9)

Das Schöne an dem Cake ist auch, das er einige Tage lang so schön saftig und locker bleibt. Also kann man ihn ganz gut auf Vorrat auf einem Blech, oder in einer noch größeren Form backen. Dann aber die Zutatenmenge anpassen. Auch für die anstehende Picknickzeit ist der Sugar-Cake ideal. Er ist gut vorzubereiten und dann ab damit in die Gebäckdose und draußen im Grünen Stück für Stück genießen.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig mitnehmen nach Singapur. … Weiterlesen...

Rote Bete Knödel mit Ora King Lachs

 

Ich habe heute zwei leckere Sachen, die ich sehr gerne mag, zusammen gebracht. Zum einen fluffige Rote Bete Knödel und dazu gibt es, das für mich am leckersten schmeckende Ora King Lachsfilet. Dazu darf natürlich ein gutes Sößchen nicht fehlen und da habe ich auf eine altbewährte Meerrettichsauce zurückgegriffen.

Rote Bete Knödel (5 von 5)

Ora King Lachs

Lachs ist im Laufe der Jahrzehnte zu einem der beliebstesten Speisefische ever geworden. Wer mag eigentlich keinen Lachs? Egal ob geräuchert, als Graved Lachs, als Filet oder auch Stremellachs, ich mag alles.

Aber Lachs ist nicht gleich Lachs. Es gibt so viele Varianten, ob es nun der atlantische Lachs ist, oder zum Beispiel pazifische Lachse. Aber einen möchte ich euch doch ganz kurz vorstellen, den Ora King Lachs, mein absoluter Favorit. Zwar etwas teurer, aber dafür gibt es ihn eben seltener und dann esse ich ihn mit Genuss.

Dieser Lachs, auch Königslachs genannt, macht ca. 0,7% der weltweiten Lachspopulation aus und gilt als der edelste Zuchtlachs weltweit. Er wächst im nördlicheren Teil der neuseeländischen Südinsel auf, denn dort findet man die perfekten Bedingungen um diesen Lachs auf gesunde und natürliche Weise zu züchten.

Wenn man das Filet betrachtet zeigt es schön marmorierte Fettlinien innerhalb des hellroten Fleisches, weshalb er auch gerne als „Wagyu des Meeres“ bezeichnet wird. Er ist die erste Wahl für anspruchsvolle Köche. Geschmacklich hat dieser Lachs eine feine Ausgewogenheit zwischen süßen und Umami-Aromen. Ebenso haben sie den höchsten Ölgehalt aller Lachsarten was den Fisch auch so schön saftig macht. Seine Textur ist butterig-zart und er schmeckt sowohl roh, als auch gegart.

Rote Bete Knödel

Ich bin ein großer Fan von leckeren Knödel. Gerade während meiner Zeit in Süddeutschland habe ich sie in den verschiedensten Varianten reichlich genossen und immer gab es dazu ein leckeres Sößchen. Allerdings in rot habe ich sie noch nie gegessen. Das war auch mein Ansporn jetzt einmal diese herrlichen Rote Bete Knödel auszuprobieren.

Wie ihr im vorangegangenen Abschnitt erfahren habt bin ich auch ein großer Lachsfan und so dachte ich mir wenn ich eine feine Meerrettichsauce dazu machen dann müsste das eine gute Verbindung zwischen Knödel und Lachs ergeben.

Gesagt, getan und im Anschluss habe ich es Bissen für Bissen genossen. Es war saulecker. Das Rezept dazu gibt es wie immer am Ende des Posts.

Ich hoffe ich konnte euch jetzt zum einen den Ora King Lachs ein wenig näher bringen und zum anderen euch animieren auch mal die rote Bete … Weiterlesen...

Lachstatar mit Gurkenfond und Wasabicreme

Vor einiger Zeit war ich auf der Nordseeinsel Norderney und habe dort natürlich, wie sollte es auch anders sein, sehr gut gegessen. Unter anderem habe ich dort ein kleines Lachstatar mit Gurkenfond und Wasabicreme gegessen. Es kam als Gruß aus der Küche und war mächtig lecker.

Lachstatar im Gurkenfond (1 von 1) (1)

 

Da habe ich mir sofort gedacht, dass das eine gute Vorspeise oder gar für ein Brunch-Buffet sehr gut geeignet ist. Da jetzt auch noch Ostern vor der Tür steht ist das natürlich ein prima Zeitpunkt es euch zu präsentieren.

 

Norderney – Meine Insel

Ich fahre sehr gerne auf meine Lieblingsinsel und bin dann dort möglichst viel an der frischen Seeluft. Neben ausgiebigen Strandspaziergängen und Fahrradtouren kommt bei mir natürlich auch das kulinarische nicht zu kurz. So hatte ich bei meinem jetzigen Besuch die Gelegenheit zweimal im Restaurant Oktopussy (im New Wave Hotel) zu essen.

Ich habe an beiden Tagen sehr gut gegessen und kann das Restaurant echt weiter empfehlen.

An einem der Abende gab es einen spanischen Oktopus-Eintopf, der mich – im positiven Sinne – echt „umgehauen“ hat. Er war oberlecker und der Oktopus butterzart. So habe ich ihn noch nie gegessen.

An einem weiteren Abend hat mich neben den drei Gängen besonders der Gruß aus der Küche fasziniert.

Alles in allem waren es wieder sehr schöne Tage auf Norderney und das obwohl ich zweimal von einem starken Regenschauer überrascht wurde und dabei reichlich abbekommen habe.

Lachstatar im Gurkenfond (1 von 1) (7)

Lachstatar mit Gurkenfond

Wie ihr wisst esse ich sehr gerne Lachs und jetzt für die Ostereiertage habe ich natürlich etwas Gutes genommen, ein Filet vom Ora-King-Lachs. Der wird schnell kleingeschnitten, gewürzt und kalt gestellt. In der Zwischenzeit macht man den Gurkenfond und die dazugehörige Wasabicreme.

Es ist sehr schnell gemacht und lässt sich prima vorbereiten. Auch das Anrichten ist sehr einfach. Man gibt alles in einen etwas tieferen Teller, legt zum Beispiel kleine Blätterteigsticks, die mit schwarzem und weißem Sesam im Backofen abgebacken werden, bei, etwas Garnitur auf das Tatar und schon ist es fertig.

Na wäre das etwas für euch zu Ostern? Wenn ja, dann einfach nachmachen. Denn besonders dieser Gurkenfond ist ein tolles Geschmackspairing zum Lachstatar. Das Rezept findet ihr wie immer etwas weiter unten.

Das wäre es jetzt von mir vor Ostern gewesen, denn meinen nächsten Post gibt es hier wieder am Dienstag, den 19. April. Dann wird rot geknödelt und der Lachs spielt auch dabei wieder eine Rolle, zumindest als Nebendarsteller. Also … Weiterlesen...